Das meint BLICK zum Doping-Arzt: Schluss mit dem Gesülze

By Felix Bingesser

Vor laufender Kamera bot David M. verbotene Mittel an. SonntagsBlick fand heraus: Der Arzt und Triathlet betreute auch die Sportelite. Ein Kommentar von BLICK-Sportchef Felix Bingesser.

Pierre de Coubertin ist der Vater der 1894 ins Leben gerufenen neuen olympischen Bewegung. Die Grundlagen und die hehren Ziele dieser Organisation sind in der Olympischen Charta festgeschrieben.

Zu lesen sind dort salbungsvolle Worte. Zum Beispiel: „Der Olympismus ist eine Lebensphilosophie, die in ausgewogener Ganzheit die Eigenschaften von Körper, Wille und Geist miteinander vereint. Der Olympismus versucht einen Lebensstil zu schaffen, der auf der Freude an Leistung, auf dem erzieherischen Wert des guten Beispiels, der gesellschaftlichen Verantwortlichkeit sowie auf der Achtung universell gültiger moralischer Prinzipien aufbaut.»

Wunderbar. Es steht dort aber auch: „Ziel des Olympismus ist es, den Sport in den Dienst der harmonischen Entwicklung der Menschheit zu stellen, um eine friedliche Gesellschaft zu fördern, die der Wahrung der Menschenwürde verpflichtet ist.»

Nur Tage vor dem Auftakt der Winterspiele in Südkorea wirken diese Sätze wie Gesülze. Angesichts des flächendeckenden Staatsdopings in Russland und der unsäglichen Taktiererei des Internationalen Olympischen Komitees in dieser Sache kann man nur den Kopf schütteln.

Ja, der Spitzensport ist in manchen Bereichen krank. Kommerzialisierung ist eine der Seuchen. Doping die andere. Das zeigt das Beispiel Russland in erschreckender Weise. Aber Russland ist kein Einzelfall. Auch in Südkorea werden gedopte Sportler am Start stehen. Gedopt wird überall.

Die Ausläufer der russischen Dopingaffäre reichen bis in die Schweiz. Wie Recherchen von SonntagsBlick zeigen, war der umstrittene Schweizer Arzt David M. offenbar noch in diesem Januar mit Sportlern der Armee in Andermatt.

Doping ist aber kein Phänomen des Spitzensports. Es ist ein gesellschaftliches Problem. Acht Prozent der Freizeitsportler nehmen unerlaubte Substanzen zu sich. Dopingfälle gibt es bei Senioren und Veteranen, am Engadin Skimarathon, bei jedem Volkslauf und bei vielen Nachwuchsmeisterschaften.

Die Leistungsfähigkeit über das normale Mass zu steigern,

Source:: Blick.ch – Sport

HFC-Heimsieg gegen Osnabrück: Trainer Schmitt lag vier Mal goldrichtig

Der Heimsieg des Halleschen FC gegen den VfL Osnabrück am Samstag war nicht nur verdient, sondern trotz des knappen Ergebnisses von 1:0 recht souverän. Dass sich die Mannschaft nach dem schwachen 1:2 in Jena wieder einmal vo seiner guten Seite präsentiert hat, freute auch den Trainer. „Eine tolle Reaktion meiner Mannschaft“, lobte Rico Schmitt sein Team nach Abpfiff.

Aber vor allem ebneten die Maßnahmen des Trainers den Weg zum sechsten Heimsieg. Schmitt traf Entscheidungen, die weitgehend aufgingen. Halle spielte mutiger und zeigte von Beginn an einen Siegeswillen, den viele Fans in Jena vermisst haben.

