Satirischer Rückblick: Jamaika-Sondierungen laufen auf Touren

By Bernd Zeller

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Die abgelaufene Woche war voller hochwertiger Nachrichten.

Union, FDP und Grüne versuchen, es spannend zu machen, damit man denken soll, es ginge um politische Sachthemen, bei denen man unterschiedliche Konzepte habe. Dabei geht es darum, dass man nur Ministerposten kriegt, wenn die anderen auch welche haben. Ein Problem wird in der Zukunft darin bestehen: Je mehr Elektroautos fahren, desto weniger Strom hat man für die Digitalisierung der Schulen.

Es wird gemeldet, dass Gruppen von Elstern über Kühe herfallen. Wir fragen uns, muss man jetzt dazusagen, dass es Elstern sind? Kann man nicht einfach schreiben, kleinere Tiere sind mit größeren Säugetieren aneinandergeraten? Es ist auch völlig unklar wodurch die Kühe die gefiederten Freunde so provoziert haben, vielleicht haben sie durch ihr passiv-aggressives Verhalten zur Blitzradikalisierung der Elstern beigetragen, die so was normalerweise überhaupt nicht tun.

US-Präsident Trump wurde für elf Minuten bei Twitter gelöscht. Die Presse meint, dadurch wurde die Welt für elf Minuten gleich viel freundlicher. Es hatte ein Twitter-Mitarbeiter an seinem letzten Arbeitstag gemacht; er wollte, dass in seinem Zeugnis steht: „war ständig bemüht, das beste zu leisten.“
Hamed Abdel-Samad war auch auf Twitter gelöscht worden, aber bei uns geht alles mit rechten Dingen zu, da entspricht es der Gesetzeslage.

Die ARD will nur noch höchstens zwei experimentelle Tatorte pro Jahr ausstrahlen. Viele Zuschauer hatten sich beschwert, dass es ihnen nicht möglich war, die Handlung vorherzusagen.

Ein von einem syrischen minderjährigen Flüchtling geplanter Terroranschlag konnte verhindert werden. Wir sind froh, dass der Terrorist, der sich unter die Flüchtlinge gemischt hatte, nun geschnappt ist. Wir sind schon so an den Terror gewähnt, wir wissen gar nicht, ob wir bei einem vereitelten Anschlag nun auch weitermachen sollen wie bisher.

Großbritannien wird von einem Sexskandal erschüttert. Ein Minister tritt zurück, weil er einer Dame vor fünfzehn Jahren ans Knie gefasst hat. So ändern sich die Zeiten; wäre er damals

Source:: The Huffington Post – Germany

Der größte Bundestag aller Zeiten – ein politisches Monster

By Daniel Gerjets

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Die reguläre Größe des deutschen Bundestags sind exakt 598 Abgeordnete.

Allerdings sitzen im neuen Bundestag jetzt ganze 709 Abgeordnete – das sind 111(!) Mandatsträger mehr als eigentlich vorgesehen.

„Die Größe dieses aufgeblähten Parlaments trägt eher dazu bei, dass die Arbeitsfähigkeit des Bundestages ebenso wie sein Ansehen bei den Bürgern leidet“, sagte der FDP-Politiker Hermann Otto Solms am Dienstag in seiner Eröffnungsrede als Alterspräsident im Bundestag.

Die Ursache für dieses Monsterparlament hat er auch gleich ausgemacht und regt an, „dass sich der Bundestag rasch mit einer Reform des Wahlrechts befasst“.

In der Tat: dass im Bundestag und in den Abgeordnetenbüros nach dieser Wahl ein nie gekanntes Gedränge herrscht, liegt am derzeitigen Wahlrecht.

Es ist immer wieder geändert worden und mittlerweile neben den regulären Mandaten und den Überhangmandaten auch sehr viele weitere so genannte Ausgleichsmandate ausspuckt.

Die vielen Wahlrechtsreformen haben dazu geführt, dass die Erststimme trotz ihres wichtig klingenden Namens zu einer reinen Sympathiestimme verkommen ist.

Mehr zum Thema: Forderung nach Wahlrecht für Migranten ohne deutschen Pass ist verfassungswidrig

Wozu zwei Stimmen, wenn nur eine davon wirklich zählt?

