«Crime and Nature»: ZDF dreht «Erzgebirgekrimi»

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„Spreewaldkrimi» im ZDF, „Usedom-Krimi» in der ARD – nun kreiert das Zweite mit dem „Erzgebirgekrimi» eine weitere Reihe um Mord und Totschlag aus der ostdeutschen Provinz. Die Programmdirektion habe festgestellt, dass bei der Vielzahl der Krimireihen viel zu wenige in den Ländern spielten, berichtet der verantwortliche ZDF-Redakteur Pit Rampelt. „Wir sind aufgefordert worden, etwas im Osten zu suchen.» Das Erzgebirge habe da gepasst.

Für die Senderverantwortlichen ist diese aus TV-Sicht unverbrauchte Region auch das Argument, warum sich der „Erzgebirgekrimi» beim Fernsehkonsumenten durchsetzen wird. Das Erzgebirge sei vom fiktionalen Fernsehen noch nicht entdeckt worden, sagt Rampelt. „Es gibt hier eine Fundgrube an Geschichten.»

Die Konkurrenz ist groß. Das Internetportal wunschliste.de hatte bereits 2016 ein Überangebot im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgemacht: Im Jahr 2015 zeigte die ARD demnach 48 unterschiedliche Krimiserien, das ZDF kam im gleichen Jahr sogar auf 70. Für den Mai 2016 zählte das Film- und Fernsehserien-Infoportal 442 Krimis in den Sendern ARD, ZDF und ZDFneo.

Es gebe schon eine Krimiflut, gesteht Produzent Rainer Jahreis. „Um so wichtiger ist es, eine authentische Region zu finden mit Geschichten, die nur hier spielen können», argumentiert er. Dieses Konzept unter dem Label „Crime and Nature» hat sich laut Rampelt bereits beim „Spreewaldkrimi» bewährt, den er ebenfalls verantwortet. „Der „Spreewaldkrimi“ war der Vorreiter für den Landschaftskrimi», erklärt der Redakteur.

Für Produzent Jahreis steht das Erzgebirge für Sagen, Sport und Bergbauhistorie und hat eine unentdeckte Vielschichtigkeit. Für ihn begründet dies die Verlegung von Krimis raus aus den Städten. „Es geht darum, wo kann ich was erzählen, was nicht beliebig und austauschbar ist», betont er.

Die Montanregion Erzgebirge – gelegen an der Grenze von Deutschland zu Tschechien – bewirbt sich als Weltkulturerbe. Gefördert wurden früher vor allem Silber und Steinkohle, später Uran. Künftig stehen Zinn und das für die Batterietechnik

Source:: Stern – Kultur

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