Vorgebliche Bewerbung: Aktuelle Abzock-Masche: So richten Betrüger ein Bankkonto in Ihrem Namen ein

By Malte Mansholt

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Es klingt wie eine klassische Job-Ausschreibung: Firmen suchen auf Ebay-Kleinanzeigen oder Job-Portalen nach Mitarbeitern in Teil- oder Vollzeit im Home Office. Teilweise werden auch Arbeitssuchende direkt als Antwort auf ihre Gesuche angeschrieben. Die Angebote sind in ordentlichem Deutsch verfasst, wirken auf den ersten Blick seriös. Doch dahinter steckt eine knallharte Abzockemasche, an deren Ende die Bewerber ein Bankkonto unter ihrem eigenen Namen eröffnen – ohne etwas davon zu wissen.

Davor warnt aktuell der gemeinnützige Verein „Watchlist Internet“. Demnach treten in Deutschland und Österreich vorgebliche Firmen wie „CEBIT GmbH“ an Jobsuchende heran. Die Angebote erscheinen realistisch, einem Betroffenen wurden etwa für 20 Wochenstunden im Home Office 1549,99 Euro Brutto monatlich angeboten. Keine Beträge also, bei denen man sofort Verdacht schöpfen würde.

+++ <a target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" title="Online-Betrug: Sie wurden online abgezockt? Das können Sie (noch) tun" href="https://www.stern.de/digital/online/online-betrugso-wehren-sie-sich-gegen-abzocker-7923796.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Sie wurden online abgezockt? Das können Sie (noch) tun +++ <a target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" title="Wucher-Rechnung: Schlüsseldienst-Abzocke: Einmal Tür aufmachen kostet 1240 Euro – eine stern-Leserin erzählt" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/schluesseldienst-betrugrechnung-ueber-1240-euro-fuer-einmal-tuer-aufmachen-8485766.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Schlüseldienst-Abzocke 8.03

So funktioniert die Betrugsmasche

Spätestens beim nächsten Schritt sollte man aber misstrauisch werden. Die Firma fordert sämtliche persönliche Daten des Bewerbers, etwa Adresse und Familienstand, zudem behauptet man, einen Scan des Personalausweises zu benötigen. Begründet wird das damit, dass es wegen des Home Office nicht zu einer persönlichen Bewerbung käme. Diese Daten an Unbekannte zu senden, wäre an sich schon gefährlich genug. Doch sie sind nur ein Vorspiel zum wirklichen Ziel.

Den neuen Mitarbeitern wird nun nämlich vorgegaukelt, sie sollten die Video-Identifikation von Banken testen. Bekannt sind etwa Fälle bei N26. Dabei wird ihnen eingebläut, sich keinesfalls als Tester zu erkennen zu geben. Was die „Tester“ nicht wissen: Im Hintergrund haben die Betrüger tatsächlich ein Konto unter dem Namen des Opfers eröffnet – und lassen es sich nun ganz offiziell bei der Bank

Source:: Stern – Digital

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