Bestandsaufnahme: Spätwerk-Alben: Wie gut sind die Rock-Rentner noch?

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/kultur/musik/bestandsaufnahme-spaetwerk-albenwie-gut-sind-die-rock-rentner-noch8481378.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="http://image.stern.de/8481380/3×2-480-320/d369a5f96bf4c4a2bd105f2cefa818ad/yj/07dpastarlineimageslargeurnnewsmldpacom2009010118120799123731large43jpg-d26f172c5dac37a9.jpg“>

Als David Bowie vor fast drei Jahren mit 69 starb, hatte er etwas Außergewöhnliches geschaffen: ein virtuoses Spätwerk mit dem Album „Blackstar», ein letztes Ausrufezeichen unermüdlicher Kreativität.

Ähnlich stark: „You Want It Darker», das düstere Lebewohl des 82-jährigen Leonard Cohen kurz vor seinem Tod Ende 2016. Und natürlich die kargen letzten Lieder der 2003 mit 71 Jahren gestorbenen Country-Ikone Johnny Cash.

Viele berühmte Kollegen trotzen dem Jugendkult der Popmusik, sind um die 70 oder älter. Jede neue Platte könnte nun einen letzten, gar endgültigen Eindruck hinterlassen. Eine Bestandsaufnahme.

JOAN BAEZ (77): Die Stimme der Protestbewegung in den 60ern hat dieses Jahr „Whistle Down The Wind» veröffentlicht, ein sehr berührendes Album mit Cover-Versionen hochwertiger Folksongs. Sie nahm damit Abschied von anstrengenden Tourneen. Ob es nochmal eigene neue Lieder von ihr geben wird, lässt sie offen.

ERIC CLAPTON (73): Wie bei etlichen anderen Rock-Senioren, ist der Output des Gitarristen von The Yardbirds und Cream seit Jahren eher rückwärts gerichtet – mit soliden Bluesrock-Platten wie zuletzt „Old Sock» (2013) oder „I Still Do» (2016), die neben Coverversionen nur noch wenig eigenes Material enthalten.

RAY DAVIES (74): Der Boss von The Kinks, der britischsten aller Britpop-Bands der 60er, hat seine Karriere zuletzt in zwei Alben mit der US-Folkrock-Truppe The Jayhawks Revue passieren lassen. „Americana» (2017) und „Our Country: Americana Act II» (2018) sind zwar Rückspiegel-Platten, aber ohne biedere Retro-Romantik.

BOB DYLAN (77): Seit er 2016 als erster Musiker den Nobelpreis für Literatur erhielt, ist es recht still um das Songwriter-Genie geworden. Zuletzt veröffentlichte der US-Amerikaner drei Alben mit Standards im Sinatra-Stil. Die Fans erhoffen sich nun neue Eigenkompositionen wie auf dem überragenden „Tempest» (2012).

MARIANNE FAITHFULL (71): Die Stimme der britischen Sängerin wird immer brüchiger, ihr Ansehen immer größer. Nach

Source:: Stern – Kultur

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