Fragen und Antworten: Der Soli soll weg – Wer zahlt und wofür eigentlich?

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Vor fast 30 Jahren ist in Berlin die Mauer gefallen – fast ebenso lange zahlen Steuerzahler in Deutschland den Solidaritätszuschlag. Um die Sondersteuer für den Aufbau Ost ranken sich viele Mythen. Wer gibt eigentlich Geld – und wer bekommt es? Und warum überlebte er so lange?

Schließlich versprach der damalige Kanzler Helmut Kohl schon vor mehr als zwei Jahrzehnten: „Der Solidaritätszuschlag ist bis Ende 1999 endgültig weg.“ Jetzt wollen Union und SPD den Soli bis 2021 zumindest für die meisten Bürger abschaffen. Vielen ist das nicht genug – doch was ist drin in Zeiten schwindender Finanz-Spielräume und Dämpfer bei den Steuereinnahmen? Und dann ist da noch ein neues Gutachten, nach dem die Zeit viel mehr drängen könnte als bisher gedacht.

Was ist der Soli?

Er ist eine Zusatzabgabe, die Arbeitnehmer seit 1991 jeden Monat automatisch vom Gehalt abgezogen bekommen – „Wessis“ wie „Ossis“, sobald sie mehr als 15 000 Euro Einkommen im Jahr versteuern müssen. Fällig werden 5,5 Prozent der Einkommensteuer, auch auf Kapitalerträge wie Zinsen und Dividenden zahlt man Soli. Unternehmen werden ebenfalls zur Kasse gebeten. Der Bund nimmt so nach Rechnung des Steuerzahlerbunds in diesem Jahr rund 19,4 Milliarden Euro ein.

Warum müssen wir ihn zahlen?

Viele verknüpfen den Soli automatisch mit der Wiedervereinigung und dem Aufbau der ostdeutschen Bundesländer. Bei seiner Einführung wurde er jedoch nicht allein damit begründet: Es ging auch darum, dass Deutschland im Zweiten Golfkrieg Milliarden-Kosten übernommen hatte und Geld zur Unterstützung von Ländern in Mittel-, Ost- und Südeuropa…<a target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" href="https://www.mz-web.de/politik/fragen-und-antworten-der-soli-soll-weg-wer-zahlt-und-wofuer-eigentlich32553904″>Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Politik

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