Angeklagter : Trump droht Türkei mit Sanktionen wegen angeklagten US-Pastors

US-Präsident Donald Trump hat der Türkei mit „umfassenden Sanktionen“ wegen des Falls eines dort unter Terror- und Spionageverdachts stehenden Pastors gedroht. „Dieser unschuldige Mann des Glaubens muss unverzüglich freigelassen werden“, forderte Trump am Donnerstag über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wies die Drohung scharf zurück: Die Türkei lasse sich von niemandem etwas „diktieren“.

Das schwer angespannte Verhältnis zwischen Washington und Ankara könnte sich also durch den Fall des US-Geistlichen Andrew Brunson, dem eine jahrzehntelange Haftstrafe droht, dramatisch weiter verschlechtern. Der 50-Jährige war zwar am Mittwoch nach fast zwei Jahren Untersuchungshaft überraschend aus einem türkischen Gefängnis entlassen worden, er wurde aber unter Hausarrest gestellt.

US-Außenminister Mike Pompeo kritisierte dies bereits am Mittwoch als „nicht ausreichend“. Trump legte nun nach. Er prangerte an, dass der Pastor „stark leidet“. Auch pries er Brunson als „großartigen Christen“ und „wunderbaren Menschen“.

Türkei: Pastor steht Gülen-Bewegung nah

Türkei USA Erdogan-Trump-Telefonat 18.50Die türkischen Behörden beschuldigen den protestantischen Pastor, für die Bewegung des in den USA lebenden islamischen Predigers Fethullah Gülen sowie die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gearbeitet zu haben. Er weist alle Vorwürfe zurück. Ein Gericht im westtürkischen Izmir hatte zusätzlich zum Hausarrest eine Ausreisesperre gegen Brunson verhängt. Sein Prozess soll am 12. Oktober fortgesetzt werden, ihm droht eine Haftstrafe von bis zu 35 Jahren.

US-Vizepräsident Mike Pence machte deutlich, dass seiner Regierung die Aufhebung des Hausarrests nicht reichen würde, sondern sie auch das Ende der Ausreisesperre verlangt. Die Türkei müsse Brunson „nach Hause nach Amerika schicken“, sagte er in Washington bei einer internationalen Konferenz des US-Außenministeriums zur Religionsfreiheit. Pence betonte auch, dass es „keine glaubwürdigen Beweise“ gegen den Pastor gebe.

Die Trump-Regierung hat den Einsatz für die Rechte von Christen in aller

Source:: Stern – Politik

Totale Mondfinsternis am Freitagabend: Um 20.58 Uhr Richtung Osten gucken – das Wetter spielt mit

Sterngucker dürfen sich freuen: Am Freitag kommt es zur längsten Mondfinsternis des Jahrhunderts. Jetzt ist klar, dass dem Spektakel auch an der Wetterfront nichts im Weg stehen wird.

Am Freitagabend findet von 21.30 bis 23.14 Uhr die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts statt. Während gut 100 Minuten verschwindet der Vollmond dabei komplett im Schatten der Erde. Wie der Wetterdienst Meteonews berichtet, wird kaum eine Wolke das Spektakel trüben.

Dabei kann man von Glück reden. Denn erst im Sommer des Jahres 2123 folgt eine vergleichbare Mondfinsternis mit rund drei Minuten längerer Dauer.

Bereits um 19.13 Uhr gelangt der Mond am Freitag auf seiner Umlaufbahn in den Halbschatten der Erde. Gegen 20.58 Uhr geht er am Horizont auf, dann ist er bereits etwa zur Hälfte verfinstert. Um 21.30 Uhr beginnt dann die totale Mondfinsternis. Diese dauert 103 Minuten, bis 23.13 Uhr. Weil sich der Mond dabei rötlich verfärbt, spricht man bei diesem Phänomen auch vom „Blutmond».

Sicht höchstens im Süden etwas getrübt

Wie Meteonews in einer Mitteilung schreibt, herrscht am Freitag schönes und heisses Sommerwetter. Einzelne Hitzegewitter beschränkten sich voraussichtlich auf den Alpenhauptkamm, das Südwallis und das Tessin.

Am Abend herrschen somit an den meisten Orten ideale Bedingungen für die Beobachtung der totalen Mondfinsternis – es wird eine weitgehend klare Nacht erwartet. Allenfalls könnte im Süden die Sicht auf den Himmel ein wenig eingeschränkt werden.

