In der Emilia-Romagna: So lecker wie in Bologna haben Sie noch nie italienisch gegessen

<a target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" href="https://www.stern.de/reise/europa/bolognaschlemmen-in-der-hochburg-des-guten-geschmacks-3490116.html?utm_campaign=reise&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Morgens um sieben greift sich Davide Simoni eine Stange und schiebt die Eisengitter vor den Schaufenstern seiner salumeria mit einem lauten Knall nach oben. Ein Knall, der die letzten Schatten vertreibt aus den engen Gassen des mittelalterlichen Mercato di Mezzo im Herzen der Stadt. Nachts, wenn im Marktviertel nur ein paar Laternen schwache Lichtkreise auf das Pflaster malen, wenn Schritte hallen, ohne dass jemand zu sehen ist, wenn Hausmauern wie Felswände in den schwarzen Himmel wachsen, dann wirkt das 2000 Jahre alte Bologna so düster wie die Kulisse eines Thrillers.

Doch jetzt fällt Morgenlicht auf rot und ockerfarben getünchte Fassaden. Aus mächtigen Holzportalen schlüpfen Schulmädchen mit Hello-Kitty-Rucksäcken. Die Gemüsehändler in der Via Pescherie wuchten Kästen mit Artischocken und klauenförmigem Treviso-Radicchio auf die Verkaufstische im Freien, zupfen welke Häutchen von den Tropea- Zwiebeln und schichten gewaschene Salatblätter zu appetitlichen Haufen. Es riecht nach frischem Brot – die Bäckerei Atti hat ihre Türen weit geöffnet -, und in den Schaufenstern bringen mehlbestäubte Arme Holztabletts voller Tortellini und Tortelloni in Position, Teigtaschen mit Fleisch- und Ricottafüllung, die in ihrem Dottergelb wie kleine Sonnen auf die Gassen strahlen.

Berühmte Bolognese

Berühmt ist Bologna für die Bolognese. Diese ist eine der weltweit bekanntesten italienischen Saucen, deren Rezept sogar von der Accademia Italiana della Cucina am 17. Oktober 1982 bei der Handelskammer von Bologna hinterlegt wurde. Das ragù alla bolognese wird in Bologna traditionell mit frischen Tagliatelle gegessen oder zur Zubereitung von Lasagne al forno verwendet. Niemals aber mit Spaghetti – so wie es außerhalb Italiens meist gereicht wird.<a target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" title="Emilia-Romagna: Wie Italien schmeckt: Durch diese 5 Museen kann man sich essen" href="https://www.stern.de/genuss/essen/emilia-romagnadurch-diese-5-museen-kann-man-sich-essen-8587074.html?utm_campaign=reise&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Futtermuseen

Davide Simoni hat sich seinen Kittel übergezogen, eine Papiermütze auf die dunklen Locken gesetzt und sich vor dem Verkaufsregal seines Wurstgeschäfts aufgestellt. Hinter ihm liegen 18 unterschiedlich angeschnittene Parmaschinken, aber auch die original Bologneser Mortadella

Source:: Stern – Reise

(Visited 3 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.