Mit Facebook im Bett

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Es ist wohl kaum Zufall, dass Marc Zuckerberg nicht nur Informatik, sondern auch Psychologie studiert hat. Denn es sind grundlegende psychologische Mechanismen, die weltweit Milliarden Menschen dazu bringen, ihre Zeit den Sozialen Plattformen zu schenken. Selbst beim Sex. So gaben in einer 2016 durchgeführten Studie ein Zehntel der Befragten an, währenddessen auf das Smartphone zu schauen. Der praktische Nutzen, der den Sozialen Netzwerken nachgesagt wird, spielt jedoch eine untergeordnete Rolle…

Source:: Wiener Zeitung – News Kultur

Brexit-Abkommen: Tony Cragg: Großbritannien droht «endlose Bitterkeit»

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Der britische Bildhauer Tony Cragg (69) hat den geplanten Brexit scharf kritisiert. „Ich liebe mein Land», sagte der documenta-Teilnehmer und Turner-Preisträger der Deutschen Presse-Agentur in Wuppertal. „Aber ein überspitzter Nationalismus zeugt von der Unfähigkeit, sich eine größere Perspektive zu erarbeiten.»

Es sei ein fataler Fehler des ehemaligen Premierministers David Cameron gewesen, das Brexit-Referendum überhaupt anzusetzen. „Das ist das gleiche wie eine Volksbefragung darüber, ob wir Steuern zahlen sollen.» Lange sei er für ein zweites Referendum gewesen. „Ich dachte, das kann man revidieren. Aber was soll das jetzt bringen? Eine endlose Bitterkeit!» Der britischen Premierministerin Theresa May warf er vor, „absolut ungeschickt» zu agieren.

Die Brexit-Verfechter hätten aus politischem Opportunismus heraus gehandelt. Dabei spiele auch ihre Unzufriedenheit darüber mit, dass Großbritannien in Europa nicht die Nummer 1 sei. „Sie hätten den Mut und die Intelligenz haben müssen, in Europa zu bleiben, und für Verbesserungen zu arbeiten», sagte der seit 1977 in Wuppertal lebende Brite, der in Rankings zu den einflussreichsten Künstlern der Welt gerechnet wird.

Er könne sich noch sehr gut daran erinnern, wie schlecht es seinem Land in den 70er Jahren gegangen sei. „Wir haben studiert, die Lichter gingen aus, da war kein Strom, da war kein Gas. Die Busse haben gestreikt, die U-Bahn hat gestreikt. Ich bin immer mit dem Fahrrad gefahren, denn ich habe nicht das Geld für ein Auto gehabt. Niemand hat Geld gehabt. Rezession, Zahlungsdefizit, Verlust der Kolonien – das waren richtig miese Zeiten.»

Bis heute sei Großbritannien ein sehr kapitalistisches Land. „Genauso wie Amerika. London sieht großartig und aufregend aus. Aber fahren Sie mal nach Newcastle oder noch weiter, und dann wohnen die Leute in kleinen, elenden, nicht isolierten Häusern.»

Source:: Stern – Kultur

Skandal um Auftritt: Ariana Grande attackiert Grammy-Produzenten

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US-Sängerin Ariana Grande (25) attackiert nach der Absage ihres geplanten Auftritts bei der Grammy-Verleihung deren Produzenten.

„Es geht um Kunst und Ehrlichkeit. Nicht um Politik, anderen einen Gefallen zu tun oder Spiele zu spielen», twitterte Grande am Donnerstag (Ortszeit). Musik sei für sie kein Spiel.

Der Produzent der Gala hatte zuvor erklärt, die Musikerin habe in der Kürze der Zeit keine Show auf die Beine stellen können, dies sei der Grund für die Absage gewesen. Grande widersprach. Medien berichten, Macher und Sängerin hätten sich nicht auf eine Songauswahl einigen können.

Die Grammys werden in der Nacht auf Montag in Los Angeles verliehen, Grande ist für zwei Preise nominiert. Die Musikerin hat an diesem Freitag ihr neues Album „Thank U, Next» veröffentlicht.

Source:: Stern – Kultur

Streaming: Netflix plant drei deutsche Filme

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Netflix hat seine drei ersten deutschen Filmprojekte angekündigt. Die Produktion soll im Frühjahr beginnen, Premiere haben sie ab 2020, wie der Streamingdienst mitteilte.

Dabei handelt es sich um die Hochstapler-Satire „Betongold» mit David Kross, Frederick Lau und Janina Uhse, die Liebeskomödie „Isi & Ossi» mit Lisa Vicari und Dennis Mojen und das Sozialdrama „Freaks» mit Tim Oliver Schultz.

Bei „Betongold» (Drehbuch und Regie: Cüneyt Kaya) steht die Geschichte vom Aufstieg und Fall dreier Immobilienbetrüger aus Berlin im Mittelpunkt. Bei „Isi & Ossi» (Drehbuch und Regie: Oliver Kienle) geht es um ein ungewöhnliches Liebespaar: Sie Milliardärstochter aus Heidelberg – er ein von Geldsorgen geplagter Boxer aus dem Nachbarort Mannheim. Sie datet ihn, um ihre Eltern zu provozieren. Er glaubt, dem reichen Töchterchen das Geld aus der Tasche ziehen zu können.

In „Freaks» (Regie: Felix Binder, Drehbuch: Marc O.Seng), eine Co-Produktion mit dem ZDF, geht es ums Thema Psychopharmaka und eine Gesellschaft, in der es für jedes Problem die passende Pille gibt. „Wir freuen uns, dass wir drei sehr unterschiedliche Projekte gefunden haben, um unser Publikum künftig auch vermehrt mit exklusiven deutschen Filmen unterhalten zu können», so Kai Finke, Director Co-Productions für die deutschsprachigen Länder.

Source:: Stern – Kultur

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