Das Symptom von Depressionen, über das niemand spricht

By The Mighty

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Dieser Text erschien zuerst bei The Mighty.

Von Jenna B.

Ihr wisst sicher einiges über Depressionen.

Ihr wisst, dass Menschen mit Depressionen sich oft traurig und leer fühlen, keinen Appetit haben oder schlecht schlafen können. Dass sie müde sind und dass ihnen Dinge keine Freude mehr bereiten, die sie normalerweise lieben würden. Und dass sie vielleicht sogar an den Tod und ans Sterben denken.

Doch ein Symptom von Depressionen, von dem ihr wahrscheinlich noch nicht gehört habt und gleichzeitig eines, das mit am schwersten zu ertragen ist: Einsamkeit.

Wir Menschen sehnen uns nach Nähe. Sogar die meisten Introvertierten wollen mit kleinen Gruppen oder einzelnen Personen in Interaktion treten.

Doch wenn ich mich depressiv fühle, kann ich mich selbst nicht dazu bringen, Verabredungen auszumachen oder einzuhalten. Manchmal kann ich nicht mal duschen und mich anziehen, geschweige denn das Haus verlassen.

Ich wünsche mir so sehr, dass jemand bei mir ist, dass es weh tut

Doch das bedeutet nicht, dass ich keine Gesellschaft möchte. Im Gegenteil: Ich wünsche mir so sehr, dass jemand bei mir ist, dass es weh tut. Doch ich habe Angst, jemanden zu fragen.

Ich weiß, dass ich andere damit belaste. Und ich weiß auch, dass es keinen Spaß macht, mit mir Zeit zu verbringen, weil ich immer traurig bin und es mir schwer fällt, die Dinge zu genießen, die ich früher gerne mochte.

Ich fühle mich schuldig, dass ich diese Gesellschaft möchte, dass ich jemanden in meiner Nähe brauche.

Wenn ich mich sehr schlimm niedergeschlagen fühle, sehne ich mich nach jemanden, mit dem ich sprechen kann und der mich versteht, ohne mich zu verurteilen. Doch ich bekomme meinen Mund nicht auf, um nach der Hilfe zu fragen, die ich brauche.

Je stärker meine Depression wird, desto isolierter fühle ich mich von der Außenwelt

Ich

Source:: The Huffington Post – Germany

In einem Interview offenbart Jürgen Trittin, wie bizarr es bei den Jamaika-Verhandlungen zugeht

By Josh Groeneveld

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  • Jürgen Trittin ist bei den Sondierungsgesprächen für eine Jamaika-Koalition Verhandler für die Grünen

  • In einem Interview hat der erfahrene Politiker nun Einblicke in die Vorgänge hinter verschlossenen Türen gegeben

  • Was Trittin beschreibt, mutet bisweilen bizarr an

Die große Zeit von Jürgen Trittin bei den Grünen schien eigentlich längst vorbei. Nach den Bundestagswahlen 2013 schob sich die Partei immer mehr in die bürgerlich-gemächliche Mitte, Jürgen Trittin blieb eher allein am linken Rand zurück. Einen großen Posten hat der ehemalige Bundesminister nicht mehr inne.

Doch jetzt verhandelt Trittin für seine Partei mit über die mögliche Jamaika-Koalition. Plötzlich ist er wieder wichtig – und laut. Die „taz“ schrieb unlängst in einem Portrait über Trittin, er sei für Union und FDP – aber auch für manche Parteikollegen, ein U-Boot: „Sie fragen sich, ob er für Jamaika Geleitschutz gibt oder ob er irgendwann den Torpedo auf den eigenen Tanker feuert.“

Trittins Rolle bei den Grünen, so die Zeitung, sei während der Sondierungsgespräche die des „diabolisch angehauchten Kotzbrockens, den die Gegenseite fürchtet“. In dieser Weise lässt sich auch ein Interview Trittins mit dem „Spiegel“ lesen, in dem der Grünen-Politiker Union und FDP attackiert – und einen Einblick in bizarre Vorgänge bei den Jamaika-Verhandlungen gibt.

