Von Mansa Musa bis Alain dem Roten: Historische Schätzung: Die reichsten Männer, die jemals gelebt haben

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Wenn das Magazin Forbes jedes Jahr seine Liste der 500 reichsten Menschen der Welt erstellt, ist es bereits schwierig zu definieren, was Reichtum ist, und wer überhaupt in die Liste aufgenommen werden sollte. Sollte jemand, der sein Vermögen außer Landes bunkert, wie etwa Wladimir Putin, berücksichtigt werden? Nein, sagt Forbes.

Will man eine historische Auflistung der reichsten Menschen erstellen, steht man vor noch größeren Herausforderungen. Wie kann man Reichtum der vorindustriellen Zeit mit dem von heute vergleichen? Eine Methode schlägt die Wissenschfatlergruppe von „Measuring Worth“ vor, einer Website, die von Ökonomen und Geschichtsprofessoren ins Leben gerufen wurde. Sie schlagen vor, den persönlichen Besitz eines Menschen ins Verhältnis zur gesamtwirtschaftlichen Produktion eines Landes zu setzen, dem Bruttoinlandsprodukt also. Oder ins Verhältnis zur Weltwirtschaftsleistung.

Das Wirtschaftsmagazin „Money“ hat sich die Mühe gemacht, diese Methode anzuwenden und mit Hilfe von Ökonomen und Historikern eine Liste der reichsten Menschen der Geschichte zu erstellen – zumindest soweit das möglich ist, denn die Datenlage ist teilweise mangelhaft.

1. Mansa Musa (1280 – 1337)

Der wohl reichste Mensch in der Geschichte war diesen Berechnungen zufolge Mansa Musa I. von Mali. Er wurde schon zu Lebzeiten als „König der Könige“ bezeichnet und galt schon im 14. Jahrhundert als der reichste Mensch der Welt. Seinen Reichtum verdankte er dem Gold. Das westafrikanische Reich war damals wohl der größte Goldproduzent der Welt.

Wie reich Mansa Musa tatsächlich war, lässt sich kaum ermessen. Der König sei reicher gewesen „als jemand es beschreiben könnte“, schrieb der Historiker Jacob Davidson.

Überlieferungen zeugen von dem unermesslichen Reichtum. So soll er während einer Wallfahrt nach Mekka so verschwenderisch gewesen sein, dass er in Ägypten eine Währungskrise ausgelöst haben soll. Dutzende Kamele sollen den König auf seiner Reise begleitet haben – auf ihren Rücken Hunderte Kilogramm Gold tragend.

Source:: Stern – Wissen

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