Hitzewelle: Landwirte klagen über Wassermangel

By no-reply@meinbezirk.at (Johanna Schweinester)

Die Landwirte Alois jun. und Carina Bamberger sind bereits von den Folgen der großen Hitzewelle betroffen.

KÖSSEN (jos). Für die Landwirte im Bezirk sorgt die große Hitzewelle zusehends für Außnahmezustände. Trinkquellen für das Vieh auf der Alm trocknen aus, die Almwiesen und Felder werden dürr und lassen kaum Futter für die Tiere übrig.
Betroffen sind unter anderem auch die Landwirte Alois jun. und Carina Bamberger vom „Lehenhof“ aus dem Kössener Ortsteil Bichlach.
„Wir haben auf der Alm kleine eine Quelle. Diese ist bereits seit mehreren Wochen immer wieder versiegt. Seit vier Tagen sind die Folgen der extremen Hitze für uns jedoch verhehrend: Zweimal täglich müssen wir mit dem Auto Wasser auf die Alm liefern, um den Tieren die nötige Versorgung zu gewähren. Selbst zum Säubern der Melkanlage reicht das Wasser nicht mehr“, so die Bäuerin. Lt. ihr seien die Almwiesen bereits etwas verbrannt. „Wenn das so weiter geht, müssen wir Heu zu den Kühen liefern. Wir können das Vieh erst Ende August wieder ins Tal bringen. Auch das Mähen im Tal ist zu überlegen, denn nach der Heuernte verbrennen die frisch gemähten Felder wieder. Die Ernteausfälle werden wir dann im Winter einbüßen müssen“, gibt sich die Bäuerin bedenklich.
Viele Landwirte der Region warten wohl seit Tagen auf den erhofften Regen, damit schlimmere Folgen verhindert werden können.

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Junge Flüchtlingsfrau findet Berufung in der Altenarbeit in Engelhartszell

By no-reply@meinbezirk.at (Kathrin Schwendinger)

Tenzin Sedon Rutok floh aus Tibet und arbeitet als angehende Fach-Sozialbetreuerin für Altenarbeit im Seniorenwohnhaus St. Bernhard, wo auch Norbert Muezel wohnt.

ENGELHARTSZELL. Seit Anfang Juni ist Tenzin Rutok als angehende Fach-Sozialbetreuerin Teil des Caritas-Teams im Seniorenwohnhaus St. Bernhard. Der Weg dorthin war nicht einfach, wie die 24-Jährige erzählt.

Aufgewachsen in Tibet kannte die junge Frau keine Schule oder Berufsausbildung. Der Großvater hat sie und den älteren Bruder zuhause unterrichtet. Die elterliche Landwirtschaft sorgte für den Unterhalt, bis sich Tenzin Rutok entschloss, öffentlich gegen die Vielzahl an chinesischen Verbote zu demonstrieren. Mit dem Resultat, dass die damals 19-Jährige fortan von der chinesischen Regierung verfolgt wurde. Die Familie legte schließlich alles Geld zusammen, um der Tochter die Flucht zu ermöglichen. Von Nepal dauerte es einen Monat, bis Tenzin Rutok in Österreich ankam. „Am schlimmsten war es, meine Familie zurückzulassen. Ich wusste nicht, wie es weitergeht“, erinnert sie sich.

Im Oktober 2014 wurde die Tibetanerin im Flüchtlingsquartier in Engelhartszell untergebracht, wo ein pensionierter Lehrer zum Deutschunterricht kam. „Als dann eine Freiwilligengruppe für verschiedene Tätigkeiten in den Caritas-Einrichtungen gesucht wurde, meldete ich mich sofort“, erzählt sie. „Mir gefiel diese Arbeit so gut, dass ich unbedingt eine Ausbildung in einem Sozialbetreuungsberuf machen wollte.

Doch ohne Schulzeugnis und ohne Ausbildung war daran nicht zu denken. Deshalb holte Tenzin Rutok in Linz in drei Semestern die Pflichtschule nach und startete danach eine zweieinhalb-jährige Ausbildung zur Fach-Sozialbetreuerin am Berufsförderungsinstitut. Mittlerweile hat sie auch die Heimhilfeausbildung abgeschlossen und die Pflegeassistenzprüfung mit guten Erfolg bestanden. Den Abschluss als Faschsozialbetreuerin in der Altenarbeit wird die 24-Jährige in einem halben Jahr in der Tasche haben.

Dass sie das geschafft hat, verdankt sie vielen Menschen, wie Tenzin Rutok sagt. Allen voran Marianne und Wolfgang Hochgaderer (63 und 70). Das Engelhartszeller Ehepaar lernte die…

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Tempo 30 im Waidringer Ortszentrum

By no-reply@meinbezirk.at (Klaus Kogler)

Die Asphaltierung beschloss den ersten Bauabschnitt.

