Osterhase bringt mehr als 200 Millionen Euro

By simone.hoepke@kurier.at (Simone Hoepke)

Im Osternest landet immer mehr Bio-Ware. Die Geschenke kommen verstärkt aus dem Internet – und damit aus dem Ausland.

Wenn Kinder an Ostern denken, denken sie vor allem an Geschenke, Erwachsene ans Essen und Händler an den Umsatz. Ostern ist nach Weihnachten die zweitstärkste Zeit im Handelsjahr, noch vor dem Muttertag.

„58 Prozent der Österreicher haben vor, Osternester mit Geschenken zu verstecken. Im Schnitt geben sie dafür im Handel 66 Euro aus“, verweist Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), auf Umfragen. Dabei gilt die alte Formel – je mehr Kinder in der Familie, desto höher die Ausgaben. Doch auch Erwachsene werden beschenkt, vor allem mit Süßigkeiten, Blumen, Parfümerieartikeln und diversen Gutscheinen. Buchmüller geht davon aus, dass seine Branche heuer mit Ostergeschenken insgesamt 210 Millionen Euro einspielen werde.

Nest vom Diskonter

Was den Händlern weniger gefällt, ist, dass ihnen Konkurrenten aus dem Ausland immer mehr Geschäft wegnehmen. Gekauft wird verstärkt online und damit oft jenseits der Landesgrenzen. Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, schätzt, dass bereits ein knappes Drittel der Ostergeschenke im Internet gekauft werden, davon mindestens die Hälfte auf den Seiten von Amazon. Dennoch: „Der beliebteste Einkaufsort für Ostergeschenke bleibt der Supermarkt und Diskonter“, sagt er. So erklärt sich auch, warum der Karfreitag im heimischen Lebensmittelhandel der zweitstärkste Umsatz-Tag ist (übertrumpft lediglich vom letzten Verkaufstag vor Weihnachten).

Kurier/Jeff Mangione

Rainer Will, Geschäftsführer vom Handelsverband schätzt, dass ein Drittel der

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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