Kranhersteller Palfinger sucht stabilen Boden

By thomas.pressberger@kurier.at (Thomas Pressberger)

Nach einem Gewinnrückgang will sich der Salzburger Kranhersteller neu aufstellen.

Der eine kauft ein, der andere macht Ordnung. Im November 2017 ist der langjährige Palfinger-Chef Herbert Ortner plötzlich abgetreten, seit Juni dieses Jahres sitzt der Landmaschinen- und Nutzfahrzeugexperte


Andreas Klauser
am Steuer des Salzburger Kranherstellers. Seine Strategie lautet: Konsolidieren und Synergien nutzen. Nachdem sein Vorgänger auf der ganzen Welt Unternehmen akquiriert hat, ist nun Restrukturierung angesagt.

Über Vorgänger Ortner will jedoch keiner ein schlechtes Wort verlieren. „Ohne Ortner wäre


Palfinger
nicht das, was es heute ist“, sagt Klauser – nämlich einer der weltweit führenden Hersteller von Hebe-Lösungen. Dennoch gibt es für Klauser einiges zu tun, vor allem der Bereich Sea – also Kräne und Winden für jeglichen Einsatz auf dem Wasser. Dort ging im ersten Halbjahr 2018 der Umsatz um elf Prozent auf 114,9 Millionen Euro zurück. Besser lief es im Bereich Land, wo der Umsatz um zehn Prozent auf 687 Millionen Euro stieg. Der Konzerngewinn sank jedoch in den ersten sechs Monaten um 8,8 Prozent auf 35,2 Millionen Euro.

Keine Werksferien

Gegensteuern will Klauser durch Innovationen und das Zusammenlegen von Bereichen. Werksschließungen sind nicht ausgeschlossen, jedoch in


Österreich
nicht geplant. Der Mitarbeiterstand soll ebenfalls nicht hinuntergeschraubt werden. Derzeit beschäftigt Palfinger 10.500 Mitarbeiter, davon 2200 in Österreich. Dafür wird allerdings an den Werksferien gerüttelt. Diese sollen laut Klauser zwar nicht entfallen, doch müssten manche Mitarbeiter durcharbeiten.

Palfinger sieht sich derzeit mit Schwierigkeiten konfrontiert, den hohen Auftragsstand abzuarbeiten – oft, weil Zulieferer nicht alle Komponenten liefern könnten, so Klauser. Bis zu neun Monate Lieferzeit seien durchaus möglich. Zukäufe seien in nächster Zeit jedenfalls keine geplant.

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Mangel im Überfluss

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. Ein kleiner Tischlerbetrieb im beschaulichen Salzburger Pongau muss Aufträge absagen oder sie weit in die Zukunft verschieben. Der Grund: Er hat nicht genug Personal und er findet einfach keine Mitarbeiter, die die Vielzahl an Aufträgen abarbeiten können. „Es gibt seit Jahren einen eklatanten Fachkräftemangel“, poltert der Wirtschaftssprecher der Neos, Sepp Schellhorn, am Montag vor Journalisten. Viele Betriebe, vor allem im Westen des Landes, hätten große Probleme Mitarbeiter zu finden…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Verdienst-Check: Was verdient eigentlich ein Lkw-Fahrer?

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/wirtschaft/job/lkw-fahrerwas-verdienen-eigentlich-lkw-fahrer7593092.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Für Autofahrer sind Lkws auf Autobahnen ein Ärgernis. Sie blockieren die gesamte rechte Spur und setzen dann an leichten Anhöhen zum Überholen an. Doch so sehr man auch schimpfen mag über sie: Ohne Lkws geht nichts in Deutschland. Die Läden wären leer, die Regale in Supermärkten nicht gefüllt, gebaut werden könnte auch nicht mehr – kurz gesagt: Deutschland würde stillstehen.

Doch was verdienen die Fahrer der Kolosse eigentlich? Klar ist: Ohne Lkw-Führerschein geht nichts. Dazu kommt, dass Berufskraftfahrer ein anerkannter Ausbildungsberuf ist. Bei Speditionen können Schulabsolventen und Quereinsteiger ausgebildet werden. <a target="_blank" rel="nofollow" title="Verdienst-Check: Was verdient eigentlich ein Feuerwehrmann?" href="https://www.stern.de/wirtschaft/job/feuerwehrwas-verdienen-eigentlich-feuerwehrmaenner7566248.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Feuerwehr gehalt_8.30

Lkw-Fahrer: Zwischen 1800 und 4500 Euro monatlich

Der Lohn eines Lkw-Fahrer richtet sich nach Erfahrung, Standort und Arbeitszeit. So werden Nacht- und Wochenenddienste besser bezahlt. Als Einstieg bekommen Fahrer selten mehr als 1800 Euro bezahlt. Einige Firma zahlen darüber hinaus noch Spesen und Zuschläge. Wer länger dabei ist und mehr Erfahrung hat, auch Langstrecke fährt oder sogar Gefahrengut, erhält ein höheres Gehalt. Laut den Analysten von Compensation Partner verdienten Kraftfahrer 2016 im Durchschnitt 28.703 Euro pro Jahr. Fahrer in kleineren Betrieben verdienen durchschnittlich rund 1200 Euro weniger, in größeren Firmen wird mehr gezahlt. Dennoch: „Unter Berufskraftfahrern gibt es nur sehr wenige, die den Sprung über 40.000 Euro schaffen“, sagte Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner, zur „Verkehrsrundschau“.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Verdienst-Check: Was verdient eigentlich ein Busfahrer?" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/busfahrerwas-verdienen-eigentlich-omnisbus-fahrer7557354.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Busfahrer Gehalt 7.00

Allerdings gilt das nicht für alle Regionen in Deutschland, denn von Nord nach Süd und West nach Ost gibt es große Lohnunterschiede. So werden die Fahrer im Osten eher schlechter bezahlt.

