Lebensraum schwindet: Existenz von Jäger-und-Sammler-Volk in Tansania bedroht

Die Existenz einer der letzten Volksgruppen von Jägern und Sammlern der Welt, der Hadza in Tansania, ist Experten zufolge bedroht.

Die Menschen, die sich von der Jagd auf Tiere und dem Sammeln von Pflanzen ernähren, brauchen für ihre Lebensweise viel Platz. Doch wegen des Bevölkerungswachstums breiten sich andere Gruppen, die etwa Ackerbau oder Viehhaltung betreiben, immer weiter aus. „Das Land, von dem die Hadza abhängig sind, wird immer weniger», sagte am Donnerstag Chira Schouten von der Organisation The Nature Conservancy. „Das ist eine große Bedrohung.»

Die Hadza leben in einem Tal in der Nähe des Eyasisees im Norden Tansanias. Das Gebiet liegt unweit des bei Touristen beliebten Ngorongoro-Kraters und des Serengeti-Nationalparks. Die Hadza bieten einen Einblick in die Art und Weise, wie Menschen vor Zehntausenden von Jahren, vor dem Beginn des Ackerbaus, lebten. Die Männer jagen Wild mit Pfeil und Bogen, die Frauen sammeln Pflanzen und Früchte. Moderne Technologien gibt es nicht. Und vor allem planen sie kaum für die Zukunft und lagern keine Nahrungsmittel, wie Schouten erklärt. Demnach gibt es heute noch 1000 bis 1500 Hadza.

„Die Bedrohung für die Existenz dieser Gruppe besteht immer», sagte Schouten. Wenn ihr Land nicht ausreichend geschützt wird, könnte das ihre Lebensweise gefährden. Zusammen mit anderen Organisationen hat sich The Nature Conservancy nach eigenen Angaben etwa dafür eingesetzt, dass den Hadza das Recht für ihr Land übertragen wird. Heute beträgt dies laut Schouten etwa 35.000 Hektar. Derzeit versuche man, den Hadza noch mehr Land zu sichern. „Das wird zunehmend schwer, da die Bevölkerung (in Tansania) weiter wachsen wird», sagte sie.

Source:: Stern – Wissen

Fische mit Quecksilber belastet

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien/Eisenstadt. Fische aus dem Neusiedlersee kann man zwar bedenkenlos essen, aber sie enthalten Quecksilber-Mengen nahe am Grenzwert, obwohl sie in einem Schutzgebiet leben und unbelastet sein sollten, erklärt der Chemiker Franz Jirsa von der Universität Wien in einem Bericht. Weil man Quecksilber nicht einfach aus der Umwelt entfernen kann, sollten die Menschen die Emissionen des flüchtigen Elements reduzieren. Mit seinen Mitarbeitern vom Institut für Anorganische Chemie untersuchte Jirsa in…

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Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist von BirdLife zum Vogel des Jahres 2019 gekürt worden. Damit folgt auf den Star ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. Die Wahl steht in Zusammenhang mit einer Forderung nach einer „grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik“. Denn der Rückgang bei den Beständen ist allerdings alarmierend, berichtete BirdLife. Mit 60.000 bis 90.000 Brutpaaren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Österreichs. Die Hälfte des Bestands ist in…

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«Alarmierender Rückgang»: Feldlerche wird erneut «Vogel des Jahres»

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Die Feldlerche ist bereits zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres» gekürt worden – weil die Zahl der Tiere immer weiter abnimmt.

Der „alarmierende Rückgang» der Bestände dieses früheren „Allerweltsvogels» habe sich seit der ersten Wahl vor 20 Jahren fortgesetzt, teilten der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV/Bayern) am Freitag mit. Wegen der intensiven Landwirtschaft, Pestiziden und zu wenig Brachflächen fehlten den Vögeln Lebensräume und Nahrung.

Verbunden mit der Wahl der Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019» fordern die Verbände eine grundlegende Änderung der EU-Agrarpolitik: Die immer intensiver werdende Landwirtschaft sei zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. Statt in Massenproduktion müsse in naturverträgliche Landwirtschaft investiert werden. Wegen der intensiven Bewirtschaftung stehe das Getreide auf den Feldern mittlerweile so dicht, dass für die Vögel kaum Platz zum Nestbau bleibe, erklärten die Naturschützer. Die Lerche stehe stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil noch schlechter gehe.

Der aktuelle Bestand der Feldlerchen in Deutschland wird laut Nabu auf 1,3 bis 2,0 Millionen Brutpaare geschätzt. Mehr als ein Drittel der Vögel sei in den vergangenen 25 Jahren verschwunden – in vielen Gebieten gebe es sie gar nicht mehr. In den ostdeutschen Bundesländern seien Feldlerchen noch etwas häufiger anzutreffen als im Westen, sagte der Nabu-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Seit 2007 steht die einst extrem häufige Feldlerche deutschlandweit als gefährdet auf der Roten Liste der bedrohten Vögel. Der 16 bis 18 Zentimeter lange Bodenbrüter hat ein braunes Gefieder mit schwarzbrauner Strichelung und eine kleine Federhaube. Die Feldlerche ist eine von drei Lerchen-Arten in Mitteleuropa.

Männliche Feldlerchen singen meist im Flug in einer Höhe von 50 bis 200 Metern, wo sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Ihr tirilierender Gesang sei früher typisch für unsere Agrarlandschaft

Source:: Stern – Wissen

Es grünt so grün

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Perth/Uppsala/Wien. Saftig grüne Rasenflächen sind ein globales Phänomen. Praktisch über den ganzen Erdball verstreut, sind sie vorwiegend in Städten und deren Umland zu finden. Die feinen Grashalme sprießen in den Vorgärten ebenso wie in Parkanlagen oder auf Fußballplätzen. Städter sind stolz auf ihre grünen, meist kurz gemähten Fleckchen vor dem Gemeindebau oder dem Einfamilienhaus. Der Rasen ermöglicht die Natur unmittelbar vor der urbanen Haustüre. In Schweden sind gar 52 Prozent der…

Source:: Wiener Zeitung – Wissen

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