Biel gibt Hiller eine weitere Pause: Rytz darf auch Cup gegen Bern ran

Erst scheiterte er mit Olten im Cup an Biel. Doch jetzt steht er heute Abend mit den Seeländern im Viertelfinal gegen den SCB im Tor. Ab 19.45 Uhr live auf BLICK.

Eigentlich ist Simon Rytz (34) ja bereits ausgeschieden. Der Keeper, der im Sommer nach vier Jahren in Biel zu Olten wechselte, scheiterte im Achtelfinal an seinem Ex-Klub (3:4 n. V.).

Heute aber greift er wieder ein. Und zwar für den EHC Biel, der auf Joggi (Knieprellung) verzichten muss. Möglich macht dies eine Vereinbarung, wonach Rytz bis zu fünf Spiele für die Seeländer bestreiten darf. „Jeder Match ist ein Highlight. Dass der Gegner Bern heisst, macht das Ganze noch schöner», so Rytz, der schon am Freitag in Davos (2:3) Stammgoalie Jonas Hiller vertrat.

Auch die Berner, die gestern einen freien Tag genossen, geben ihrer Nummer 1 Leonardo Genoni eine Pause. Zum dritten Mal kommt im Cup Pascal Caminada (31) zum Zug. Wie von BLICK angekündigt, konnte der Meister Daniele Grassi (24) verpflichten. Der Kloten-Stürmer hat bis 2020 unterschrieben. Dafür steht Stürmer Luca Hischier vor dem Absprung. (ar)

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Viertelfinal-Revanche gegen Servette: Der Cup kommt endlich nach Davos!

Letzte Saison scheiterte der HCD im Viertelfinal noch an Servette. Doch heute sind die Vorzeichen anders. Die Davoser spielen erstmals im Cup zu Hause. Ab 19.45 Uhr live auf BLICK.

Es die vierte Saison seit der Wiedergeburt des Cups. Und nun ist endlich soweit: Der HC Davos darf erstmals zu Hause ran.

Man kann getrost sagen, dass der Cup und der HCD bisher noch keine Lovestory sind. In den ersten beiden Jahren rasselten die Bündner gegen NLB-Ligist Visp und gegen die Amateure aus Dübendorf vorzeitig raus.

Deshalb stellte sich dann die Frage nach dem Heimrecht gar nicht mehr. Letzte Saison wurde dem HCD im Viertelfinal Servette zugelost. Auswärts. So blieben Diskussionen erspart. Denn im Bündner Ski- und Kurort stiess es manchem sauer auf, dass der Cup mit Sölden für einen österreichischen Wintersportort warb. Das ist nun nicht mehr der Fall.

In Genf verlor das Team von Arno Del Curto letztes Jahr 3:6. Heute erhält er die Chance zur Revanche. Erstmals im Cup zu Hause. Vielleicht ein gutes Omen. Letzte Saison holte der EHC Kloten den Cup, nachdem er endlich erstmals Heimrecht hatte. Die Cuptrophäe hat der Rekordmeister (31 Titel) noch nie gewonnen.

PS. Saisonkarteninhaber und Mitglieber geniessen heute bei der Cup-Heimpremiere Gratiseintritt. (sr)

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Ajoie will nächsten Cup-Coup: Packt der Löwentöter auch den Tiger?

Lausanne und die ZSC Lions hat Ajoie bereits überrumpelt. Heute wollen die Jurassier gegen Langnau den nächsten Cup-Coup schaffen.

Da können sich die SCL Tigers auf etwas gefasst machen! B-Ligist Ajoie ist so etwas wie das Team der Stunde. In der ersten Cuprunde schockte das Team von Ex-SCB-Assistent Gary Sheehan Lausanne, siegte 4:2. Und dann bändigten die Jurassier auch die anderen Löwen, gewannen gegen den ZSC nach Penaltyschiessen 5:4.

Seither läufts Ajoie wie am Schnürchen. Fünf der letzten sechs Spiele hat die Truppe aus Pruntrut gewonnen, zuletzt beim 9:5 im Derby gegen La Chaux-de-Fonds eine Gala gezeigt.

Jetzt will der Löwentöter auch den Tiger packen. „Wir müssen sehr viel besser machen», sagt Langnau-Coach Heinz Ehlers. Der Däne war nach dem Samstagsspiel so richtig genervt. Die SCL Tigers, die nächste Saison ohne den Adelbodner Miro Zryd – der Ver­teidiger wechselt zum EVZ – auskommen müssen, verloren gegen Lausanne trotz einer 3:0-Führung. „Das tat verdammt weh», so Ehlers. (ar)

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Blick über die Bande zum Hollenstein-Knall: Kloten-Feind läuft zum ZSC über …geht das?

