Wien-Meidling: Parkpickerl vor dem Südwest-Friedhof gefordert

By no-reply@meinbezirk.at (Karl Pufler)

Der Friedhofs-Parkplatz soll eine Kurzparkzone werden, fordern die ÖVP-Politiker Ernst Zlabinger (r.) und Peter Schuster.“> MEIDLING. Am 4. Juni wurde die Parkpickerlzone in Meidling auch auf Hetzendorf ausgeweitet. „Doch nicht der ganze Bezirk ist jetzt auch eine Kurzparkzone“, weiß der Meidlinger Bezirksrat Ernst Zlabinger (ÖVP).

„In der Hervicusgasse, der Jägerhausgasse, der Wundtgasse und beim Wildgarten kann kostenlos geparkt werden.“ Betroffen davon sind hauptsächlich die Besucher des Südwestfriedhofs.

Pickerl-Flüchtlinge
Peter Schuster führt das Blumengeschäft genau gegenüber von Tor 1. „Zu meiner Frau und mir kommen die Trauergäste und beschweren sich, dass sie keinen Parkplatz mehr finden“, so der Unternehmer.

„Der Friedhofsparkplatz wird inzwischen als kleine Park-&-Ride-Anlage genutzt“, so Schuster. Genau gegenüber des Eingangs hält die Buslinie 63A. Das wird von vielen Pendlern genutzt, ärgert sich Schuster.

„Bei uns haben sich schon viele Menschen darüber beschwert“, so der Unternehmer. Er weiß, dass die kleine Begräbnisstätte gut besucht wird: „Hier gibt’s noch eine Friedhofskultur und die sollte erhalten bleiben.“

Unterschriftenliste liegt auf
Deshalb legten die Meidlinger bei ihm eine Unterschriftenliste auf: „Rund 300 haben schon unterschrieben, dass der Parkplatz gänzlich zur Kurzparkzone wird.“

Schuster hat auch eine Lösung parat: „Man muss einfach nur die Pickerlzone ausweiten. Dazu braucht man nur die Schilder bis zur Bezirksgrenze verschieben“, so sein Vorschlag. Damit wäre auch der Friedhofsparkplatz eine Pickerlzone. „Schließlich sollen die Stellplätze für die Besucher da sein und nicht für Pendler von außerhalb“, so der Meidlinger Unternehmer.

„Verbesserung bereits erfolgt“
„Der Teil der Hervicusgase vor dem Friedhof Südwest, Tor 1, wurde im Bescheid der Verkehrsbehörde vom flächendeckenden Kurzparkzonenbereich ausgenommen“, weiß Bezirksvorsteherin Gabriele Votava (SPÖ).

Der Bereich Wildgarten ist derzeit Baustelle und wo es keine Bewohner gibt, dürfe man keine flächendeckende Kurzparkzone verordnen, so…

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Wien-Simmering: Ärger über das nächtliche Sporteln

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Idyllische Ruhe bei Tag, doch starker Betrieb spät nachts herrscht beim Basketballplatz im Herderpark.“> SIMMERING. „Ich kann keine Nacht mehr durchschlafen“, ist Franz Kedl erbost. Er wohnt genau gegenüber vom Herderpark. Der Basketballplatz im Park ist nur durch eine Straße und zwei Gehsteigbreiten entfernt.

„Jede Nacht nehmen Jugendliche den Park in Beschlag“, erklärt er seine Schlaflosigkeit. Erst würden die Jugendlichen herumsitzen und miteinander reden.

Nächtliche Gespräche
Über größere Distanzen wird das Gespräch immer lauter und die Anrainer müssen immer öfter die Fenster schließen, um einigermaßen einschlafen zu können. Bis zu 40 Personen hat Kedl so schon gezählt, die sich hier nachts aufhalten und die Anrainer lange Zeit am Einschlafen hindern.

„Meist um Mitternacht wache ich dann nochmals auf: Geweckt vom Spielen am Basketballplatz“, so der Simmeringer. Hinunter rufen mit der Bitte, die Nachtruhe einzuhalten, bleibe stets ohne Rückmeldung.

Nur kurze Ruhe
„Wenn wir die Polizei rufen, kommt sie zwar und sorgt für Ruhe. Aber zehn Minuten später fängt das Spiel von vorne an“, so Kedl. „An eine Nachtruhe ist schon lange nicht mehr zu denken. Der Lärm geht oft bis über zwei Uhr nachts hinaus.“ Dabei ist der Basketballplatz tagsüber meist leer, erzählt der 79-Jährige. „Die Liebe zu diesem Sport scheint mit fortschreitender Nacht stärker zu werden“, meint er mit einem ironischen Unterton.

