Amtsantritt für Dave Cameron bei den Vienna Capitals

By peter.karlik@kurier.at (Peter Karlik)

Der neue Capitals-Coach Dave Cameron spricht über seinen Weg von der NHL nach Österreich.

Am Montag beginnt in Wien-Kagran ein neues Zeitalter.


Dave Cameron
, in den vergangenen sieben Jahren Assistant und Headcoach bei den NHL-Klubs Calgary und Ottawa, wird um 18 Uhr erstmals das Training der Vienna Capitals leiten. Davor nahm sich der charismatische Kanadier Zeit für ein Gespräch an der Alten Donau.


Wien
kennt er schon lange. „Ich hatte in meinem Hinterkopf, einmal in Europa zu arbeiten. Dann habe ich über meine Kontakte zum kanadischen Verband von der freien Stelle in Wien erfahren. Ich habe mich erkundigt, mich mit Präsident Hans Schmid getroffen, und wir waren uns schnell einig“, beschreibt Cameron. Erkundigt hat er sich auch bei Misha Donskov, Sportdirektor von Las Vegas und Freund von Ex-Coach Aubin. „Die Eishockey-Welt ist klein. Wir waren beide im Trainerstab von Kanada bei der WM 2016. Misha hat mir von den Stärken des Klubs erzählt. Ich bin glücklich, dass ich diese Chance bekommen habe.“ Donskov war 2017 auf Einladung zwei Wochen beim Training in Wien dabei.

Mit der Kaderzusammenstellung ist Cameron zufrieden. „Wenn du in eine Stadt wie Wien kommst, willst du nicht Spieler haben, die hier hier nur ihre Karriere ausklingen lassen wollen. Ich will gewinnen. Ich habe bei den neuen viel recherchiert.“

In seiner Freizeit liebt es der sehr fit aussehende Cameron zu laufen, radzufahren, auf Berge zu gehen und Bücher zu lesen. „Am liebsten über Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Nelson Mandela oder Katharine Graham, die die Washington Post von ihrem verstorbenen Mann übernommen hat und sich

Source:: Kurier.at – Sport

Erstes Spiel in 2. Bundesliga: HSV verpatzt Zweitliga-Debüt: Hamburger kassieren bittere Niederlage gegen Kiel

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Bei seiner Premiere in der 2. Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV eine bittere Niederlage kassiert. Der Bundesliga-Absteiger unterlag am Freitagabend im heimischen Volksparkstadion dem Nordrivalen Holstein Kiel mit 0:3 (0:0) und sorgte damit unter den meisten der 57.000 erwartungsfrohen Zuschauer für Entsetzen. Bei hochsommerlichen Temperaturen erzielten Jonas Meffert (56. Minute), der eingewechselte David Kinsombi (78.) und Mathias Honsack (90.+2) die Tore für die Kieler.

Fünf Chancen für den HSV – bleiben ungenutzt

HSV hat die Uhr umgestellt_14.10Die zunächst begeisterten Zuschauer im ausverkauften Volkspark – darunter DFB-Präsident Reinhard Grindel – sahen eine gutklassige Partie, in der sich zunächst ein stürmisch angreifender HSV fünf Chancen herausspielte (Ito/3, Samperio/5., Holtby/12., Narey/19., 35.). Doch nutzen konnte er keine. Die umformierte Kieler Mannschaft wurde mit zunehmender Dauer gefährlicher und hatte durch Mathias Honsak zwei Möglichkeiten (32., 37.). Nach dem Seitenwechsel wurden die Schleswig-Holsteiner immer frecher und verunsicherten die Hamburger zusehends. Die Fehler bei den Gastgebern häuften sich, die Pfiffe auf den Rängen auch.

Vor allem in den Zweikämpfen hatte die neuformierte Kieler Mannschaft, die in der vergangenen Saison als Zweitliga-Dritter erst in der Relegation zur Bundesliga vom VfL Wolfsburg gestoppt worden war, Vorteile. Die Abwehrreihe der Hamburger mit dem 19-jährigen Rick van Drongelen und dem 21-jährigen David Bates im Zentrum leistete sich einige Patzer. Trainer Christian Titz nahm nach der Kieler Führung Bates nach erneutem Fehler vom Platz und ersetzte ihn durch den 18-jährigen Jonas David. Doch im zweiten Abschnitt verloren die Gastgeber ihre Linie völlig.

