Wie Österreichs Leistung bei der Eishockey-WM einzustufen ist

By peter.karlik@kurier.at (Peter Karlik)

Am Donnerstag geht es gegen Schweden. Die wirklichen Gegner sind aber Norwegen und Italien.

Österreich trifft bei der Eishockey-WM am Donnerstag auf Schweden. Ein Gegner fernab der Reichweite. Nach knapp der Hälfte der Vorrunde ist es Zeit für eine Bilanz.

Was bedeuten die drei Niederlagen von Österreich in den drei ersten Partien?
Wenig. Österreichs Ziel muss der Klassenerhalt sein. Im Kampf um diesen ist weder Russland, noch Lettland oder die Schweiz Gegner.

Am Donnerstag ist Schweden der nächste Gegner. Hat Österreich eine Chance?
Nein. Schweden ist im Eishockey so weit weg von Österreich wie der SC Untersiebenbrunn vom FC Liverpool. In diesem Spiel muss das Team den Spagat schaffen – zwischen „fit bleiben“ und „die Niederlage nicht peinlich hoch werden lassen“. Teamchef Bader hat angekündigt, dass alle Spieler im Powerplay und in Unterzahl zum Einsatz kommen werden, damit am Freitag gegen Norwegen genügend Energie vorhanden ist.

In welchen Spielen hat Österreich noch Chancen?
Keine gegen Schweden. Gegen Norwegen (Freitag) wäre ein Erfolg keine Sensation, sondern eine Überraschung. Gegen Tschechien (Sonntag) müssten alle über sich hinauswachsen, um mitspielen zu können. Und gegen Italien ist Österreich erstmals Favorit. Auch wenn das Teamchef Bader nicht gerne hört und lieber von einer Ausgangslage von 50:50 Prozent spricht. Aber die Italiener machten in den bisherigen Spielen gegen die selben Gegner einen schlechteren Eindruck als die Österreicher. Gegen Russland setzte es ein 0:10. zum Vergleich: Österreich hielt lange gut mit und verlor 0:5.

Es gibt bei der WM viele hohe Resultate. Ist die Kluft zwischen den Top-Nationen und den Nachzüglern größer geworden?
Ja. Selbst Mittelständler wie Norwegen bekommen von Schweden

Source:: Kurier.at – Sport

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