Entwicklungszusammenarbeit: Österreichs Ausgaben stürzen ab

By thomas.schaffer@kurier.at (Tom Schaffer)

Entwicklungshilfe im Ländervergleich

Seit Jahren verspricht die österreichische Politik eine Erhöhung der Entwicklungshilfe. 2017 stürzten die Ausgaben weiter ab.

Die OECD hat am Montag die neusten Zahlen zu den internationalen Bemühungen in der Entwicklungszusammenarbeit veröffentlicht. Im globalen Ausmaß blieben die Ausgaben gemäß der Statistik von 2016 auf 2017 stabil. „Zu viele Geber sind immer noch weit hinter dem 0,7 Prozent-Ziel“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria bei der Bekanntgabe.

Ein Beispiel dafür ist Österreich. Die hiesige Zielvorgabe rückte 2017 wieder deutlich weiter aus der Griffweite als zuletzt. Hilfsorganisationen sind darüber alarmiert, insbesondere weil auch in den kommenden Jahren Kürzungen angekündigt sind.

Über ein Viertel weniger

Die OECD weist Österreich für 2017 einen Wert von 0,3 Prozent des Bruttonationaleinkommens im Rahmen der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit („Official Development Assistance“ oder ODA) aus. Das ist ein drastischer Rückgang von über einem Viertel gegenüber dem Wert von 2016 (0,42 Prozent) und weit entfernt von den langjährigen Zusagen der Republik, 0,7 Prozent für die ODA aufwenden zu wollen. Diesen hatte auch Sebastian Kurz als bis 2017 zuständiger Außenminister immer wieder in Aussicht gestellt, ohne aber je einen konkreten Fahrplan zu implementieren.

APA / apa

Hilfsorganisationen forderten auch am Montag wieder einen solchen Stufenplan, der gesetzliche Rahmenbedingungen für die ständigen Absichtserklärungen schaffen soll. Sie reagierten empört auf die veröffentlichten Zahlen und den Rückgang der österreichischen Leistungen: „Das allein ist schon tragisch. Im Budget 2018/2019 plant die österreichische Bundesregierung jedoch noch weitere Kürzungen der Auslandshilfe. Das ist nicht mehr zu verantworten.“ kommentiert Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbands AG Globale Verantwortung.

Vilim fragt in einer Aussendung: „Was wurde aus dem oft versprochenen Ausbau der Hilfe vor Ort? Oder der im Regierungsprogramm verankerten Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds? Entgegen den Ankündigungen kürzt die österreichische Bundesregierung bei der Auslandshilfe“

Ein Grund für den Einbruch 2017 ist, dass diesmal weniger Ausgaben für die Flüchtlingsbetreuung in die Quote einberechnet werden durften. Die Einbeziehung dieser Mittel in die Entwicklungszusammenarbeit

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

E-Autobauer: Nervöse Investoren – Tesla-Aktie verkommt zum Zockerpapier

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.mz-web.de/wirtschaft/e-autobauer-nervoese-investoren-tesla-aktie-verkommt-zum-zockerpapier-29989470?dmcid=f_yho_Wirtschaft“ >

Die Tesla-Aktie ist zum Zockerpapier geworden. In mehreren Blogs für risikofreudige Investoren werden sogenannte Short-Positionen empfohlen. Das heißt, Anleger sollen darauf wetten, dass der Kurs in den nächsten Wochen massiv an Wert verlieren wird. Tatsächlich kommt bei dem E-Autobauer gerade viel zusammen. Eine Rückrufaktion, ein tödlicher Unfall, nicht erfüllte Produktionsziele. Der Konzernchef Elon Musk, macht überdies Scherze, die Börsianer ihm ziemlich übel genommen haben. Und am Horizont wird erkennbar, wie die Konkurrenz Tesla immer näher kommt. „Musk läuft die Zeit davon“, sagt Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer.

Die Tesla-Aktie war voriges Jahr im September mehr wert als das Papier des um ein Vielfaches größeren Autobauers General Motors. Danach ging es über mehrere Stufen bergab. Das beschleunigte sich erheblich, als Ende März/Anfang April innerhalb weniger Tage noch einmal ein Fünftel des Werts verloren ging. Vorige Woche bekam der Titel wieder neuen Schwing, die Verluste wurden vollständig aufgeholt. Was war geschehen? Zuerst kam die Meldung, dass 123000 Fahrzeuge des Oberklasse-Coupés Model S in die Werkstatt gerufen werden müssen, weil Schrauben an der Servolenkung rosten. Dann verunglückte in den USA der Fahrer eines Model-X-SUV, wegen einer Fehlfunktion des Autopilot genannten Assistenzsystems, was neue Zweifel an dessen Sicherheit nährte. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, das Auto brannte aus. Dann stufte die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit von Tesla ab.

