Oscar-Verleihung heuer ohne Moderator

Für den ursprünglich vorgesehenen US-Comedian Kevin Hart konnte kein Ersatz gefunden werden.

Jetzt ist es fix: Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten wird es bei der kommenden Oscar-Verleihung keinen Moderatoren geben. „Wir können bestätigen, dass es keinen Gastgeber geben wird“, sagte ein Sprecher der Oscar-Akademie am Dienstag.

Streit um homophoben Tweet

Der ursprünglich als Moderator vorgesehene US-Comedian und Schauspieler Kevin Hart hatte sich im Dezember im Streit um frühere homophobe Twitter-Beiträge zurückgezogen. Die Organisatoren der Zeremonie suchten daraufhin zunächst einen Ersatz – und entschlossen sich dann für eine Gala ohne Moderatoren.

Insidern zufolge soll bei der 91. Verleihung der begehrten Filmpreise am 24. Februar vielmehr ein neues Format ausprobiert werden. Demnach sollen Hollywood-Stars in einzelne Abschnitte der Show einführen. Zuletzt hatte es 1989 eine Oscar-Gala ohne Moderatoren gegeben.

Sinkende Zuschauerzahlen

In den vergangenen beiden Jahren moderierte der Talkmaster Jimmy Kimmel die Verleihung des wichtigsten Filmpreises der Welt. Der Druck auf die Academy of Motion Picture Arts and Sciences ist aufgrund sinkender Zuschauerzahlen groß. Zuletzt hatten nur noch 26,5 Millionen Menschen die glamouröse Gala im Fernsehen verfolgt, ein historisches Tief. Zum Vergleich: 2014 hatten noch 43 Millionen Menschen zugeschaut.

Source:: Kurier.at – Kultur

«Das Unsichtbare erfassen»: Paris zeigt Lindbergh und Giacometti

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Das Licht fällt auf die Stirn und lässt die Augenhöhlen noch dunkler erscheinen. Die Lippen wirken bitter und ausgezehrt. Die Fotografien der Skulpturen von Alberto Giacometti (1901-1966) stammen von Peter Lindbergh.

Ein für den deutschen Fotografen ungewöhnliches Motiv, denn Lindbergh ist mit seinen einzigartigen Schwarzweiß-Aufnahmen von Schauspielern und Supermodels zum Star geworden.

Zu sehen sind die Fotografien in dem vor rund sechs Monaten eröffneten Giacometti-Institut in Paris. Eine Ausstellung, die zurecht den Titel trägt: „Das Unsichtbare erfassen». Gezeigt werden bis zum 24. März über 60 Fotos und Skulpturen, die sich im Dialog gegenüberstehen.

Lindbergh hat nicht einfach nur Skulpturen abgebildet. So etwas hätte ihn überhaupt nicht interessiert, sagt er im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Paris. „Grundsätzlich fand ich die Idee, Skulpturen zu fotografieren, erstmal langweilig. Aber dann ist da etwas ganz Tolles passiert.»

Was der 74-Jährige damit meint, erschließt sich mit einem Blick auf die Werkschau. Man hat den Eindruck, dass die Skulpturen Giacomettis leben und sich bewegen. Giacomettis kleingestaltige stehende Frau (Femme Poseuse I), die Lindbergh großformatig als Triptychon abgebildet hat, wirft dem Besucher einen Blick zu, der durch seine Tiefgründigkeit fesselt. Die Riesenkomposition „Drei Figuren und ein Kopf» erinnert an ein Schattentheater, in dem die Figuren zu leben beginnen.

Giacometti hat sich an seinen Werken aufgerieben, sie immer wieder zerstört im Versuch, den Blick des Modells zu erfassen, denn für Giacometti war der Blick der Zugang zur Seele. So wie Giacometti sucht auch Lindbergh etwas einzufangen, was über den Blick und das Porträt hinausgeht: „Da entsteht etwas, was man für dich hält, aber was du gar nicht bist.»

Lindberghs Porträts sind keine Abbildungen von Personen. „Eine Person ist so komplex und intelligent, das kann man nicht fotografieren.» Lindbergh sucht das, was sich hinter einer Person

Source:: Stern – Kultur

Oscars 2019: Veranstaltung muss ohne Moderator auskommen

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Und der Job geht an… niemanden. Die 91. Oscar-Verleihung findet ohne Moderator statt! „Wir können bestätigen, dass es keinen Gastgeber geben wird“, erklärte ein Sprecher der Acadamy, die alljährlich die begehrtesten Filmpreise der Welt verleiht, am Dienstag dem Nachrichtenportal „NBC“. Nachdem US-Comedian Kevin Hart (39) aufgrund eines Skandals wegen alter, homophober Tweets als Moderator des Abends zurückgetreten war, begann die erbitterte und nun offiziell erfolglose Suche nach einem Ersatz.

Die Stars sollen es richten

Zahlreiche Hollywood-Stars sollen stattdessen in einzelne Abschnitte der Show einführen. Die Veranstalter haben bereits eine erste, eindrucksvolle Liste der Laudatoren und Laudatorinnen der 91. Oscar-Verleihung veröffentlicht. So werden etwa „Bond“-Darsteller Daniel Craig und Chris Evans alias Captain America eine Lobrede halten.

