Vorbild Salzburg: Wer macht das Meisterrennen?

By stephan.blumenschein@kurier.at (Stephan Blumenschein)

Red Bull holte zum siebenten Mal in Folge in Österreich den Titel. In Europa stehen allerdings noch nicht alle Meister fest.

Es war eine intime Meisterfeier in einem Gasthof in der Nähe von Salzburg. Nur die Spieler und die Betreuer feierten den 14. Meistertitel der Klubgeschichte, den 11. der Ära Red Bull und den 7. in Serie. Die Coronavirus-Krise ist ja noch nicht vorbei – und da ist Vorsicht noch immer das oberste Gebot.

Neben Salzburg fixierte am Sonntag Olympiakos Piräus den Meistertitel. Für Griechenlands Rekordmeister war es die 45. Meisterschaft und die erste seit 2017. 40 europäische Ligen sind damit entschieden, 14 Meister müssen noch gefunden werden.

Der KURIER gibt den Überblick über die wichtigsten offenen Entscheidungen:

  • Spanien

In La Liga kündigt sich eine Wachablöse an. Nach zwei Saisonen, in denen sich der FC Barcelona den Titel holen konnte, dürfte im Coronavirus-Jahr wieder der Erzrivale Real an der Reihe sein. Die Madrilenen feierten Sonntagnacht einen 1:0-Erfolg bei Espanyol Barcelona und liegen sechs Runden vor Schluss zwei Zähler vor den Katalanen. Wegen der langen Pause geht es aber auch in Spanien Schlag auf Schlag. Barcelona hat am heutigen Dienstag eine schwere Aufgabe. Das Heimspiel gegen Atlético Madrid muss unbedingt gewonnen werden, um den Kontakt zum Leader nicht zu verlieren. Real empfängt erst am Donnerstag Getafe. Die Königlichen haben noch einen Vorteil: Bei Punktgleichheit entscheiden die direkten Duelle und die sprechen für Real (0:0, 2:0).

  • Italien

Seit 2012 wurde in der Serie A immer Juventus Meister. Und auch in dieser Saison spricht nach 28 von 38 Runden alles für die Turiner. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Lazio beträgt vier, jener auf den Tabellendritten Inter schon acht Punkte. Der Titelkampf wird schon heute fortgesetzt: Lazio gastiert beim Juve-Lokalrivalen Torino, der Tabellenführer bei Genua.

  • Schweiz

Für Österreichs Ex-Teamchef Marcel Koller dürfte es auch in seiner zweiten Saison als Trainer des FC

Source:: Kurier.at – Sport

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