Das große Trotzdem

Während eines Aufenthaltes in Genua lauschte Friedrich Nietzsche einem abendlichen Glockenspiel, das ihm auf eine eigentümliche Art „schauerlich“, „wehmütig“, ja „kindisch“ ins Ohr drang und ihn an den griechischen Philosophen Platon und dessen Bemerkung, dass nichts Sterbliches großen Ernstes würdig sei, denken ließ. Zu flüchtig, aber auch zu unsinnig, zu gehetzt, aber auch zu bedeutungslos schienen dem Philosophen die Taten und Untaten der Menschen, als dass es sich lohnte…

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.