Keine Twitter-Aprilscherze für nervöse Investoren

Vom hyperaktiven Musk kam eine Art Übersprungreaktion. Über Twitter verschickte er einen Aprilscherz: Tesla sei komplett und total pleite. Und er setzte mit einem Foto noch eins drauf, das ihn vermeintlich volltrunken und mit getrockneten Tränen auf den Wangen an ein Model 3 gelehnt zeigte.

Als er bemerkte, dass man an der Börse kein Verständnis für solch schlechte Scherze hatte und die Tesla-Aktie abstürzte, twitterte er…<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.mz-web.de/wirtschaft/e-autobauer-nervoese-investoren-tesla-aktie-verkommt-zum-zockerpapier-29989470″>Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Wirtschaft

Telekom Austria will im Osten wachsen

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Wien. Die teilstaatliche Telekom Austria will vor allem durch Zukäufe in Osteuropa weiter wachsen. „Wir haben den Osten in unserer DNA, darum werden wir uns weiter im Osten umsehen“, sagte Konzernchef Alejandro Plater am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten. „Wir können für Akquisitionen eine Milliarde ausgeben“, sagte Plater. „Ich glaube, international zu expandieren ist der beste Weg, um Arbeitsplätze in Österreich zu schaffen“, sagte der Vorstandschef der zum mexikanischen…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Arbeitsstiftung für Stellenabbau bei Banken steht

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. (apa/kle) Die Verhandlungen über die Arbeitsstiftung für die Mitarbeiter in den österreichischen Banken sind abgeschlossen. Das teilten die Sozialpartner am Montag gemeinsam mit. Wenn in den nächsten viereinhalb Jahren ein Institut Stellen streicht, kommen die betroffenen Mitarbeiter in diese Stiftung. Aufgrund der Digitalisierung in der Bankenbranche wird ein massiver Kahlschlag befürchtet. In Österreichs Banken arbeiten derzeit mehr als 70.000 Menschen. Viele Arbeitsplätze sind bedroht…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Enger als in der Gefängniszelle: So wenig Platz brauchts zum Leben

Immer mehr Leute wohnen allein. Für diese Einpersonen-Haushalte ist die Wohnform Microliving gedacht. Schweizer müssen sich dafür aber ganz schön einschränken.

Immer mehr Menschen bevölkern unseren Planeten und besonders die Städte. Und immer mehr Leute leben allein. Auch in der Schweiz ist das Allein-Wohnen ein Trend. Seit den 1980er-Jahren ist die Zahl der Single-Haushalte stetig gestiegen. Inzwischen sind Einpersonen-Haushalte hierzulande gar die häufigste Haushaltsform. Mit steigender Tendenz, wie das Bundesamt für Statistik glaubt.

Trendig allein lebt es sich in sogenannten „Micro Apartments». „Microliving» bezeichnet das Wohnen auf kleiner Fläche mit allem, was es braucht. Schlafzimmer, Bad und Küche auf 30 Quadratmetern! Im Vergleich: Die Schweizer Durchschnittswohnfläche beträgt 45 Quadratmeter.

So eng lebt es sich in Tokio

Ein internationaler Vergleich des Gottlieb-Duttweiler-Instituts zeigt: Auch beim Microliving leben Schweizer auf grossem Fuss. Dass es deutlich kleiner geht, beweist Japan. Im Nagakin-Kapselturm in Tokio leben die Bewohner auf nur gerade 5,78 Quadratmeter. Damit ist es in diesen Micro Apartments enger als in einer Schweizer Gefängniszelle. Dort beträgt die Minimalfläche immerhin 8 Quadratmeter. Auch an der US-Westküste ist die Norm-Mini-Wohnung mit 28 Quadratmetern grösser als hierzulande.

Die „Microliving»-Verhältnisse sind in der Schweiz also grosszügig. Dennoch dürfte vielen Schweizern der Umzug in Kapselwohnungen schwerfallen. Heute nämlich wohnen Singles auf durchschnittlich 80 Quadratmetern. (jfr)

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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