Die meisten der bislang verkündeten Namen sind aber weiblich: Tina Fey, Charlize Theron, Whoopi Goldberg, Brie Larson, Jennifer Lopez, Amy Poehler, Maya Rudolph, Amandla Stenberg, Tessa Thompson, Constance Wu sowie Awkwafina wurden genannt. Zudem wird während des „In Memoriam“, bei dem die verstorbenen Stars des vergangenen Jahres geehrt werden, das Sinfonieorchester Los Angeles Philharmonic auftreten.

Der fehlende Moderator hält zumindest das Interesse aufrecht

Beim letzten Versuch, die Oscar-Verleihung ohne Moderator stattfinden zu lassen, endete der Abend in einer Katastrophe. Nach der 61. Oscar-Verleihung 1989 verfassten laut „History.com“ sogar einige namhafte Stars, darunter Schauspiellegende Paul Newman, einen Beschwerdebrief an die Academy. Die Verleihung sei „eine Schande für die Academy und die gesamte Filmindustrie“ gewesen, so das vernichtende Urteil im Brief.

Ein Gutes hat der fehlende Moderator laut ABC-Entertainment-Chefin Karey Burke jedoch: Es halte das Interesse an der Veranstaltung aufrecht, wie sie auf einer ABC-Pressetour laut dem Branchenportal „Variety“ erklärte. „Ich muss ehrlich sein, ich war nervös. Jetzt bin ich es nicht mehr. Ich habe ironischerweise festgestellt, dass der Mangel an Klarheit in Bezug auf die Oscars, die Oscars wirklich

Source:: Stern – Kultur

Alles im Lack: Hamburgerin hat weltgrößte Nagellacksammlung

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Eine Hamburgerin besitzt wohl die größte Nagellack-Sammlung der Welt. Exakt 11 027 kleine und große Fläschchen haben zwei Juristen in der Wohnung von Carolin Gorra (39) gezählt. Das Rekord-Institut für Deutschland hat ihr den Weltrekord deshalb offiziell bestätigt.

Die studierte Betriebswirtin sammelt Lacke aus aller Herren Länder und in jeder Farbe, Form und Dekoration. Rund 100 bis 200 Euro gibt sie dafür monatlich aus. In ihrer Wohnung gibt es Nagellack-Fläschchen soweit das Auge blickt.

Nur ein geringer Teil der Sammlung wird von ihr auch aktiv genutzt. Etwa zehn Prozent der Nagellacke landen auch auf ihren Fingern. Dabei bevorzugt die 39-Jährige grelle, auffällige Farben. „Rot oder dezent – das ist nicht meins! Die krassen Farben sind der eigentliche Spaß für mich», sagte die gebürtige Pasewalkerin (Mecklenburg-Vorpommern) der Deutschen Presse-Agentur.

Ihr großer Traum ist ein eigenes kleines Museum mit Café. Den Namen dafür hat sie schon: „Nagellack Wunderland». Ein erstes Gefühl dafür kann die Hamburgerin schon Mitte Mai bekommen. Dann darf sie im Dorf- und Schulmuseum von Schönwalde am Bungsberg (Schleswig-Holstein) ihre Sammlung für mehrere Monate ausstellen.

Source:: Stern – Kultur

Flaniermeile: Pink auf «Walk of Fame» geehrt

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Familienbild auf dem „Walk of Fame»: Die US-Sängerin Pink (39) hat am Dienstag samt Ehemann und Kindern auf ihrer frisch enthüllten Sternenplakette für Fans und Fotografen posiert.

Zu der Ehrung der dreifachen Grammy-Preisträgerin auf der berühmten Flaniermeile im Herzen von Hollywood waren zahlreiche Schaulustige gekommen. Die Sängerin kam mit ihrem Mann, dem früheren Motocross-Profi Carey Hart (43), sowie Tochter Willow Sage (7) und Söhnchen Jameson Moon (2).

Es sei völlig „surreal», diese Auszeichnung zu erhalten, sagte Pink, mit bürgerlichem Namen Alecia Moore. Vor 23 Jahren habe sie ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben, aber nie an eine derartige Karriere geglaubt. Talkshow-Ikone Ellen DeGeneres witzelte in ihrer Gastrede, Pink sei scheu, faul, still und ängstlich – um damit genau das Gegenteil auszudrücken.

Im schwarz-weißen Kleid und auf hohen roten Absätzen begeisterte Pink auf dem „Walk of Fame» vor allem als zupackende Mutter: Dem Söhnchen auf ihrem Arm putzte sie die Nase, mit Töchterchen Willow Sage ulkte sie auf dem roten Teppich. Pink dankte ihren Fans und ihrem Mann.

„Er ist meine Muse», sagte die Sängerin. Er würde sie zudem dauernd ärgern und damit zum Reden bringen, fügte Pink grinsend dazu. Hart postete auf Instagram Fotos von der Zeremonie. „Stolz auf dich, Baby», schrieb er dazu. Das sei „so ein cooles Erlebnis» gewesen, seine Frau bei der Ehrung in Hollywood zu erleben. Die über 18-jährige Beziehung des Paares – seit 2006 mit Eheschein – war lange ein Auf und Ab, inklusive zweier Trennungen.

Die Pop-Rock-Sängerin, die 2017 ihr siebtes Studioalbum „Beautiful Trauma» auf den Markt brachte, geht im März wieder auf Tournee. Die weltweite Konzertreise bringt Pink in diesem Sommer auch nach Deutschland. Dabei macht sie ab Juli unter anderem im Köln, Hamburg, Berlin und München Halt. Die Sängerin wurde mit Hits wie „Get The

Source:: Stern – Kultur

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