By Stephan Roth

Denis Hollenstein wechselt ab nächster Saison von Kloten zum ZSC. Es fehlt nur noch die offizielle Bestätigung. Ein hochbrisanter Transfer, findet BLICK-Eishockey-Chef Stephan Roth.

Seit 30 Jahren ist der Name Hollenstein in Oerlikon ein Reizwort. Im rauchgeschwängerten alten Hallenstadion musste sich Fige Hollenstein, die Galionsfigur des EHC Kloten, üble Schmährufe anhören. Der heute 52-Jährige konnte es locker wegstecken. Schliesslich gewannen seine Flieger nicht nur fast alle Derbys, sondern auch noch viermal den Meistertitel. Ein Wechsel zum ZSC war damals kein Thema. Schliesslich wäre er einem massiven sportlichen Abstieg gleichgekommen. Der ZSC war damals noch ein Liftklub, der zwischen NLA und NLB auf und ab fuhr.

2002 trat Fige ab. Und bekam bei der Mannschaftspräsentation der Stadtzürcher ein ZSC-Trikot mit der Nummer 24 geschenkt. Die Anfeindungen der Fans hörten aber nicht auf. Auch nicht, als Hollenstein erst als Assistent von Anders Eldebrink und dann als Trainer bei Kloten an der Bande stand.

Doch bald übernahm sein Sohn die Rolle des Feindbilds aus Kloten, der 2009 nach zwei Jahren in der kanadischen Juniorenliga OHL bei Guelph Storm den Durchbruch bei Kloten schaffte. Auch er bekam seinen eigenen Gesang aus der untersten Schublade. Während sein Vater als „A…loch» beschimpft wurde, musste er sich als „Hurensohn» titulieren lassen.

Prügel und Schmährufe im Hallenstadion

Anfangs machte er sich noch nicht als regelmässiger Skorer, sondern als besonders bissiger Stürmer einen Namen. Das führte dazu, dass er gleich zweimal im Hallenstadion Prügel bekam. Im Dezember 2010 drosch Thomas Ziegler wüst auf ihn ein, drei Monate später lieferte sich ZSC-Captain Mathias Seger einen Fight mit ihm. Die Fans johlten vor Begeisterung.

Seit der Aktivzeit seines Vaters haben sich die Kräfteverhältnisse im Zürcher Hockey verschoben. Seit eineinhalb Jahren wird bei Kloten ein Sparkurs gefahren, während die ZSC Lions seit dem Zusammenschluss mit GC vor 20 Jahren unter Walter Frey ein wirtschaftliches und sportliches Schwergewicht

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Cup-Viertelfinal zwischen dem SCRJ und dem EVZ: Zuger müssen an «Mr. Shutout» Nyffeler vorbei

By Nicole Vandenbrouck

Melvin Nyffeler, der Goalie der SCRJ Lakers, weist in der Swiss League am meisten Shutouts auf. Heute trifft er auf den EV Zug.

Die SCRJ Lakers sind die unbedrängten Leader in der Swiss League, die ihre Aufstiegsabsichten schon mehrmals klar formuliert haben. Was beim Blick auf die Tabelle sofort ins Auge sticht, ist die Anzahl der Gegentore: 29! Alle anderen Teams haben 50 und mehr – ausser das zweitplatzierte Langenthal mit 47 Gegentreffern.

Die Basis für den Erfolg des SCRJ wird also klar zwischen den Pfosten gelegt – und dort steht Melvin Nyffeler. Weil sein Name bereits früh in der SL und NL aufgetaucht ist, gerät manchmal in Vergessenheit, dass Nyffeler erst 22-jährig ist.

Anläufe hat er in der National League (ZSC, Fribourg, Kloten) schon öfter genommen, eine richtige Chance wurde ihm jedoch verwehrt. In Kloten (letztes Jahr war er dort in einem Tryout) aber dürfte man sich heute vielleicht darüber die Haare raufen …

Nun hat der einstige ZSC-Junior seinen Platz in Rapperswil-Jona gefunden. Hier kann er sich seinen Posten in der höchsten Liga quasi selber erkämpfen, indem er die Lakers zu einem Aufstieg führen würde. Dass Nyffeler die Klasse dazu hat, bewies er im Cup-Achtelfinal gegen Lugano, in dem er ohne Gegentor blieb!

Mit diesem Shutout und jenen in der SL-Meisterschaft ist der Lakers-Goalie bereits bei sechs (!) Spielen ohne Gegentreffer angelangt. Und der nächste Gradmesser für Nyffeler wartet nun heute Abend im Cup-Viertelfinal mit dem EV Zug.

Source:: Blick.ch – Sport

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