Mit nur wenig Aufwand findet ihr das beste Finanzprodukt für euer Geld, sagt ein Experte

By Christoph Damm

Wer sein Geld in Aktien anlegen will, sollte immer auch die Trading-Aktivitäten von Insidern im Blick behalten.

Rund um den Finanzmarkt dominieren zumeist Milliarden- oder Millionenbeträge die Schlagzeilen. Doch geht es um euer Geld und eure Altersvorsorge, können auch geringe Zahlen und vermeintlich kleine Unterschiede große Auswirkungen haben.

Denn gerade bei der Auswahl eines Finanzprodukts machen Anleger regelmäßig viele Fehler. Dabei scheint es ganz einfach: ETFs werden immer beliebter, weil man damit mit nur einem Wertpapier in 30, 50 oder noch mehr Aktien investieren kann. Doch gleichzeitig erschwert die große Anbieterauswahl die Entscheidung.

Kosten und Rendite wichtige Faktoren für euer Geld

Laut Statista gab es im vergangenen Jahr weltweit fast 6.500 ETFs. Wer hierzulande ein ETF auf den Dax sucht, hat beispielsweise bei Comdirect die Auswahl zwischen sieben Produkten. Doch wie findet man das beste Produkt für sein Geld — spiegeln nicht alle schließlich die Performance des Dax eins zu eins wieder?

Theoretisch machen sie das, in der Praxis sieht es aber anders aus. Denn zunächst werden die Kosten, die man regelmäßig für ETFs zahlt, von der Performance abgezogen. Mit der Total Expense Ratio (TER) gibt es eine Kennzahl, die die laufenden Kosten eines ETFs ausweist. „Die Gesamtkostenquote TER nutzen Privatanleger gerne, um die Kosten von ETFs zu vergleichen, allerdings sind darin bei weitem nicht alle Kriterien zusammengefasst, die schlussendlich für die Rendite eines Indexfonds von Bedeutung sind“, erklärt Kai Hattwich, ETF-Experte bei der Quirin Bank gegenüber Business Insider.

Bedeutet: Der ETF mit der niedrigsten Kostenquote ist nicht automatisch das günstigste Produkt. „Wer für sich wirklich das günstigste Finanzprodukt finden möchte, muss sich die Informationen von den Homepages der einzelnen Emittenten und der Börse Frankfurt zusammensuchen. Für Privatanleger, gerade für Neulinge, ist diese Arbeit aber sehr aufwendig und zeitintensiv“, erklärt Hattwich.

Finanzprodukte verschiedener Anbieter entwickeln sich unterschiedlich stark

Um diesen Umstand besser zu verstehen, hat die Quirin Bank für Business Insider die unterschiedliche Entwicklung von ETFs berechnet. Über einen Zeitraum von

Source:: Business Insider.de

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