Ö-Topf: Die Bundesliga streitet um das Geld

By Heute nachrichten

Ein Admira-Antrag sieht das Ende der Österreicher-Förderung vor. Der Bundesliga droht ein Rechtsstreit.

Die

Bundesliga lädt Freitagabend zur Weihnachtsfeier. Von besinnlicher Stimmung wird aber keine Rede sein, nicht einmal in den frommen Wünschen bei den geplanten Ansprachen.

Stattdessen droht ein Riesenwickel, oder „das totale Chaos“, wie es ein Involvierter nennt. Bereits um 11 Uhr beginnt eine von der

Admira beantragte außerordentliche Klubkonferenz. Thema: Die geheime Abstimmung über eine Neuverteilung der erst seit Saisonbeginn neu verteilten TV-Gelder.

Der Antrag, der dem KURIER vorliegt, wurde von Admira, LASK und dem WAC vorangetrieben und benötigt acht von zwölf Ja-Stimmen. Die meisten „kleinen“ Vereine sympathisieren mit einer Änderung. Offen dagegen sind vor der Sitzung nur Rapid und Sturm.

Derzeit werden die jährlichen TV-Einnahmen (32,75 Millionen brutto) zu 30 Prozent an alle Klubs gleichmäßig (sogenannter Sockelbetrag) aufgeteilt, noch einmal 30 % gibt es leistungsabhängig für erspielte Punkten. Weitere 20 % werden nach Zuschauern aufgeteilt und die letzten 20 % gibt es abhängig von den Einsatzminuten österreichischer Spieler.

„Es geht uns um die Solidarität“, sagt Admira-Präsident

Philip Thonhauser. Der Finanz-Abstand wäre zu groß geworden. Für den neuen Schlüssel würde auch auf den Ö-Topf verzichtet werden, von dem ausgerechnet die Südstädter bis zur Verpflichtung von fünf Legionären im Sommer am meisten profitiert haben. Manager Amir Shapourzadeh erklärt den radikalen Schwenk: „Aus unserer Sicht ergibt die Förderung von Österreichern, die älter als 23 Jahre sind, ohnehin keinen Sinn. Einen Bonus für Talente bis 22 würden wir aber unterstützen.“ Im Antrag ist ein „neuer Ö-Topf“ aber nicht vermerkt, der müsste also extra verhandelt werden.

2,13 Millionen maximal

Konkret soll es ab Sommer 2019 einen erhöhten Sockelbetrag von je 1,92 Millionen geben. Ö-Topf- und Zuschauer-Bonus fallen weg. Je nach Platzierung gibt es maximal 11 Prozent Plus oder Minus. Der Meister bekommt insgesamt also 2,13 Millionen, der Absteiger immerhin noch 1,71 Millionen.

Zum Vergleich: Rapid rechnet diese Saison mit

Source:: Heute nachrichten – Sport

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.