Denn: allein die Zweitstimme entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse im Parlament.

Mit der Erststimme kann man lediglich auf die personelle Auswahl ein wenig Einfluss ausüben. Eigentlich absurd – wozu zwei Stimmen, wenn nur eine davon wirklich zählt?

Um diesen Missstand zu beheben und das Wahlsystem endlich vom Kopf auf die Füße stellen, brauchen wir Deutschen ein neues Wahlrecht, in dem Erst- und Zweitstimme beide einen messbaren Einfluss haben.

Kann es so etwas geben? Ja, das gibt es: das Grabenwahlrecht. Dieser einprägsame Name ergibt sich aus dem Aufbau des Parlaments nach diesem System:

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Die eine Hälfte besteht aus direkt gewählten Abgeordneten durch Mehrheitswahl, die andere aus

Source:: The Huffington Post – Germany

Wie sozial sind Soziale Medien?

By Carolin Lehmann

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Ob ein Foto vom Mittagessen aus dem stylischen Straßencafé oder ein 10-Sekunden-Video vom letzten Konzertbesuch – Social Media ist die Lösung. Ja, die Welt der sozialen Netzwerke hat eine Menge zu bieten. Alles mit seinen Freunden teilen zu können, klingt verlockend. Wir nehmen drei der beliebtesten Plattformen unter die Lupe.

Facebook

Aus meinem Freundeskreis gibt es kaum jemanden ohne einen Facebook-Account, denn das ist nun mal neben WhatsApp der einfachste Weg, um mit allen in Kontakt zu bleiben.

Mit seinen Freunden zu teilen, wo man am letzten Wochenende war oder welche Schule man besucht, war noch nie simpler. Alle Informationen also auf einem Fleck. Und genau das ist auch der Haken.

Zugegeben: Ich mag Facebook aus eben diesen Gründen. Doch die Gefahr besteht, dass mir wildfremde Leute Zugriff auf meine Daten haben. Außerdem ist es keine Überraschung, wenn Personen mit einem „befreundet“ sein wollen, zu denen man keinerlei Verbindung hat. Angepasste Privatsphäre-Einstellungen sind daher der erste Schritt, um dem entgegenzuwirken.

Instagram

Dem Urlaubsfoto mit Valencia oder Sierra noch den letzten Schliff verleihen und ab damit. Ja, Instagram ist das reinste Paradies für alle Fotografie-Freunde. Ob nun mit Boomerang oder der Story – Insta begeistert viele. Es ist das Mekka unter den Foto-Apps.

Nicht nur „Normalos“, sondern auch mehrere Tausend Influencer, Musiker oder auch Schauspieler teilen ihren Followern so mit, was sie den lieben langen Tag alles treiben.
Besonders beliebt ist Instagram, ebenso wie Facebook, allerdings aufgrund der Möglichkeit, dass man neue Bekanntschaften ohne Probleme „stalken“ kann und so vieles über deren Interessen erfahren kann. Grundsätzlich ein genialer Zeitvertreib, aber leider auch der Grund, warum man oft nicht wie geplant um 23 Uhr im Bett liegt.

Snapchat

Wenn das Selfie mal nicht Instagram-würdig ist, schickt man es am besten irgendeinem seiner Kontakte auf Snapchat. Das Geniale: Nach einmaligem Angucken verschwindet das Bild oder Video (es

Source:: The Huffington Post – Germany

Forscher haben eine erstaunliche Theorie, warum wir noch kein außerirdisches Leben entdeckt haben

By Kevin Loria

International Space Station

Ein unkontrollierter Klimawandel könnte irgendwann zur weitläufigen Zerstörung der Erde führen:

Steigende Meeresspiegel würden höchstwahrscheinlich Küstenstädte wie Miami überfluten, die glühende Hitze würde zu einem Anstieg der Sterberate führen und saure Ozeane würden das Überleben von Fischen und Korallen unmöglich machen, sodass nur noch zähe Massen wie Quallen übrig bleiben.

