Trumps größtes Versprechen zerbröselt gerade vor unseren Augen — und China freut sich

By Business Insider Deutschland

Donald Trump in seinem Auto

Donald Trump hat ja ziemlich viele Ankündigungen vor und in seiner Präsidentschaft gemacht und einige davon irgendwann wieder vergessen. Eines aber war von Anfang an mit dabei: dass Amerika von der Welt wirtschaftlich ausgenutzt werde. Trump wollte darin sogar ein „Blutbad“ sehen, wie er bei seiner Einführungsrede als Präsident im Januar 2017 betonte. Das, versprach er, würde unter ihm enden. Von wegen!

Es ist ja eine der Trump-Paradoxe, dass der Geschäftsmann aus New York eine eigentlich gut laufende US-Wirtschaft von Anfang an schlecht machte. Niedrige Arbeitslosenquote, stabiles Wachstum, steigende Gehälter: All das zählte für Trump nicht, solange er nur Kandidat und sein Vorgänger Barack Obama noch Präsident war. Trump legte eine andere Metrik an die US-Wirtschaft an: Handelsdefizite. Da waren die USA seiner Meinung nach miserabel. Die wollte er schmälern. Also packte er die scharfen Waffen der Wirtschaftspolitik aus: Zölle, Zölle und nochmals Zölle.

Trumps Lieblingsgegner China fährt Rekordwert ein

Am Donnerstag dann die böse Überraschung für Trump. Das Defizit hat sich mit ihm als Präsidenten weiter vergrößert. Das Handelsministerium beziffert es bei 55,5 Milliarden Dollar — das ist der höchste Wert seit zehn Jahren. Während die Einfuhren auf ein Rekordniveau von 266,5 Milliarden Dollar stiegen, gingen die Ausfuhren aus der weltgrößten Volkswirtschaft leicht zurück. Damit weitete sich das Defizit den fünften Monat in Folge aus.

Besonders brisant sind die Oktober-Zahlen zu China, Trumps Lieblingsopfer, wenn es um Zölle geht. Das Defizit nahm um gut sieben Prozent zu und erreichte einen neuen Rekordwert: 43,1 Milliarden Dollar. Trump wird im Weißen Haus fluchen.

Trump und China mit versöhnlicheren Tönen

Erst jüngst hatte Trump im Handelsstreit mit China noch versöhnlichere Töne von sich gegeben. Ein Deal schien nach einem Treffen zwischen dem US-Präsidenten und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping am Rande des G20-Gipfels nahe. Weitere Strafmaßnahmen wurden vorerst auf Eis gelegt. Am Donnerstag äußerte sich China zuversichtlich, innerhalb

Source:: Business Insider.de

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.