Freihandelsabkommen: USA und Kanada einigen sich bei Nafta-Verhandlungen

Nach zähen Verhandlungen haben sich die USA und Kanada auf eine Neuauflage des gemeinsamen Freihandelsabkommens Nafta mit Mexiko geeinigt. Das gaben Vertreter der US-Regierung in der Nacht zu Montag (Ortszeit) in Washington bekannt.

Die Einigung kam quasi in letzter Minute zustande – kurz vor Ablauf der gesetzten Frist für eine Verständigung, die um Mitternacht Ortszeit (6.00 Uhr deutscher Zeit) endete. Damit gibt es auch künftig ein Dreier-Abkommen mit Mexiko.

Das sogenannte Nafta-Abkommen war 1994 unter den drei Ländern abgeschlossen worden und regelt eine der größten Freihandelszonen der Welt. Es betrifft fast 500 Millionen Menschen – etwas weniger als die EU Einwohner hat – und deckt ein Gebiet mit einer Wirtschaftsleistung von knapp 23 Billionen Dollar (19,79 Billionen Euro) ab. Das Handelsvolumen der USA mit den beiden Nachbarstaaten hat sich seit 1994 auf 1,3 Billionen Dollar fast vervierfacht.

US-Präsident Donald Trump hatte das Abkommen infrage gestellt und Neuverhandlungen durchgesetzt, weil er eine Benachteiligung der USA beklagte. Die Gespräche begannen bereits vor mehr als einem Jahr und gerieten in den vergangenen Monaten wiederholt ins Stocken.

Die USA und Mexiko hatten bereits Ende August eine vorläufige Einigung für ein neues Handelsabkommen erzielt. Die beiden Staaten hatten angekündigt, im Zweifel eine bilaterale Vereinbarung in Kraft zu setzen, falls bis zum Auslaufen der Frist in der Nacht zu Montag keine Einigung mit Kanada zustande komme. Dieses Szenario ist nun abgewendet.

Source:: Stern – Wirtschaft

Freihandelsabkommen NAFTA wird neu aufgelegt und in USMCA umbenannt

Das neu Abkommen soll USA-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA) heißen.

Nun ist es offiziell: Die USA und Kanada haben eine Einigung über die Fortführung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens
NAFTA
erzielt. Mexiko wird eingebunden. Ein „neues, modernisiertes Handelsabkommen“ soll kommen. Es soll USA-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA) heißen, teilten die beiden Länder in einer gemeinsamen Stellungnahme mit.

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Trockner, Grad, Bügeln: So lesen Sie die Pflegesymbole in Kleidung richtig

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Die Textilpflegesymbole auf Kleidungsetiketten geben detailliert Auskunft darüber, wie das jeweilige Kleidungsstück gereinigt und getrocknet werden sollte. Damit der Lieblingspulli nicht einläuft und die neue Bluse keine Löcher bekommt, sollte man aber auch wissen, wofür die vielen verschiedenen Symbole eigentlich genau stehen.

Es gibt ganze fünf grundsätzliche Symbole, die in verschiedenen Variationen unterschiedliche Wasch-Hinweise geben.

Hier sind alle erklärt:

Waschen

Das Waschen des Kleidungsstücks wird durch einen Waschzuber, eine mit Wasser gefüllte Wanne, dargestellt. Die Zahl im Zuber gibt die maximale Waschtemperatur in Grad an, bei der das Kleidungsstück bedenkenlos gewaschen werden kann.

Eine Hand, die von oben in den Waschzuber greift, bedeutet, dass die Wäsche per Hand gereinigt werden sollte und nicht in der Maschine. Außerdem sollte die Temperatur nicht über 40 Grad betragen. Mit einem Strich darunter steht das Symbol für den Schonwaschgang, hier sollte zusätzlich die Füllmenge um ein Drittel reduziert werden. Das gilt oft für Fein- und Wollwäsche.

Zwei Striche unter der Wanne weisen darauf hin, dass ein Spezial-Schonwaschgang nötig ist. Ist das Symbol durchgestrichen, sollte das Kleidungsstück gar nicht selbst gewaschen werden, sondern…<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.mz-web.de/wirtschaft/finanzen/geld/trocknergradbuegeln-so-lesen-sie-die-pflegesymbole-in-kleidung-richtig-31364604″>Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Wirtschaft

Österreichs Stahlbauer feilen an besserem Image

By thomas.pressberger@kurier.at (Thomas Pressberger)

Vorurteile und Gesetzeshürden: Unternehmen fühlen sich trotz internationaler Erfolge im eigenen Land diskriminiert.

„Das Image von


Stahl
ist angekratzt“ oder „Stahl kann brechen“ – es sind Sätze wie diese, die Thomas Berr nach Erdbebenunglücken oder Brückeneinstürzen fassungslos machen. Dem Präsidenten des Österreichischen Stahlbauverbandes ist beim Hören solcher Nachrichten schon der Kaffeelöffel aus der Hand gefallen. „Stahl bricht nicht, Stahl verbiegt sich“, sagt Berr und kommt damit auf einen der vielen Mythen zu sprechen, gegen die heimische Stahlbauer kämpfen.

Noch immer fühlt sich die Branche gegenüber Holz und dem Massivbau, also Bauten aus Beton oder Ziegel, diskriminiert. Bauordnungen und Brandschutzverordnungen würden Stahl benachteiligen. Stahlgebäude würden im Brandfall einstürzen, so die landläufige Meinung. „Seit dem Zweiten Weltkrieg ist so etwas bei uns nicht mehr passiert“, sagt


Berr
. Stahl senke sich im Brandfall langsam ab, der Tod von Brandopfern trete meist durch Rauchgasvergiftung ein. Wolle man für einen besseren Brandschutz sorgen, so solle man sich auf Fluchtwege und passiven Brandschutz (Maßnahmen, die den Ausbruch von Bränden verhindern) konzentrieren.

Die positiven Eigenschaften von Stahl sind vielfältig, so Berr. Am Bau könne man große Teile vorfertigen, wodurch die Bauzeit minimiert werde. Stahl sei zu fast 100 Prozent recyclebar und langlebig. Wenn eine Konstruktion verstärkt werden muss – wie bei Brücken aus den 70-er Jahren, die heute wesentlich mehr Verkehr aushalten müssen als früher – sei das durch Anschweißen oder Anbauten gut möglich. Auch Ermüdungen seien leichter zu erkennen. Der Brückeneinsturz in


Genua
im August wäre nicht passiert, wäre das gerissene Stahlteil nicht mit Beton verhüllt gewesen. „Ermüdungen sind beim Stahl sehr gut ermittelbar“, so Berr.

Weltweite

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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