Freihandelsabkommen NAFTA wird neu aufgelegt und in USMCA umbenannt

Das neu Abkommen soll USA-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA) heißen.

Nun ist es offiziell: Die USA und Kanada haben eine Einigung über die Fortführung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens
NAFTA
erzielt. Mexiko wird eingebunden. Ein „neues, modernisiertes Handelsabkommen“ soll kommen. Es soll USA-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA) heißen, teilten die beiden Länder in einer gemeinsamen Stellungnahme mit.

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

«Bereitschaft zum Kompromiss nicht grenzenlos»: Brexit-Minister warnt EU vor überzogenen Forderungen

Der britische Brexit-Minister Dominic Raab hat die EU vor überzogenen Forderungen in den Austrittsverhandlungen gewarnt. „Unsere Bereitschaft zum Kompromiss ist nicht grenzenlos», heisst es in vorab veröffentlichten Auszügen einer Rede.

Der britische Brexit-Minister Dominic Raab hat die EU vor überzogenen Forderungen in den Austrittsverhandlungen gewarnt. „Unsere Bereitschaft zum Kompromiss ist nicht grenzenlos“, heisst es in vorab veröffentlichten Auszügen einer Rede.

Dies will Raab am Montag auf dem Parteitag seiner Konservativen in Birmingham halten. Den Knackpunkt sieht Raab im künftigen Status der britischen Provinz Nordirland: Es dürfe keine neue Zollgrenze zwischen Nordirland und dem Rest Grossbritanniens geben, wie sie der EU vorschwebe.

»Wenn das einzige Angebot der EU unsere Union bedroht, dann wird uns keine andere Wahl bleiben, als ohne Abkommen auszutreten“, heisst es in Raabs Rede. Er warnte die EU aber davor, sein Land „durch die Hintertür» in der Zollunion halten zu wollen. „Wir werden die EU tatsächlich verlassen, nicht nur dem Namen nach.»

Zugleich betonte Raab seine Kompromissbereitschaft: „Mein Verhandlungsansatz ist pragmatisch, nicht dogmatisch.“

Die tief gespaltenen britischen Konservativen suchen bei ihrem Parteitag in Birmingham seit Sonntag nach einem Ausweg aus der verfahrenen Brexit-Lage. Ein halbes Jahr vor dem geplanten EU-Austritt Grossbritanniens stehen sich das Lager von Premierministerin Theresa May und die innerparteilichen Kritiker ihrer Pläne unversöhnlich gegenüber.

Die EU lehnt Mays Brexit-Plan in der jetzigen Form ab und verlangt mehr Zugeständnisse. Dem harten Brexit-Flügel der Konservativen gehen Mays Pläne allerdings schon jetzt zu weit. Mays Hauptwidersacher Boris Johnson kritisierte die Regierungschefin am Sonntag erneut scharf. (SDA)

Source:: Blick.ch – Ausland

Österreichs Stahlbauer feilen an besserem Image

By thomas.pressberger@kurier.at (Thomas Pressberger)

Vorurteile und Gesetzeshürden: Unternehmen fühlen sich trotz internationaler Erfolge im eigenen Land diskriminiert.

„Das Image von


Stahl
ist angekratzt“ oder „Stahl kann brechen“ – es sind Sätze wie diese, die Thomas Berr nach Erdbebenunglücken oder Brückeneinstürzen fassungslos machen. Dem Präsidenten des Österreichischen Stahlbauverbandes ist beim Hören solcher Nachrichten schon der Kaffeelöffel aus der Hand gefallen. „Stahl bricht nicht, Stahl verbiegt sich“, sagt Berr und kommt damit auf einen der vielen Mythen zu sprechen, gegen die heimische Stahlbauer kämpfen.