Trittin: „Das gleitet schon ins Satirische ab“

Gegenüber dem Magazin betont Trittin die Kompromissbereitschaft der Grünen während der Verhandlungen – es seien vielmehr die FDP und besonders die Union, die blockieren würden. Im Fall der CDU spricht der Grüne gar von einer „Totalblockade“ und „absurden Streitigkeiten über Begriffe“.

So seien die Gespräche beim Thema Zukunft des Verbrennungsmotors an zwei Wörtern gescheitert: „Entdatum“ und „Elektromobilität“. Beide Begriffe habe die CDU nicht in den Papieren haben wollen. Lieber wolle man dort über „alternative Antriebe“ schreiben.

„Das gleitet schon ins Satirische ab“, echauffiert sich Trittin über solche Wortklaubereien. Nach zwei,

Source:: The Huffington Post – Germany

Trumps Amtsenthebung wäre Pyrrhussieg

By Kai-Uwe Hülss M.A.

Seit Donald Trump die politische Bühne betreten hat, wird der Immobilienmilliardär belächelt. Die manische Unterschätzung des heute 71-jährigen führte erst zum Gewinn der republikanischen Vorwahlen und später zum Sieg in der Hauptwahl gegen Hillary Clinton.

Am Verhalten der Öffentlichkeit gegenüber den nun 45. US-Präsidenten (und umgekehrt) hat sich jedoch nichts geändert. Kaum ein Tag vergeht, in dem sich politisches Establishment und Gazetten in ihrem „Trump ist überfordert mit dem Präsidentenamt“ nicht überbieten wollen. Oftmals wird zu Unrecht einseitig Stimmung betrieben und das Klima weiter aufgeheizt.

Eine Feststellung, die auf beide Akteure, Trump und die Öffentlichkeit, zutrifft. Medien können nicht ohne Trump und Trump nicht ohne die Medien. Es ist eine Hassliebe, deren Drehbuch konstant an Dramatik hinzugewinnt.

Und zweifelsohne liefert der Präsident seinen Gegnern, dazu gehört das gesamte mediale und politische Establishment (ein Grund, weshalb Trump die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden konnte), ausreichend Nahrung.

Ernsthafte Gefahr für Trump

Nun steht Präsident Trump allerdings wirklich ernsthaft immer mehr unter Druck. Die Ermittlungen zur russischen Einflussnahme bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 haben Ende Oktober nämlich zu ersten Anklagen geführt.

Neben Trumps kurzzeitigem Wahlkampfmanager Paul Manafort und dessen Vertrautem Richard Gates muss sich auch der außenpolitische Berater George Papadopoulos vor der Justiz verantworten. Letzt genannter Papadopoulos wegen Falschaussagen, die den engsten Beraterkreis um Präsident Trump in Bedrängnis bringen könnten.

Auf Grund dieser Entwicklungen planen einige demokratische Parlamentarier unter Führung des House-Abgeordneten Luis Gutiérrez noch vor Thanksgiving am 23. November 2017 ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump zu forcieren. Medien, insbesondere hierzulande, können ihre Freude darüber nicht verkneifen.

Amtsenthebung bislang nur theoretisch denkbar

Nicht zuletzt auf Grund republikanischer Mehrheiten im Kongress ist solch ein langwieriges Verfahren zum jetzigen Zeitpunkt lediglich ein theoretisches Ansinnen. Und die demokratische Partei kann froh über diesen Zustand sein.

Denn bei einer möglichen Amtsenthebung des Präsidenten würde der Vizepräsident zum Nachfolger ernannt werden. Mike Pence würde

Source:: The Huffington Post – Germany

Unter dieser Abdeckung versteckt sich das tiefste Loch der Erde

By Lisa Schönhaar

Der Anblick ist seltsam und auch etwas unheimlich: Ungefähr 150 Kilometer nordwestlich von Murmansk, mitten in der menschenleeren Weite der russischen Kola-Halbinsel, steht eine verlassene Anlage mit Lagerhallen und Laboren. Alles dort ist mit Staub bedeckt und sieht aus, als wäre es überstürzt zurückgelassen worden.