Hanseaten machtlos gegen Holstein Kiel

Schweren Herzens hatte der HSV-Trainer auf Kapitän Aaron Hunt verzichten müssen. Der 31 Jahre alte Routinier, der als Spiellenker erneut auf der ungewohnten Mittelstürmerposition agieren sollte, schaffte es wegen Wadenproblemen erst gar nicht in den Kader. Für ihn rückte der

Source:: Stern – Sport

Rapid: Schlechtes Blatt im Millionenpoker, Plus am Transfermarkt

By alexander.huber@kurier.at (Alexander Huber)

Vor dem Altach-Heimspiel: Rapid wäre im Play-off der Europa League ungesetzt. Zumindest bei Transfers wurde gut verdient

Es war die knappestmögliche Entscheidung: Feyenoord ist mit einem Koeffizienten von 21,500 gesetzt, Rapid mit ebenso 21,500 Punkten im Play-off zur


Europa League
nicht mehr. Die Hoffnung der Hütteldorfer, dass bei Gleichstand das Länderranking zählt (Österreich liegt vor den Niederlanden), zerstörte die UEFA: Der Klub aus Rotterdam bleibt über dem Strich, weil – im Unterschied zu Rapid – in der Vorsaison im Europacup gepunktet wurde.

Nur ein Europacup-Pünktchen ab der Gruppenphase mehr in den vergangenen fünf Saisonen hätte alles zugunsten der Grünen verschoben.

„Das macht den Weg zu unserem großen Ziel Gruppenphase nicht einfacher. Im Gegenteil. Ich hätte schon gedacht, dass wir noch zu den Gesetzten rutschen“, seufzt


Fredy Bickel
mit dem Blick auf mögliche Gegner wie Sevilla oder St. Petersburg. „Auch Basel mit Trainer Marcel Koller muss nicht sein“, sagt der Sportdirektor.

Heißer August

Auf Rapid warten entscheidende Tage und Wochen. Heute erstes Liga-Heimspiel gegen Altach (17 Uhr); Montag Auslosung für den möglichen Play-off-Gegner, erstmals seit 2012 als ungesetztes Team; am Donnerstag Hinspiel in der dritten Quali-Runde in


Bratislava
, das Aufeinandertreffen mit der rechtsextremen Fan-Szene von Slovan wird heikel.

„Spielerisch und offensiv stark“, sagt Trainer Goran Djuricin nach dem Lokalaugenschein in der Slowakei beim 3:1-Sieg von Slovan gegen Balzan.

Sollte die Hürde Bratislava – so wie 2007 – genommen werden, warten bis Ende August durchwegs englische Wochen. Die millionenschwere Entscheidung über den Einzug in die Europa League fällt heuer erst am 30. August. Einen Tag vor dem Ende der Transferzeit.

Was würde ein vorzeitiges Scheitern auf der internationalen Bühne bedeuten? Drohen Last-Minute-Verkäufe? Eine KURIER-Recherche.

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Source:: Kurier.at – Sport

Emotionales Heimspiel nach 1546 Tagen Bundesligapause

By christoph.geiler@kurier.at (Christoph Geiler)

Wacker Innsbruck trifft auf Sturm Graz, Trainer Daxbacher fordert: „Das Tivoli muss eine Festung werden.“

Je näher das erste Heimspiel in der Bundesliga rückte, desto öfter ertappte sich


Gerhard Stocker
dabei, dass seine Gedanken in die Vergangenheit abdrifteten. Und in die allgemeine Freude über die Rückkehr von Wacker Innsbruck nach vier Saisonen Zweitklassigkeit mischt sich beim Präsidenten auch persönliches Unbehagen. „Ich frage mich oft, was wohl mit diesem Verein passiert wäre, wenn wir nicht aufgestiegen wären“, sagt Stocker.