Weitere Teile der Verdienst-Serie:

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Verdienst-Check: Was verdient eigentlich eine Kassiererin bei Aldi?" href="https://www.stern.de/wirtschaft/job/aldiwas-verdient-eigentlich-ein-kassierer-beim-discounter7592092.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>- Was verdient eine Aldi-Kassiererin

– <a target="_blank" rel="nofollow" title="Verdienst-Check: Was verdienen eigentlich Flugbegleiter?" href="https://www.stern.de/wirtschaft/job/flugbegleiterwie-viel-verdient-eine-stewardess-oder-ein-steward7546608.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Was verdient eine Stewardess?

– <a target="_blank" rel="nofollow" title="Verdienst-Check: Wie hoch ist das Gehalt bei McDonald's?" href="https://www.stern.de/wirtschaft/job/mcdonald-sso-viel-verdient-man-beim-fastfood-konzern-7541340.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ target=“_blank“>Was verdient man bei McDonald’s?

– <a target="_blank" rel="nofollow" title="Verdienst-Check: Was verdient

Source:: Stern – Wirtschaft

Wer nicht draufzahlen will, muss anrufen: So drängt UPC Kunden zu teurerem Abo

By Julia Fritsche

WALLISELLEN –
Mit einem Brief informiert UPC seine Kunden über ein neues, teureres Abo. Es tritt automatisch in Kraft – ausser, man wehrt sich.

„Mehr Speed, mehr Spass» verspricht die UPC in einem Schreiben an ihre Kunden, das BLICK vorliegt. Per 1. Oktober erhöht der Mobilfunkanbieter die Surfgeschwindigkeit beim Abo Connect 40 von 40 auf 100 Mbit/Sekunde. Allerdings erhöht UPC die Leistung des Abos nicht gratis. 5 Franken pro Monat mehr müssen die Kunden fürs schnellere Surfen zahlen.

Wem das zu viel ist oder wer einfach kein schnelleres Internet braucht, muss selbst aktiv werden. Bis zum 27. August gibt UPC seinen Kunden Zeit, um die langsamere Geschwindigkeit zum kleineren Preis behalten zu können. Sie müssen dazu das Unternehmen telefonisch kontaktieren. Wer diesen Hinweis übersieht, bekommt automatisch das teurere Abo.

„Frechheit den Kunden gegenüber»

Das betreffende Abo verkauft UPC aktuell nicht mehr. Seit vergangenem Frühling gibt es stattdessen das Abo Connect 50 für 59 Franken. 10 Franken mehr als das bisherige Einsteiger-Abo Connect 40. Bestehende Kunden durften aber bei ihrem alten Abo bleiben. Darum will der Internet-Anbieter diese nun zum Wechsel auf ein teureres Angebot bewegen.

„Es ist eine Frechheit den Kunden gegenüber», sagt Telekom-Experte Ralf Beyeler vom Vergleichsdienst Moneyland zur Wechselpraxis von UPC. Auf keinen Fall sei dies kundenfreundlich. UPC und auch Konkurrent Sunrise würden Abos und Kunden regelmässig automatisch umstellen. Die Unternehmen machen so mehr Umsatz und mehr Gewinn, denn nur wenige Kunden protestieren gegen solche Abo-Änderungen.

Gemischte Reaktionen bei UPC

UPC beruft sich im aktuellen Fall auf das Kleingedruckte. In den AGBs seien einseitige Vertragsänderungen erlaubt. Die Reaktionen sind gemischt. „Wir haben Feedback von Kunden, die sich positiv zur Anpassung äussern. Wir haben auch Kunden, die sich

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Vögele-Rettung: Entscheidung soll morgen fallen

By annemarie.pervan@kurier.at (Annemarie Pervan)

Am Dienstag soll über das Schicksal der 83 Österreich-Standorte des Unternehmens Charles Vögele/OVS entschieden werden.

Die Modekette Vögele hat seit geraumer Zeit mit Turbulenzen zu kämpfen. Nach der Pleite der Schweizer Mutter soll am Dienstag, über die 83 Österreich-Standorte des Unternehmen


Charles Vögele
/OVS entschieden werden. Danach soll feststehen, ob die Filialen in
Österreich, Ungarn und Slowenien einen neuen Eigentümer finden und dadurch rund 1000 Arbeitsplätze, von denen 700 auf Österreich entfallen, gerettet werden können.

Neuer Eigentümer gesucht

Eine Entscheidung muss Ende Juli feststehen, da gestundete Gehälter und Urlaubsgelder der Österreich-Mitarbeiter fällig werden. Der Österreich-Chef von OVS bzw.
Charles Vögele, Thomas Krenn, ist seit Wochen auf der Suche nach einen neuen Eigentümer für die Vögele-Filialen. Seit Ende Juni wird in


Österreich
nach einer Lösung für die Vögele- und OVS-Geschäfte gesucht. Medienberichten zufolge würden sich mehrere Unternehmen wie Fussl, Hofer oder Spar für einzelne Standorte interessieren. Diese Option würde man jedoch erst in Erwägung ziehen, wenn sich kein Abnehmer für die gesamte Modekette finden lasse, meint Krenn.

Im Herbst 2016 wurde die Charles-Vögele-Kette von der Sempione Fashion AG gekauft. Diese ist nun pleite und schließt seine 140 Schweizer Filialen. Auch das Österreich-Geschäft hängt in Folge mit drin.

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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