Die Rückkehr zur Viererkette

Schmitt stellte die zuletzt wackelige Defensive um, ließ in Vierer- statt Dreierkette verteidigen. Tobias Müller rückte nach überstandener Verletzung an die Seite von Stefan Kleineheismann – eine gute Maßnahme, die Abwehr gewann damit Schnelligkeit und Stabilität. Beide haben „sehr aufmerksam gespielt“, befand Schmitt. Und vor allem fehlerfrei, denn Osnabrück kam in 90…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Sport

Forfang gewinnt 2. Bewerb, Stoch „Willingen-Five-Sieger“

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In Abwesenheit der ÖOC-Olympia-Starter wird Florian Altenburger als 13. bester Österreicher

Der Norweger Johann Andre Forfang hat am Sonntag seinen zweiten Skisprung-Weltcupsieg gefeiert. Der 22-Jährige sprang in beiden Durchgängen die Bestweite (147,5 bzw. 144,5) und setzte sich mit 271,4 Punkten vor den Polen Kamil Stoch (269,4) und Piotr Zyla (241,1) durch. Stoch übernahm die Führung im Gesamtweltcup vom Deutschen Richard Freitag, der bei der Olympia-Generalprobe nur 28. wurde.

Für den polnischen Vierschanzen-Tournee-Sieger Stoch gab es zudem sechs Tage vor dem ersten Olympia-Einzel in Pyeongchang weiteren Grund zum Jubeln. Er entschied die neu geschaffene Wertung „Willingen Five“ für sich, zu der neben der Qualifikation auch der Samstag-Bewerb zählte, und kassierte dafür eine Prämie von 25.000 Euro.

In Abwesenheit der fünf von Stefan Kraft angeführten ÖOC-Olympia-Starter war Florian Altenburger am Sonntag als 13. (224,2) bester Österreicher, er durfte sich über sein bestes Karriere-Resultat freuen. Manuel Poppinger (21./206,1), Daniel Huber (24./200,9) und Ulrich Wohlgenannt (27./190,6) holten bei starkem Schneefall auch noch Weltcup-Punkte.

Zweites Weltcup-Skispringen in Willingen:

1.

Johann Andre Forfang (NOR)

271,4

(147,5/144,5)

2.

Kamil Stoch (POL)

269,4

(145,5/140,5)

3.

Piotr Zyla (POL)

245,1

(142,0/138,5)

4.

Robert Johansson (NOR)

243,0

(137,0/140,5)

5.

Daniel-Andre Tande (NOR)

240,5

(136,5/138,5)

6.

Markus Eisenbichler (GER)

236,7

(140,0/134,0)

7.

Dawid Kubacki (POL)

236,6

(138,0/133,5)

8.

Maciej Kot (POL)

236,2

(142,0/133,5)

9.

Nejc Dezman (SLO)

235,6

(142,5/132,5)

10.

Andreas Wellinger (GER)

233,1

(136,0/138,0)

11.

Yukiya Sato (JPN)

231,7

(139,0/135,0)

12.

Stefan Hula (POL)

231,0

(126,5/145,0)

13.

Florian Altenburger (AUT)

224,2

(140,5/130,0)

14.

Jernej Damjan (SLO)

223,1

(130,0/132,5)

15.

Anze Semenic (SLO)

222,2

(141,0/128,5)

16.

Anders Fannemel (NOR)

220,0

(143,0/124,5)

17.

Tilen Bartol (SLO)

219,6

(128,5/139,0)

18.

Stephan Leyhe (GER)

214,8

(138,0/122,5)

19.

Halvor Egner Granerud (NOR)

209,1

(142,5/119,5)

20.

Peter Prevc (SLO)

206,6

(128,5/132,5)

21.

Manuel Poppinger (AUT)

206,1

(136,0/129,0)

22.

Karl Geiger (GER)

205,9

(128,5/131,0)

23.

Mackenzie Boyd-Clowes (CAN)

203,5

(129,5/128,5)

24.

Daniel Huber (AUT)

200,9

(134,5/125,5)

25.

Alex Insam (ITA)

200,4

(137,0/120,5)

26.

Andreas Stjernen (NOR)

196,2

(127,0/127,5)

27.

Ulrich Wohlgenannt (AUT)

190,6

(130,5/124,5)

28.

Richard Freitag (GER)

190,1

(128,0/118,5)

29.

Naoki Nakamura (JPN)

189,4

(131,5/121,0)

30.

Gregor Deschwanden (SUI)

162,7

(128,5/108,0)

Anm.: Die ÖOC-Olympia-Starter Stefan Kraft, Gregor Schlierenzauer, Clemens Aigner, Manuel Fettner, Michael Hayböck ließen die beiden Willingen-Bewerbe aus.

