Fire-Bewegung: Leben wie Geizhals Dagobert Duck – diese Opfer sind nötig für den frühen Ruhestand

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Die Politik will, dass die Jungen bis 70 und länger arbeiten und mit ihren Beiträgen das Rentensystem über Wasser halten. Tatsächlich beschäftigen sich die Millennials lieber mit der Fire-Bewegung. Die Idee ist hier nicht, möglichst lange in einem normalen Beschäftigungsverhältnis auszuhalten, sondern im Gegenteil, möglichst früh damit aufzuhören, um einen selbstbestimmten Lebensabschnitt jenseits des Büros zu beginnen. Fire vertraut dabei auf die eigene Finanzkraft – Ruhestand durch Hartz IV oder Grundeinkommen ist nicht das Ziel. Also müssen die Fire-Fans in relativ kurzer Lebenszeit, möglichst viel Kapital ansparen, von dem sie dann auskömmlich leben können.

RuhestandWelchen Lebensstandard die Aussteiger realisieren wollen, unterscheidet sich, doch das Rezept um zum Ausstieg zu gelangen ist immer gleich: In der Verdienstphase wird nicht geprasst, sondern gespart.

Geizen wie Onkel Dagobert

Wie eisern gegeizt wird, zeigt das „Wall Street Journal“. Das Blatt stellt die Anwältin Sylvia Hall aus Seattle vor. Die 38-Jährige will in zwei Jahren, mit 40, den Job an den Nagel hängen. Dafür benötigt sie, nach ihren Berechnungen, zwei Millionen Dollar an Vermögen. 1,5 Millionen hat sie schon beisammen.

Das bekommt auch eine gut-verdienende Anwältin nicht so leicht zusammen. Hall schafft das Ziel, weil sie lebt wie der Geizhals Dagobert Duck und im Alltag nichts ausgibt. Ihre Sparquote liegt bei 70 Prozent ihres Nettoeinkommens.

Dabei schreckt sie nicht einmal davor zurück, das von Supermärkten weggeworfene Obst aus den Mülltonnen zu sammeln. So drückt sie die Kosten für Lebensmittel auf 75 Dollar im Monat. Sie besitzt kein Auto und geht, wo es nur möglich ist, zu Fuß. Für die TV Unterhaltung muss ein Netflixpasswort von Freunden herhalten.

„Die Idee, nicht bis zum 65. Lebensjahr warten zu müssen, um nach meinen eigenen Vorstellungen zu leben,

Source:: Stern – Wirtschaft

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