Diese schweren Folgen könnten dazu führen, dass die Menschheit nicht mehr weiter fortschreiten kann. Im schlimmsten Fall könnte der Klimawandel uns sogar ganz auslöschen.

Das mag zwar unwahrscheinlich klingen, ist jedoch die Antwort einiger Wissenschaftler auf die Frage: Warum haben wir noch kein außerirdisches Leben entdeckt?

Das Fermi-Paradoxon

Wir leben in einer Galaxie mit 100-400 Milliarden Sternen, die alle jeweils von Planeten umgeben sind. Bis vor kurzem sind Forscher davon ausgegangen, dass im beobachtbaren Abschnitt unseres Universums 200 Milliarden solcher Galaxien existieren, die jeweils mehrere Milliarden Sterne und Billionen von Planeten beinhalten — neueste Untersuchungen der Nasa haben jedoch ergeben, dass es wahrscheinlich zehn Mal so viele Galaxien gibt.

Auch wenn es wenige bewohnbare Planeten gibt und es sehr unwahrscheinlich ist, dass dort Leben entsteht, deuten diese unfassbaren Zahlen darauf hin, dass irgendwo in diesem Universum auch andere intelligente Lebewesen existieren. Sollten auch nur 0,1 Prozent aller Planeten, auf denen Leben möglich sein könnte, bewohnt sein, gäbe es immer noch eine Million Planeten mit Leben.

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Doch wo sind sie? Warum konnten wir nie bislang mit Aliens in Kontakt treten und warum haben wir nie

Source:: Business Insider.de

Cannabis könnte einen erstaunlichen Effekt euer Gehirn haben, wenn ihr älter seid

By Business Insider Deutschland

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Dass Cannabis bei Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Rheuma eine schmerzlindernde Wirkung haben kann, ist längst erwiesen.

Deshalb bekommen Schwerkranke seit März auch in Deutschland Cannabis ohne Probleme auf Rezept.

Doch nicht nur bei Schmerzen soll es helfen. Auch auf das Gehirn von alten Menschen könnte es vielleicht erstaunliche Auswirkungen haben. Eine Gruppe Forscher der Universität Bonn veröffentlichte im Fachjournal „Nature Medicine“ eine Studie, in der Mäusen Tetrahydrocannabinol (THC) — der Hauptwirkstoff von Cannabis — in geringen Dosen zugeführt wurde.

Verbesserte Gehirnleistung bei alten Mäusen

Das Ergebnis: Die kognitiven Fähigkeiten der älteren Mäuse, die zwischen zwölf und 18 Monaten alt waren, wurden sehr viel besser, so wie bei jüngeren Tieren. Neurowissenschaftler und Mitautor der Studie Andreas Zimmer erklärte: „Plötzlich verhalten sich die alten Tiere wie die jungen. Wir können ein Tier, das eineinhalb Jahre alt ist, nicht mehr von einer jungen Maus unterscheiden.“

Wie die „Welt“ berichtet, arbeitet das Forschungsteam aus Bonn bereits seit 15 Jahren an der Untersuchung der Rezeptoren von Mäusen, auf die Cannabis wirkt — das sogenannte Endocannabinoidsystem. Da die Aktivität dieses Systems mit zunehmenden Alter abnimmt, hat dieser Teil des Nervensystems einen erheblichen Einfluss auf alle Alterungsprozesse und damit auch auf die kognitiven Fähigkeiten.

Cannabis könnte gegen beginnende Demenz helfen

In einem Altersheim in Israel gab es bereits erste Tests, die die Ergebnisse mit den Mäusen offenbar bestätigten. Senioren, die an Schlafstörungen und Appetitlosigkeit leiden, bekamen Cannabis. „Viele darunter waren daraufhin auch geistig wesentlich reger“, sagte Zimmer.

Lest auch: Studie: Intelligente Menschen nehmen Cannabis, trinken Alkohol und verzichten auf Zigaretten

Deshalb wollen die Bonner Forscher noch in diesem Jahr mit einer neuen klinischen Studie beginnen, in welcher die Auswirkungen von THC auf die Gehirnfunktionen bei älteren Menschen mit beginnender Alzheimer-Demenz oder milder Altersdemenz untersucht

Source:: Business Insider.de

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