Seine Nachbarn und er wünschen sich, dass die Spielplätze nachts zugesperrt werden. „Leider kann man nur so für Ruhe sorgen“, so Kedl.

Lösung in Sicht
„Von solchen Problemen habe ich schon aus mehreren Parks gehört“, so Bezirksvorsteher Paul Stadler (FPÖ) auf bz-Nachfrage. Es scheint eine Problematik zu sein, die auch durch Kontrollen und Gespräche zurzeit nicht in den Griff zu bekommen ist.

Stadler kündigte an, zu prüfen, welche Spiel- und Sportplätze von der Lärmproblematik besonders betroffen sind. In der Folge soll geprüft werden, ob man diese über Nacht zusperren könne. „Wenn gewisse Menschen zu

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Vertical Farming im Kurpark Oberlaa

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Mehr Grün für den Containerbau und Lebensmittel im Turmglashaus: Das möchte Daniel Podmirseg verwirklichen.

FAVORITEN. Fast ein halbes Jahrhundert alt und doch top-modern liegt die ehemalige Gemüsefabrik, der Ruthnerturm, in der Nähe der Therme Wien. Architekt Daniel Podmirseg möchte das Gebäude neu beleben und eine vertikale Farm eröffnen.

Bei Glashäusern wächst das Gemüse am Boden. Dafür braucht man viel Fläche und wenig Höhe. Anders bei der vertikalen Farm: Sie lässt Lebensmittel gleichsam in den Himmel wachsen.

Pflanzen im Paternoster
Um die einzelnen Pflanzen mit genügend Licht zu versorgen, muss es zu einem stetigen Standortwechsel kommen. Dieses Problem kann man mit einem Aufzugsystem lösen, das wie ein Paternoster funktioniert: Die Pflanzen werden in Trögen rund 40 Zentimeter auseinander gesetzt. So wandern sie mit dem System nach oben und auf der anderen Seite nach unten, damit jede Pflanze gleich viel Licht abbekommt.

Bei einem rund neun Meter hohen Turm würde der Kreislauf vier Mal täglich durchlaufen werden, rechnet Daniel Podmirseg vor. In Oberlaa stehen drei Türme mit bis zu 15 Metern Höhe.

Alte Idee neu erfunden
Mit dem vertical farming setzte sich der Wahlwiener in seiner Diplomarbeit auseinander. Er wollte die Anbaufläche vermindern, um so mehr Energie zu sparen. Schließlich braucht man für den Anbau von Gemüse und Getreide weltweit eine Fläche, die beinahe Südamerika bedeckt, so der Architekt.
Da hilft es, wenn man die Pflanzen in der Höhe anbaut.

„Bei meinen Forschungen bin ich dann auf den Ruthnerturm gestoßen“, so Podmirseg. Othmar Ruthner erbaute weltweit 40 Gemüsefabriken. Im von Podmirseg gegründeten Institut für vertical farming forscht er mit einem Team nach einer Möglichkeit, diese Anbauweise wieder zu beleben.

Anbau und Besichtigung
In Oberlaa steht der letzte dieser Ruthnertürme. Dieser soll schon im nächsten Jahr wieder in Betrieb genommen werden. Partner hat der Architekt bereits. Nun braucht er nur noch das OK der Stadt. Geplant ist eine Mischnutzung für Gemüse und Obst. Darüber hinaus…

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Ausstellung von Nadja Schilling in der Raiffeisenbank

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Bankstellenleiter Georg Aigner mit Künstlerin Nadja Schilling.

ST. JOHANN. Die Raiffeisenbank in St. Johann lädt zur Ausstellung von Nadja Schilling in die Bankräumlichkeiten. Gezeigt werden stimmungsfrohe abstrakte Bilder sowie Bergmotive in verschiedenen Techniken. Die Werke der aus Russland stammenden Künstlerin atmen und wärmen, strahlen positive Energie aus und geben einem auch Rätsel auf.

Dekorationen stellt Innenleben by Andrea Foidl zur Verfügung.

Die Ausstellung ist bis 19. Oktober während der Öffnungszeiten der Bank zu besichtigen. Das Team der Raiffeisenbank in St. Johann freut sich auf viele kunstinteressierte Besucher.

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Tyrolia lädt zur Lesung mit Helmuth Häusler

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ST. JOHANN. Am Mittwoch, 26. 9., 19 Uhr, findet in der Tyrolia St. Johann die Lesung „Das Ungeheuer von Tirol – Requiem an einen Mörder“ (von Clemens Lindner) statt.

Schauspieler Helmuth Häusler liest aus dem Kriminalroman, der in ergreifender Weise von einem echten Tiroler Frauenmörder der Tiroler Nachkriegszeit erzählt.

Eintritt: 9/7 €; nur mit Reservierung: st.johann@tyrolia.at

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