Source:: Kurier.at – Sport

Riesen-Erleichterung bei FCL-Coach Seoane: «Ich war froh, als der Schiedsrichter abpfiff»

Luzern schlägt Lausanne vor heimischer Kulisse. Bedanken können sich die Innerschweizer bei Fortuna und Keeper Jonas Omlin.

Luzern führt gegen Lausanne kurz vor der Pause 2:0. FCL-Innenverteidiger Marvin Schulz will eine scharfe Hereingabe von Kololli klären. Statt das Ding aus dem Strafraum zu hauen, drischt Schulz die Kugel an den eigenen Pfosten. Ein Raunen geht durch die Swissporarena. Goalie Jonas Omlin wäre hier geschlagen gewesen.

Auch in der Schlussphase haben die Luzerner Glück. Kolollis Hammerfreistoss in der 90. Minute knallt beim Stand von 1:2 aus Sicht der Lausanner an die Latte. Beinahe hätte sich der FCL mit einem Punkt begnügen müssen.

Dank Fortuna und Omlin zum Sieg

Doch endlich einmal steht das Glück auf der Seite der Innerschweizer. In der Hinrunde war dies eher selten der Fall. Der FCL muss sich aber nicht nur bei Fortuna bedanken. Teufelskerl Omlin hext zweimal hervorragend: erst gegen Zeqiri in Halbzeit eins, dann gegen Enzo Zidane kurz vor Schluss.

„Ich konnte mich auf meine Reflexe verlassen, darüber bin ich sehr glücklich», erklärt Omlin nach der Partie seine Heldentaten. Und Seoane sagt: „Die zwei unglaublichen Torchancen am Schluss haben uns einen Schreck eingejagt. Ich war froh, als der Schiedsrichter abpfiff.»

Dank Fortuna und Omlin holt sich Luzern also diesen wichtigen Startsieg. Die Innerschweizer hüpfen damit in der Tabelle auf Rang 7 – zumindest bis am Sonntagnachmittag. (mam/M.We.)

Source:: Blick.ch – Sport

Brady als ältester Spieler zum NFL-MVP gewählt

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Zum dritten Mal in seiner Karriere wurde dem inzwischen 40-Jährigen diese Ehre zuteil.

Star-Quarterback Tom Brady hat seiner Rekordsammlung eine weitere Bestmarke hinzugefügt. Am Vorabend der Super Bowl in Minneapolis wurde der 40-Jährige von den New England Patriots am Samstag als bisher ältester Akteur der Geschichte als wertvollster Spieler (MVP) der National Football League (NFL) ausgezeichnet.

Brady gewann die von einem Panel von Sportjournalisten durchgeführte Wahl zum dritten Mal. „Ich fühle mich sehr geehrt, diese Trophäe zu erhalten“, sagte der Altmeister, der sich bei der Preisverleihung in Minneapolis durch seinen derzeit verletzten Teamkollegen Julian Edelman vertreten ließ, in einer Videobotschaft. „In einem Sport wie Football kannst du ohne großartige Teamkollegen und Coaches nichts erreichen“, meinte Brady.

Die Auszeichnung ging zum zehnten Mal in den vergangenen elf Saisonen an einen Quarterback. Brady hatte sie bereits 2007 und 2010 erhalten. Mit seinem dritten MVP-Award schob er sich auf Platz zwei der ewigen Bestenliste. Öfter, nämlich fünfmal, hat den Preis nur der 2016 zurückgetretene Peyton Manning erhalten.

Brady hat am Sonntag (0.30 Uhr MEZ in der Nacht auf Montag/live Puls 4) die Chance, als erster Spieler der Geschichte seinen sechsten Super-Bowl-Titel zu erobern. Seine Patriots gelten im NFL-Finale gegen die Philadelphia Eagles als Favorit. Die MVP-Trophäe und die Super Bowl in einer Saison hatte zuletzt Kurt Warner 1999/2000 gewonnen.

Source:: Kurier.at – Sport

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