Grausames Video aus „Red Dead Redemption 2“ steht beispielhaft dafür, was bei Youtube möglich ist

By Heute nachrichten

Red Dead Redemption 2

Es gibt wieder einmal eine Kontroverse über ein Spiel der Macher hinter „Grand Theft Auto“.

Diesmal geht es um ihr neuestes Werk „Red Dead Redemption 2“, genauer gesagt um ein Youtube-Video mit dem Titel „Red Dead Redemption 2 – Beating Up Annoying Feminist“ (frei übersetzt: nervige Feministin verprügelt).

Im Video spricht die Spielfigur des Youtubers Shirrako kurz mit einer Aktivistin für Frauenrechte und schlägt sie dann grundlos ins Gesicht.

Das Video, das nur eine Minute und 30 Sekunden lang ist, hatte vor Veröffentlichung dieses Artikels über 1,6 Millionen Zugriffe.

Das Spiel geht aktiv gegen Verbrechen innerhalb des Spiels vor

Genau wie „Grand Theft Auto“ ermöglicht es „Red Dead Redemption 2“ den Spielern, mit jeder Spielfigur in einer riesigen virtuellen Umgebung zu interagieren.

Wer im Spiel also etwa der Frauenrechtlerin aus dem Video in den Straßen von Saint Denis — einer Nachempfindung des New Orleans aus dem Jahr 1899 — begegnet, kann mit ihr virtuell sprechen, sie einfach ignorieren, sie mit einem Pferd anrempeln oder sie, wie es der Youtuber nun mit seiner Spielfigur tat, mit voller Wucht ins Gesicht schlagen.

Das Spiel fördert solch ein Spielverhalten ausdrücklich nicht. Im Gegenteil: Mit dem „Wanted“-System — einer Art Polizeisystem — geht es aktiv gegen Verbrechen im Spiel vor und macht ruchlos agierenden Spielern das Leben schwer.

Je schlechter man mit seinen Mitmenschen umgeht — indem man etwa Leute auf der Straße anpöbelt — desto feindseliger reagiert die Welt auf den Spieler. Treibt man es zu weit, verfolgen einen Kopfgeldjäger gnadenlos bis in die letzten Winkel der Spielwelt und Ladenbesitzer verweigern den Handel mit dem Spieler. Es lohnt sich in „Red Dead Redemption 2“ also nicht, seine Moral völlig links liegen zu lassen.

Aber auch das hält einige Spieler und Youtuber offenbar nicht davon ab, Chaos anzurichten oder eben Videos von ungeniert betitelten Videos wie „Beating Up Annoying Feminist“ (Lästige Feministin

Source:: Heute nachrichten – Aktuelle

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