Noch immer fühlt sich die Branche gegenüber Holz und dem Massivbau, also Bauten aus Beton oder Ziegel, diskriminiert. Bauordnungen und Brandschutzverordnungen würden Stahl benachteiligen. Stahlgebäude würden im Brandfall einstürzen, so die landläufige Meinung. „Seit dem Zweiten Weltkrieg ist so etwas bei uns nicht mehr passiert“, sagt


Berr
. Stahl senke sich im Brandfall langsam ab, der Tod von Brandopfern trete meist durch Rauchgasvergiftung ein. Wolle man für einen besseren Brandschutz sorgen, so solle man sich auf Fluchtwege und passiven Brandschutz (Maßnahmen, die den Ausbruch von Bränden verhindern) konzentrieren.

Die positiven Eigenschaften von Stahl sind vielfältig, so Berr. Am Bau könne man große Teile vorfertigen, wodurch die Bauzeit minimiert werde. Stahl sei zu fast 100 Prozent recyclebar und langlebig. Wenn eine Konstruktion verstärkt werden muss – wie bei Brücken aus den 70-er Jahren, die heute wesentlich mehr Verkehr aushalten müssen als früher – sei das durch Anschweißen oder Anbauten gut möglich. Auch Ermüdungen seien leichter zu erkennen. Der Brückeneinsturz in


Genua
im August wäre nicht passiert, wäre das gerissene Stahlteil nicht mit Beton verhüllt gewesen. „Ermüdungen sind beim Stahl sehr gut ermittelbar“, so Berr.

Weltweite

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Viele Baustellen warten auf den neuen Rapid-Trainer

By alexander.huber@kurier.at (Alexander Huber)

Trainerwechsel bei Rapid: Sieben Probleme, die den Nachfolger von Ex-Coach Goran Djuricin beschäftigen werden.


Goran Djuricin
ist Geschichte. Aber allein deshalb wird bei Rapid sicher nicht alles gut. Der derzeit gesuchte nächste Trainer übernimmt einen Tabellenachten mit viel Potenzial, aber auch gewaltigen
Baustellen. Sieben Probleme, die den Djuricin-Nachfolger beschäftigen werden:

– Keine klare Linie Wofür steht Rapid unter
Djuricin
, außer für einen menschlich ehrenwerten Umgang mit den Spielern? Am Anfang wollte er den Stil von Ex-Coach Barisic zurückbringen. Im Sommer kündigte der 43-Jährige in der Sportzeitung an, dass der Spielstil sowohl Guardiola als auch Klopp zum Vorbild habe und deren Ideen verbinden solle. Also Dominanz durch Ballbesitz plus schnelle Angriffe.

Das klingt nach der Quadratur des Kreises. Mit der anstehenden Trainer-Entscheidung sollte bei Rapid wieder ein klarerer Weg festgelegt werden – und dann auch konsequent verfolgt werden.

– Kein Rückhalt Für einige war Djuricin „der Trainerlehrling“, für andere „der Violette“, einige hatten für den Wiener überhaupt nur Schimpfwörter übrig. Der Kreis der Unterstützer war von Anfang an klein.


Kühbauer
hätte sicher mehr Rückhalt – bei den Ansprüchen der Fans wohl aber auch nur für einige Monate. Sportchef Bickel hat unterschätzt, wie stark der Unmut werden würde: „Gogo hat unglaublich viel richtig gemacht. Aber ich mache mir im Rückblick Vorwürfe, dass ich ihm so großen Druck aufgelastet habe.“

– Verletzungen Das größte dauerhafte Problem für den Trainer waren die vielen Verletzungen. Djuricin hatte bei keinem seiner 67 Pflichtspiele die Chance, die Top-Elf aufzustellen. Bickel wollte den Kader mit Blick auf die Herbst-Rückkehrer nicht mehr vergrößern, Djuricin trug das mit. Durch Dibon, Bolingoli, Schobesberger und Pavlovic – die allesamt gerade fit wurden oder nach der Länderspielpause ihr Comeback geben – hat der Nachfolger wesentlich mehr Qualität

Source:: Kurier.at – Sport

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