Urteil des EuGH: Stechuhr ade: Wie moderne Tools zur Erfassung der Arbeitszeit funktionieren

By Ellen Ivits

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Nach dem Willen des Europäischen Gerichtshofs gehören nicht erfasste Überstunden bald der Vergangenheit an. Zum Schutz des Arbeitnehmers wird europaweit von Unternehmen verlangt, ein System zur Erfassung der täglichen effektiv geleisteten Arbeitszeit zu schaffen. Während in großen Konzernen solche Systeme verbreitet sind, wäre es für mittlere und kleinere Betriebe viel zu aufwendig und teuer, monieren Arbeitgebervertreter. Außerdem würde hier „das Rad in einer Art und Weise zurückgedreht, wie wir uns das gar nicht vorstellen konnten“, sagte etwa Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer der Organisation Arbeitgeber Baden-Württemberg. Die Stechuhr würde der Flexibilität und Autonomie des Arbeitnehmers ein Ende setzen.

Doch stimmt das wirklich? Die modernen Möglichkeiten der Zeiterfassung strafen die Kritiker Lügen. Die Erfassung der Zeit kann elektronisch, per Fingerabdruck, mobil, über das Web, mittels einer Software oder ganz altmodisch auf Papier erfolgen.

<a target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" title="EuGH-Urteil: Droht ein Zeiterfassungsregime? So bewertet ein Experte die künftige Arbeitszeit-Regelung" href="https://www.stern.de/wirtschaft/droht-ein-zeiterfassungsregimeso-bewertet-ein-experte-das-arbeitszeiten-urteil-8711662.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>teaser

Insbesondere durch mobile Anwendungen oder Cloud-basierte Dienste wird die Erfassung der Arbeitszeit mit wenigen Klicks möglich. Sie erlauben es, jedes Internet-fähige Gerät als elektronisches Zeiterfassungsterminal zu nutzen. Die Anschaffung neuer Hardware erübrigt sich somit in den meisten Fällen. Der Arbeitnehmer kann seine Arbeitszeit von unterwegs via Smartphone oder am PC im Büro registrieren.

Apps statt Stechuhr

Auf dem Markt gibt es bereits viele Anbieter solcher Lösungen. Unter anderem bietet auch das Bundesministerium für Arbeit eine kostenlose Anwendung an. Die BMAS-App kann im Google Play Store oder im Apple App Store heruntergeladen werden und ist sofort einsatzbereit. Die Funktionsweise ist ganz einfach: Der Mitarbeiter lädt die App auf sein Handy. Die Pausenzeiten können durch Betätigung des Pausen-Knopfes manuell erfasst werden. Geschieht dies bis zum Ende des Arbeitstages nicht, kann die gesetzlich vorgeschriebene Pausenzeit automatisch abgezogen werden. Die Speicherung der erfassten Daten erfolgt lokal in der App. Eine Übermittlung der erfassten Arbeitszeiten erfolgt unverschlüsselt

Source:: Stern – Wirtschaft

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