Am besten sieht man die Mondfinsternis von einer Anhöhe, Hügel oder Berg – dann Richtung Südosten gucken.

Wer den Blutmond mit der Kamera festhalten will, braucht eine entsprechende Ausrüstung: „Mit einer Handykamera kommt man nicht weit, der Mond ist darauf höchstens als farbiger Kreis zu erkennen», sagt BLICK-Fotograf Thomas Meier. Will man die Mondstruktur erkennen und eine Nahaufnahme des Mondes haben, muss ein richtiger Fotoapparat her, erklärt der Profi. Weitere Tipps gibts hier. (noo)

Source:: Blick.ch – Schweiz

Senioren kegelten mit Kindern

By no-reply@meinbezirk.at (Erika Ganglberger)

Am 26. Juli 2018 war es wieder so weit. Die aktiven Senioren des Seniorenbundes Oberneukirchen-Waxenberg unter der engagierten Obfrau Stefanie Hartl luden zum Kegelscheiben in das Gasthaus SONNENHOF nach Zwettl/Rodl ein. Die Senioren und vor allem die Kinder verbrachten einen sehr sportlichen und lustigen Nachmittag auf der Kegelbahn.

11 Buben und 2 Mädchen waren mit Elan und Eifer dabei, so die Obfrau Stefanie Hartl (am Gruppenbild zweite von li) begeistert.

Dies war ebenfalls ein Programmpunkt des Ferienprogrammes „SOMMERaktiv³ der Marktgemeinde Oberneukirchen-Waxenberg-Traberg.

Bei der Punkteverlesung gab es für jedes Kind einen tollen Minenkugelschreiber zur Belohnung. Schmackhafte Pommes und Süßigkeiten durften zur Stärkung auch nicht fehlen. Sieger des Nachmittages war David Hackl, vor seinem Bruder Rafael Hackl (3. Platz) und Sebastian Hofmann (2. Platz) .

Eines waren sich „ALT“ und „JUNG“ einig: diesen Nachmittag auf der Kegelbahn wird es bestimmt in den nächsten Sommerferien wieder geben!

Source:: Meinbezirk.at

Das meint BLICK zum FCB-Beben: Schluss mit Vetterliwirtschaft!

Nach der Entlassung von Raphael Wicky muss ein erfahrener Trainer ran. Einer, der nicht im Verdacht steht, mit Marco Streller befreundet zu sein, findet BLICK-Reporter Stefan Kreis.

Die legendäre FCB-Führungscrew unter Bernhard Heusler und Georg Heitz hatte eine goldene Regel: Vor der Kabinentür ist Endstation. Weder mischte sich das Duo in mannschaftsinterne Angelegenheiten ein, noch wurden die heiligen vier Wände ausgehorcht. Was drinnen geschah, war Sache des Trainers. Punkt.

Unter Sportdirektor Marco Streller ist das anders. Klar, der langjährige Stürmer war, im Gegensatz zu Heusler und Heitz, selbst Teil der Garderobe. Er ist eng mit allen verbunden, weiss, wie die Mannschaft tickt. Er hat zusammen mit Frei, Stocker, Xhaka und Co. historische Erfolge gefeiert – und mit Raphael Wicky jahrelang in der Nati gespielt.

Eine Nähe, die im Erfolgsfall zu Umarmungen und Schulterklopfern führt. Im Misserfolg aber verheerende Konsequenzen hat, wie die Wicky-Entlassung zeigt. Wer einen Trainer nach nur zwei Spielen entlässt, der stand schon vor der Saison nicht bedingungslos hinter ihm. Viel spricht dafür, dass Streller nach dem verpassten Meistertitel gezögert hat, weil er seinem langjährigen Kumpel noch eine Chance geben wollte. Ein Schnitt im Sommer wäre daher richtig gewesen.

Damit sich die Geschichte nicht wiederholt, muss der FCB nun einen Trainer holen, der eine klare Grenze zwischen Führungsetage und Garderobe zieht. Der nicht im Verdacht steht, mit den Verwaltungsräten Marco Streller und Alex Frei befreundet zu sein. Ein erfahrener Mann, der sich nicht reinquatschen und seine Erfolge für sich sprechen lässt.

Einer wie Marcel Koller.

Source:: Blick.ch – Sport

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