Umfrage enthüllt unangenehme Wahrheit darüber, wie Deutschland auf den Brexit vorbereitet ist

By Heute nachrichten

Komplizierte Scheidung: Noch immer gibt es keinen Brexit-Deal zwischen Europa und Großbritannien.

Der für den 29. März 2019 angesetzte Brexit könnte deutschen Unternehmen enorm schaden, fand nun das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) heraus. Ein knappes halbes Jahr vor dem Brexit zeigen sich viele deutsche Firmen noch unvorbereitet auf ein mögliches Scheitern der Austrittsverhandlungen, dem sogenannten „Hard Brexit“.

Nur wenige deutsche Unternehmen bereiten sich auf den Brexit vor

Das IW führte mit 1.110 deutschen Unternehmen eine Umfrage durch: Die Frage „Inwieweit hat sich Ihr Unternehmen auf ein mögliches Scheitern der Austrittsverhandlungen zwischen der EU und Großbritannien vorbereitet?“ beantworteten erschreckende 60 Prozent der Unternehmen mit „Gar nicht“. Auch fast 30 Prozent aller deutschen Unternehmen, die direkt in das Vereinigte Königreich exportieren, haben bisher keine Vorkehrungen getroffen. Lediglich 2,7 Prozent von ihnen bereiten sich in hohem Maß auf die womöglich anstehenden Entwicklungen vor.

Zu diesen 2,7 Prozent gehört unter anderem der Automobilzulieferer Schaeffler. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung “ („FAZ“) berichtet, dass Schaeffler seine Lagerkapazitäten in dem Vereinigten Königreich bereits vergrößert und zwei seiner britischen Werke geschlossen habe, um das Chaos, das im kommenden Frühjahr entstehen könnte, zu überbrücken. „Aber damit lässt sich das Problem nicht vollständig lösen“, sagte Schaeffler-Manager Jürgen Ziegler laut „FAZ“.

Mögliche Konsequenzen eines harten Brexits

Wenn der Deal zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich bis zum 29. März 2019 zustandekommen sollte, hätten Firmen bis 2020 eine Übergangsphase, die eine langsame Umstellung der Strukturen und Kostenfaktoren ermöglichen würde. Falls der Deal jedoch scheitert, würden womöglich über Nacht Zölle und Grenzkontrollen eingeführt, warnen die Ökonomen. Das organisatorische und rechtliche Chaos, das damit einhergehen würde, ist bisher noch kaum einzuschätzen.

Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, vergrößern Unternehmen wie Schaeffler ihre Lagerkapazitäten oder legen die Werksferien auf den Zeitraum des Brexits.

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Viele deutsche Unternehmen scheinen dagegen bisher wenig Befürchtungen bezüglich des Brexits zu haben. Viele gehen davon aus, dass

Source:: Heute nachrichten – Aktuelle

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