Wege zur Million: Lebenseinkommen unter der Lupe

By sandra.baierl@kurier.at (Sandra Baierl)

Wir haben ausgerechnet wann man die Brutto-Million erwirtschaftet hat, wie hoch das Lebenseinkommen ist – und warum man als Angestellter nie superreich wird

Albert Einstein war sich sicher, dass „die besten Dinge im Leben nicht die sind, die man für Geld bekommt.“ Da ist was Wahres dran. Andererseits verschafft einem Geld die Möglichkeit, sich ein gutes Leben zu gestalten – von Essen bis Wohnen, von Gesundheit über Mobilität bis Reisen. Ein solides Einkommen macht noch lange nicht sorglos, auch nicht unbedingt glücklicher, aber leichter ist es mit Geld im Leben allemal.

Einkommen: Das zeigen Statistiken

Wie viel die Österreicher verdienen? Weil Gehälter statistisch genau aufbereitet werden, ist diese Frage relativ gut zu beantworten. Man kennt die Einstiegsgehälter, die Gehaltsentwicklungen, kann Brüche im Gehaltsverlauf ausmachen – die passieren vor allem in Phasen des Nicht-Arbeitens, bei Frauen mehrheitlich durch die Kinderkarenz. Aus all diesen Zahlen lässt sich das Jahreseinkommen und das kumulierte Lebenseinkommen herauslesen.

WIFO-Berechnungen

Durchschnittliches Alter bei Erreichen eines kumulierten Brutto-Einkommens von einer Million Euro

Einkommensschere hat Auswirkung auf erste Brutto-Million

Im Jahr verdient der angestellte Österreicher – im Schnitt über alle Gruppen – 33.776 Euro (2.412 Euro brutto im Monat), die Österreicherin 21.178 Euro (1.500 Euro brutto im Monat), zeigt die Statistik Austria. Die erste Brutto-Million ist in der Einkommensstatistik bei Männern irgendwo im Alter zwischen 37 und 42 Jahren zu finden, bei Frauen zwischen 41 und 50 Jahren, errechnen die WIFO-Ökonomen Serguei Kaniovski und Thomas Url. Wann genau, hängt vom Geschlecht, der Ausbildung, vom Einstiegsalter und Karriereverlauf ab.

Statistik Austria 2017/2018

Einziger Haken: Man hat diesen schönen Betrag zwar erwirtschaftet, jedoch leider nicht auf seinem Konto. Ein relativ hoher Prozentsatz fällt für Steuern und Sozialabgaben, also für Gesundheits-, Bildungs- und Pensionswesen weg. Die Netto-Welt schaut anders aus: männliche Akademiker und

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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