Thiem in Monte Carlo: „Schicki-Micki brauch’ ich nicht“

By harald.ottawa@kurier.at (Harald Ottawa)

Dem Tennisstar taugt das Turnier im Fürstentum, die Gesellschaft mag er weniger. Am Dienstag spielt er mit Melzer Doppel.

Wer nicht allzu gut beisammen ist und weniger gut zu Fuß, der wird auf der Anlage des Monte Carlo Rolex Masters seine Probleme haben. Vor allem um zu den Trainingsplätzen zu gelangen, müssen zahlreiche Stufen bewältigt werden.

Dominic Thiem ist gut zu Fuß, sehr gut sogar. Und Österreichs Nummer eins möchte beim ATP-1000-Turnier eine Stufe höher kommen, bislang war ein Viertelfinaleinzug im Fürstentum das Höchste der Gefühle.

Da wird auch wenig dem Zufall überlassen, eigentlich wie gewöhnlich. Unter scharfer Beobachtung von Trainer Nicolás Massú, Fitnesscoach Duglas Cordero und Physio Alex Stober schlug sich der 25-Jährige gestern Mittag mit einem anderen Österreicher ein, der heuer schon doppelt so viele Turniersiege einheimsen konnte. Jürgen Melzer feierte erst vergangene Woche in Marrakesch mit dem Kroaten Franko Skugor seinen zweiten Titel 2019.

Thiem und Melzer tun sich in Monte Carlo auch wettbewerbsmäßig im Doppel zusammen. Gesprächsthema war aber wieder ein Herr, der gar nicht da ist. Thiem und Trainer Günter Bresnik gehen zumindest auf dem Platz getrennte Wege. „In den vergangenen zwei, drei Jahren fühlte ich mich nicht immer gut. Das ist jetzt anders“, sagt Thiem.

Auch die traditionelle Vorbereitung Ende des Jahres auf Teneriffa „wird es in dieser Form wohl nicht mehr geben“. Deshalb wird nun auf Massú gesetzt. „Es ist aufregend mit ihm zu arbeiten, er hat auch immer etwas zu erzählen und ist fachlich

Source:: Kurier.at – Sport

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