At 40,230 feet deep, the Kola Superdeep Borehole is the deepest hole ever dug. https://t.co/AnyvCGi9J4 pic.twitter.com/bnWgSiPAIo

— Inside Science &Tech (@InsideSciTech) 20. Februar 2015

Ein riesiger gelber Turm sticht dem Betrachter sofort ins Auge. Er ist verwittert und wird von Jahr zu Jahr mehr zur Ruine. Weniger auffällig: Eine fest verschweißte Abdeckung auf dem Boden. Darunter klafft ein Loch ins Erdinnere. Das tiefste Loch der Welt.

Das Bohrloch hat einen Durchmesser von 21,4 Zentimetern, das Bohrgestänge wog fast 200 Tonnen. Das Hauptgebäude war so hoch wie ein zwanzigstöckiges Haus, 363 Stufen führten zur obersten Plattform.

Im Mai 1970 startete die Sowjetunion die Bohrung Kola SG-3 zu geologische Zwecken. Die Halbinsel wurde ausgewählt, weil sich hier bis zu 2,5 Milliarden Jahre alte Gesteinsformationen befinden. Mit dem eigens konzipierten Bohrturm Uralmasch-15000 wollten die Wissenschaftler 15.000 Meter in die Tiefe bohren — doch das Projekt scheiterte.

If you woke up like me, wondering what the deepest hole ever dug was—behold the Kola Superdeep borehole in Russia, 7.5 miles deep: pic.twitter.com/qT2ls67e67

— Chris Cook (@chriscook04) 8. Januar 2017

Als die Bohrungen im Jahr 1992 endgültig eingestellt wurden, hatten die Wissenschaftler allerdings bereits eine Tiefe von 12.262 Metern erreicht: Ein Rekord, bis heute. Die Bohrung musste in dieser Tiefe abgebrochen werden, weil dort unerwartet hohe Temperaturen von 180 Grad Celsius anstatt der erwarteten 100 Grad Celsius angetroffen wurden, berichtet „iflscience“.

Einige Forscher blieben danach trotzdem noch vor Ort, um seismische und erdmagnetische Untersuchungen

Source:: Business Insider.de

Eine Entwicklung bei jungen Erwachsenen in Deutschland können sich selbst Ärzte nicht erklären

By Business Insider Deutschland

Kopfweh

Erwachsenwerden ist anstrengend. Seine Ausbildung abschließen, den Fuß in die Berufswelt gesetzt bekommen, sich um den Papierkram selbst kümmern. Das kann Kopfzerbrechen bereiten und offenbar sogar Kopfschmerzen.

Die gesetzliche Krankenkasse Barmer stellt in ihrem Arztreport 2017 fest, dass besonders junge Menschen an Kopfschmerzen leiden. Die Ursache ist unbekannt. Der Barmer-Chef Christoph Straub erklärte, der Befund könne ein Beleg dafür sein, dass der Druck auf junge Menschen zugenommen hat.

Bei allen Altersgruppen nahmen Kopfschmerzen von 2005 bis 2015 um zwölf Prozent zu, bei jungen Erwachsenen sogar um 42 Prozent. Insgesamt gingen 1,3 Millionen junge Erwachsene — laut Studie im Alter zwischen 18 und 27 Jahren — im Jahr 2015 wegen einem pochenden oder stechenden Kopf mindestens einmal zum Arzt. Das sind 400.000 junge Erwachsene mehr als noch 2005.

Die Dunkelziffer ist vermutlich noch höher

Am häufigsten traten Kopfschmerzen bei 19-Jährigen auf. Die Studie konzentrierte sich auf Spannungskopfschmerzen und Migräne. Dabei soll die Dunkelziffer noch höher sein, da viele Menschen wegen Kopfschmerzen nicht zum Arzt gehen.

Immer mehr junge Erwachsene ließen sich wegen der Kopfschmerzen Medikamente verschreiben. Die Zahl der Rezepte für Migränemittel nahm in der Altergruppe der jungen Erwachsenen von 2005 bis 2015 um 58 Prozent zu. Alle anderen Alterklassen ließen sich nur um 9,9 Prozent vermehrt Arznei gegen Kopfschmerzen verschreiben. Die Barmer weist darauf hin, dass übermäßiger Schmerzmittel-Konsum ebenfalls zu Kopfschmerzen führen kann. Chef Straub rät stattdessen zu Entspannungstechniken und Sport.

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Source:: Business Insider.de

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