WAIDRING (niko). Nach knapp sechsmonatiger Bauzeit wurde der erste Bauabschnitt der Straßensanierung im Ortszentrum abgeschlossen; in diesem Abschnitt gilt nun Tempo 30.

Mehr Platz für Fußgänger und eine Temporeduktion gibt es nun im Waidringer Ortszentrum. Zwischen Pillerseekreuzung und Haus „Lugmair“ trat die vom Gemeinderat beschlossene 30 km/h-Zone in Kraft. „Die Fußgängerbereiche wurden verbreitert und damit sicherer gestaltet, die daraus resultierende Straßeneinengung soll zusätzlich zur Geschwindigkeitsverordnung zu einer Temporeduktion beitragen. Zur besseren optischen Aufmerksamkeit wurde der jeweilige Beginn der temporeduzierten Zone mit einer Fahrbahnpflasterung versehen“, so Bgm. Georg Hochfilzer.

Die Fußgängerbereiche sind durchwegs niveaugleich und somit barrierefrei gestaltet, ebenso der Parkplatz vor dem Gemeindeamt. Die Bushaltestellen sind gegenüber der Fahrbahn überhöht mit der vorgeschriebenen Aufstandsfläche ausgestattet. Die Schutzwege werden wieder markiert und beleuchtet.

Der Gehsteig wird noch bis zur Abzweigung Gondelbahn asphaltiert. Die Neugestaltung des Dorfplatzes wird in Absprache mit den Anrainern in der zweiten Septemberhälfte begonnen. Grabungen (Wasser, Internet, Erdgas) wurden bereits ausgeführt.

„Das Ortsbild erfährt eine große Aufwertung. Allen Anrainern gilt ein Dank für das Verständnis während der Arbeiten“, so Bgm. Hochfilzer.

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Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter

By no-reply@meinbezirk.at (Bezirksblätter Tirol)

Credit: pixabay“ /> Vom Arbeitsmarktservice wurde die Statistik bezüglich der Arbeitslosenquote veröffentlicht.
Der Trend, der sinkenden Zahl der Jobsuchenden, setzt sich weiter fort. Aktuell sind 3,3% der Tirolerinnen und Tiroler ohne Job. Im Vergleich zum Vorjahr (17,4 Prozent) eine sehr positive Nachricht. „Wir bewegen uns nach wie vor in Richtung Vollbeschäftigung“ so Landeshauptmann Günther Platter.
Aktuell 12 000 Menschen in Tirol auf der SucheTrotz 6271 arbeitslosen Frauen und 5728 arbeitslosen Männern herrscht positive Stimmung bei den Regierungsmitgliedern. „Das Land Tirol sorgt mit verschiedenen Initiativen (…) dafür, dass auch benachteiligte oder bildungsferne Personen Chancen am Arbeitsmarkt haben“, so Landesrätin Beate Palfrader.
Rücklauf in allen BezirkenDie größte Veränderung bei der Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr weisen die Bezirke Imst (minus 30,1 Prozent) und Landeck (minus 28,6 Prozent) auf. Auch in allen anderen Bezirken wird eine sehr gute Beschäftigungssituation verzeichnet.
„Die Tiroler Spitzenwerte hinsichtlich Beschäftigung und sinkender Arbeitslosigkeit sind auch im europäischen Vergleich vorbildhaft. Wir bewegen uns nach wie vor in Richtung Vollbeschäftigung, was als eines unserer obersten Ziele gilt. Arbeit bedeutet Wohlstand und Sicherheit – das gilt es zu erhalten und zu sichern“, so Günther Platter.
Mehr zum Thema ArbeitslosigkeitTiroler Arbeitslosenzahlen sind weiter gesunken

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PKW am Urisee „geknackt“

By no-reply@meinbezirk.at (Günther Reichel)

Nach dem Einbruch ermittelt die Polizei.

BREITENWANG. Unbekannte Täter machten sich am 30.07.2018 in der Zeit zwischen 17:00 Uhr und 19:00 Uhr an einem PKW zu schaffen, der beim Parkplatz Urisee in Breitenwang abgestellt war. Zunächst schlugen die Täter mit einem unbekannten Gegenstand die rechte vordere Fahrzeugscheibe (Beifahrertüre) ein. In der Folge entwendeten sie aus dem Fahrzeug zwei Handys sowie eine Damengeldtasche mit einem dreistelligen Bargeldbetrag, eine Bankomatkarte, eine Kreditkarte, einen Führerschein sowie drei E-Cards. Den Geschädigten aus dem Bezirk Reutte entstand durch den Einbruch ein Schaden in derzeit noch unbekannter Höhe.

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