Dass Wacker am Samstag gegen Sturm im Tivolistadion sein erstes Bundesligamatch seit 1546 Tagen (11. Mai 2014, 3:3 gegen Grödig) bestreiten darf, ist keineswegs so selbstverständlich, wie es vielleicht aussehen mag. „Es kann sich ja keiner vorstellen, unter welchen Voraussetzungen wir das geschafft haben“, sagt Stocker. Ohne den Aufstieg würde es Wacker


Innsbruck
in dieser Form heute wohl nicht mehr geben. „Jedenfalls wäre es das auf Jahre hinaus mit dem Profifußball gewesen“, sagt Gerhard Stocker.

Im Keller

Denn was der Öffentlichkeit weitgehend verborgen bleibt, sind die Voraussetzungen, unter denen die Innsbrucker arbeiten. Der FC Wacker mag zwar mit dem Tivolistadion eine adäquate Heimstätte haben, doch die Trainingsbedingungen (zwei Rasenplätze für 17 Teams) sind eines Bundesligisten unwürdig. In der kleinen Geschäftsstelle stapeln sich die Schachteln mit Fanutensilien bis unter die Decke, weil der Verein kein eigenes Lager hat. Und die Mannschaft gehört zu den Low-Budget-Teams in dieser Liga. „Beim Hausbau wären wir gerade einmal bei der Bodenplatte für den Keller“, sagt Stocker.

Im Aufbau

Zumindest hat der Aufstieg aber bei den Fans schon einmal eine kleine Euphorie ausgelöst. Die Innsbrucker rechnen heute gegen Sturm mit 8000 Fans, das ist zwar kein Vergleich zu den Besucherzahlen zu den Glanzzeiten des Tiroler Fußballs, „aber wir müssen uns die Fans erst wieder zurück erobern“,weiß Wackers General Manager

Source:: Kurier.at – Sport

Deutsche Chancen am Samstag: Das bringt der Tag bei den European Championships in Glasgow

Am dritten Tag der European Championships in Glasgow fallen 23 Entscheidungen. Dabei haben deutsche Athleten bei den Europameisterschaften in drei Sportarten Medaillenchancen.

Die Highlights des Tages in der Übersicht:

SCHWIMMEN: Am zweiten Tag im EM-Becken von Glasgow will Sarah Köhler über 800 Meter Freistil auftrumpfen. Die 24-Jährige aus Frankfurt zählt als schnellste Europäerin dieses Jahres zu den Top-Favoritinnen. „Ich hoffe, dass es hier zu einer Medaille reicht», sagte sie nach ihrem Vorlauf am Freitag. Auf der 200-Meter-Strecke feiert der 20-jährige Schmetterlingsschwimmer Ramon Klenz seine EM-Premiere. Über 1500 Meter Freistil will Medaillenhoffnung Florian Wellbrock ins Finale einziehen. Der Magdeburger führt die Weltjahresbestenliste an.

BAHNRADSPORT: Am Samstag fallen in der Sir-Chris-Hoy-Arena vier Entscheidungen, wobei Ex-Weltmeister Joachim Eilers aus Chemnitz die deutschen Hoffnungen trägt. Der EM-Zweite des Vorjahres gilt als Mitfavorit im Zeitfahren über 1000 Meter. In der Einzelverfolgung der Frauen gilt die WM-Vierte Lisa Brennauer als chancenreich.

RUDERN: Bei den Ruderern beginnt der finale Kampf um Medaillen. Der Deutschland-Achter hat noch einen Tag Pause, doch der Vierer ohne Steuerfrau greift im Strathclyde Country Park als einziges deutsches Boot auf einer olympischen Strecke nach einer Medaille. Bronze wäre ein großer Erfolg. Der Männer-Doppelzweier mit Stephan Riemkasten und Max Appel hat im Halbfinale noch die Chance, das EM-Finale am Sonntag anzusteuern.

TURNEN: Die erste EM-Entscheidung in der Hydro Arena fällt ohne die deutschen Turnerinnen. Sie hatten als Zehnte wegen einer katastrophalen Leistung am Schwebalken das Team-Finale verfehlt. Frankreich und Russland beherrschten den Vorkampf und gehen als Favoriten in das Finale.

Source:: Stern – Sport

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