Traditionsreicher Neuerer: Hermann Nitsch in der Albertina

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Die frühen Schüttbilder, eigentlich als Nebenprodukt aus groß angelegten Aktionen hervorgegangen, sind bei Universalkünstler Hermann Nitsch erst in den 1980er Jahren, parallel zum Boom der neuen wilden Malerei, zu eigenen Werken gewandelt worden. In der zweiten Werkphase ersetzte die Farbe in flüssigem Zustand das Blut. In pastosem Auftrag, der die Fingerspur der Arbeit sehen lässt, steht das erdige Pigment auch symbolisch für das Fleisch. Kunst und Religion, das Malen als Ritual…

Source:: Wiener Zeitung – News Kultur

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