1000. Formel-1-Rennen: Die Lehren aus dem Großen Preis von China

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Sebastian Vettel sprach bereits von entscheidenden Wochen. Im Formel-1-Titelduell gegen Lewis Hamilton hat er nach dem Großen Preis von China 31 Punkte Rückstand.

Im Duell mit seinem Teamkollegen Charles Leclerc könnten weitere heikle Situationen kommen. Dabei scheint eines klar: Um die Silberpfeile endlich zu schlagen, muss alles passen – bei Vettel und bei der Scuderia.

ROT UND EXPLOSIV

Selbst wenn sie zu dritt einträchtig nebeneinander saßen und jeder für jeden irgendwie Verständnis hatte: Der Zweikampf zwischen dem 31 Jahre alten viermaligen Weltmeister Vettel und dem zehn Jahre jüngeren Leclerc hat es in sich.

Der Nachwuchsmann, der in seinem ersten Ferrari-Jahr ist, ist kein Kimi Räikkönen. Der 39 Jahre alte Finne hatte sich als Vettel-Nebenmann jahrelang gefügig gegeben. Notgedrungen tat Leclerc dies in China auch. Bissige Kommentare per Funk konnte er sich nicht verkneifen. Vettel geht die Diskussion um die Teamorder, bei der Leclerc ihn im 1000. Formel-1-Rennen vorbeilassen musste, gehörig auf die Nerven.

„Wenn du mit sowas anfängst, wird es sehr kompliziert werden», kommentierte Toto Wolff, Teamchef von Mercedes. „Du schaffst einen Präzedenzfall.» Wolff weiß wovon er redet, er kennt es aus den Zeiten von Nico Rosberg und Hamilton in einem Team. An einen Verhaltenskatalog, wie die Silberpfeile ihn dann irgendwann erstellten, denken die Ferrari-Verantwortlichen nicht.

SILBER UND SOUVERÄN

Für diese Aktion bekamen die Mercedes-Mechaniker ein Sonderlob vom Daimler-Chef. Dass die Silberpfeil-Crew beide Autos binnen weniger als sieben Sekunden bei einem Reifenwechsel abfertigte, hatte auch Dieter Zetsche schwer beeindruckt. Er habe gesagt, dass er so etwas noch nicht gesehen habe, erzählte Wolff. Es war eine Aktion nicht frei von Risiko: Hätte es beim Wagen von Hamilton Probleme gegeben, hätte auch Bottas darunter gelitten und der Doppelerfolg auf dem Shanghai International Circuit wäre

Source:: Stern – Sport

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