Freude am Erzählen: Promi-Geburtstag vom 12. Februar 2019: Barbara Honigmann

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/freude-am-erzaehlen-promi-geburtstag-vom-12februar-2019barbara-honigmann-8576256.html?utm_campaign=lifestyle&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="http://image.stern.de/8576258/3×2-480-320/5d781289b87d98c91f40a37eeb4c53e5/IL/12dpastarlineimageslargeurnnewsmldpacom2009010119020699871385large43jpg-2ea8f9cd76f21b1e.jpg“>

Wenn Barbara Honigmann über sich und ihr Leben spricht, dann merkt man, dass sie gern erzählt – und dass sie Routine darin hat. Die Stimme der Autorin ist durchdringend, wirkt mal fast angriffslustig laut, mal suchend, wenn die beste Formulierung noch nicht gefunden ist. Die Freude am Erzählen, sagt Honigmann, habe sie wohl von ihrem Vater.

Am 12. Februar wird die Schriftstellerin 70 – und statt ihre eigenen Memoiren zu schreiben, hat sie gerade ein Buch über diesen für sie so prägenden Vater veröffentlicht: „Georg». „Er hatte einen Witz, er hatte einen Charme und er hatte eine Art zu schreiben, die sich in mich eingeschrieben hat», sagt sie in ihrer Straßburger Wohnung, in einem mit Büchern vollgepackten Zimmer, das sie – vielleicht ein wenig spöttisch – den „Salon» nennt.

Honigmann ist die Tochter jüdischer Eltern, die beide die Nazi-Zeit im Exil in London überlebten. Überzeugt von den Ideen des Kommunismus zogen sie nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland – in den Ost-Teil Berlins, wo Barbara geboren wurde.

Sie erinnert sich an eine Kindheit voller Erzählungen ihres Vaters, von dessen Internierung in Kanada oder von dem entscheidenden Moment, als er bei seinen Englischkenntnissen schummelte und so eine Stelle als London-Korrespondent ergatterte. „Das war so ein Leben in Episoden, und die Episoden wollte er mit seiner Tochter teilen», erzählt sie, die Beine über die Armlehne des Sessels gelegt. Auch Briefe habe er ihr sein Leben lang geschrieben. Von ihm habe sie „so ein Bewusstsein, wie schön Sprache sein kann und wie nah und wie berührend und wie witzig».

Heute lebt Barbara Honigmann selbst in einer Art Exil im Elsass, auch wenn sie es vermutlich selbst nicht so nennen würde. Sie begann in der religionsfeindlichen DDR, ihre jüdischen Wurzeln zu erforschen. Schließlich zog sie 1984 gemeinsam mit Mann und

Source:: Stern – Lifestyle

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.