Deutsche Bank sieht nach Geldwäsche-Razzia keine Schuld bei sich

By Business Insider Deutschland

Deutsche Bank

Nach der Razzia wegen Geldwäsche-Verdachts gegen Mitarbeiter der Deutschen Bank will das Finanzinstitut vor weiteren Schritten die laufenden Ermittlungen abwarten. „Bislang sind wir uns keines Fehlverhaltens unsererseits bewusst, wir warten die Schlussfolgerungen der Staatsanwälte ab“, sagte Finanzvorstand James von Moltke am Donnerstag dem Sender CNBC in Frankfurt.

Wie die „Welt“ berichtet, wolle die Deutsche Bank daher ihre Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten vorerst nicht erhöhen. Das Institut sehe bei sich selbst kein Fehlverhalten, soll es auch dem Umfeld der Deutschen Bank heißen. Bestätigen wollte das ein Sprecher der Bank gegenüber der Zeitung nicht.

Deutsche Bank: Mitarbeiter sollen Geld gewaschen haben

In der vergangenen Woche hatten Staatsanwälte und Steuerfahnder unter anderem die DeutscheBank-Zentrale in Frankfurt durchsucht. Zwei Mitarbeitern wird vorgeworfen Kunden dabei geholfen zu haben, Steuern zu hinterziehen und Geld zu waschen.

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Konkret sollen über eine zur Deutschen Bank gehörenden Gesellschaft auf den Britischen Jungferninseln allein 2016 über 900 Kunden betreut worden sein. Das Geschäftsvolumen soll sich auf 311 Millionen Euro belaufen, so die „Welt“. Ermittler kamen den Mitarbeitern durch die Auswertung der sogenannten „Offshore-Leaks“ und „Panama Papers“ auf die Spur.

Deutsche Bank soll bei Geldwäscheskandal der Danske Bank als Korrespondenzbank fungiert haben

Die in den Fall verwickelte ehemalige Tochter auf den Britischen Jungferninseln hatte die Deutsche Bank im März dieses Jahres verkauft. Von Moltke betonte, es habe sich um ein „sehr kleines Geschäft mit sehr wenigen Kunden“ gehandelt. Der Finanzchef bekräftigte, die Bank kooperiere umfassend mit den Behörden.

Laut „Welt“ habe die Deutsche Bank beim milliardenschweren Geldwäscheskandal bei der Danske Bank als sogenannte Korrespondenzbank fungiert. Die „Financial Times“ berichtet, dass 80 Prozent der verdächtigen Gelder über die Deutsche Bank geflossen sein sollen. Gegenüber der „Welt“ wollte sich ein Sprecher der Bank nicht äußern. Er habe betont, dass für die Überprüfung der Kunden die Danske Bank und nicht die

Source:: Business Insider.de

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