Täuflingsmesse der Pfarre Reinsberg

By no-reply@meinbezirk.at (Heidi Fallmann)

Die Täuflinge mit deren Familien, Moderator Pater Thomas Neernakunnel, Diakon Robert Plank, Ministranten, vom KFB-Team Romana Rechberger und Heidi Fallmann

Am Sonntag, 31. Dezember 2017, dem Festtag der Hl. Familie, fand in der Pfarrkirche Reinsberg die Täuflingsmesse statt. Es haben 18 Täuflinge das Sakrament der Taufe in der Pfarrkirche Reinsberg im Jahr 2017 empfangen. Im Rahmen der Messe wurde die 400-ste Namenskerze überreicht.
Am Sonntag, 31. Dezember 2017, dem Festtag der Heiligen Familie, fand in der Pfarrkirche Reinsberg die Täuflingsmesse statt, wobei alle Täuflinge des Jahres 2017, die in der Pfarrkirche Reinsberg das Sakrament der Taufe empfangen haben, und deren Familien eingeladen wurden. Die Katholische Frauenbewegung Reinsberg began 1987 mit dem Gestalten der Namenskerzen für alle Täuflinge der Pfarre. Nun, 30 Jahre danach, konnte im Rahmen der Messe bereits die 400-ste Namenskerze an Buchebner Adele Christine übergeben werden. Alle Täuflinge bekamen einen Segen und die Kerze von Moderator Pater Thomas Neernakunnel überreicht. Die Messe wurde musikalisch von Organistin Veronika Eppensteiner begleitet sowie Hörhan Christoph und Hörhan Veronika umrahmten wunderschön musikalisch mit.

Source:: Meinbezirk.at

Neujahrskonzert-Kritik: Flucht vor der Welt

By Gert Korentschnig

Riccardo Mutis fünftes Neujahrskonzert – topseriös, höchst professionell, klangschön und präzise – und ein bissl fad.

Wenn Kunst eine dialektische Kraft hat, dann war das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018 die Antithese zu den Wirren der Gegenwart. Ob sich daraus jedoch eine Synthese als Fortschritt entwickelt?

In einer Zeit, in der die Dissonanzen erkennbar zunehmen, in der im Weißen Haus ein Welten-Dirigent sitzt, der auf die diplomatische Partitur und auf Harmonie pfeift, in der auf einem anderen Kontinent ein wildgewordener Führer allen Ernstes am Neujahrstag mit Atomschlägen droht, setzte der Welt-Dirigent Riccardo Muti im Goldenen Saal des Musikvereins auf die vermittelnde Komponente der Musik, auf Ästhetik, auf Einklang und Balance. Ganz so, als wollte er sagen: Die Welt ist ja eh nicht so schlecht – und sie besteht nicht nur aus Politik.

Mutis fünftes Neujahrskonzert, sein erstes seit 14 Jahren, war topseriös, höchst professionell, klangschön und präzise – und ein bissl fad. Es ist schon ein paar Jahre her, dass der Funke so selten übersprang. Als Antwort auf die humanistischen Grauslichkeiten, als Flucht in die Schönheit der Kunst war dieses Konzert vielleicht das richtige zur richtigen Zeit.

Aber nicht nur der schwierig zu findende Wille zur Tiefenforschung, das nicht durchgehend erkennbare Momentum der Interpretation, der nicht sehr ausgeprägte Drang zur Analyse waren dafür verantwortlich, dass dieses Neujahrskonzert – bei allem Bekenntnis zur musikalischen Qualität – an der Oberfläche verharrte. Auch das Programm war nicht das packendste der letzten Jahre.

Es gab zwar sieben Raritäten, die aber vor allem den Zweck des Raritätenseins erfüllten. Und es gab einige Hommagen an die Herkunft des charismatischen Neapolitaners, die er auch solide gestaltete. Eine dramaturgische Überzeugungskraft war aber weder en gros, noch en detail zu bemerken.

Höhepunkte

Am besten gerieten jene Werke, die zu Mutis Qualitäten als großer Operndirigent passen, etwa der „Wilhelm-Tell-Galopp“ von Johann Strauß Vater, den er

Source:: Kurier.at – Kultur

Aus für Beschäftigungsbonus: Kern tobt

Der SPÖ-Chef ortet dabei einen „Angriff“ auf die Arbeitslosen.
SPÖ-Chef Christian Kern kritisiert die ÖVP-FPÖ-Regierung für ihren Beschluss, den Beschäftigungsbonus sowie die „Aktion 20.000“ für ältere Arbeitslose einzustellen. Dies sei „enttäuschend“ für die Betroffenen, so Kern am Montagabend gegenüber der APA. „Die FPÖ ist voll umgefallen auf ganzer Linie. Das sind Maßnahmen, die nur große Unternehmen nützen und die Menschen bleiben dabei auf der Strecke.“

Die von der rot-schwarzen Vorgängerregierung beschlossene und von der SPÖ forcierte „Aktion 20.000“ sei ein „tolles Projekt“, betonte der frühere Bundeskanzler. Über-50-Jährige haben fast keine Chance am Arbeitsmarkt und schicken oft hunderte Bewerbungen ab, ohne Antwort zu bekommen. „Das ist enttäuschend, weil das erste Mal seit Jahren ist die Arbeitslosigkeit bei Über-50-Jährigen gesunken. Das macht man mit einem Federstrich zunichte, nur weil das ein Projekt war, das seitens der alten Regierung vorgeschlagen wurde“, so Kern.

Source:: Oe24.at: Politik

Tote bei Protesten im Iran

By Karoline Krause

Demos in mehreren Städten, Regierung versucht zu deeskalieren.

Wie aus dem Nichts entfachten sich die Proteste am Donnerstag in Mashhad im Nordosten des Landes. Mittlerweile haben sie mindestens neun Städte erreicht. Rund 800 Menschen wurden festgenommen, am Montag war im Staats-TV von zuminest zehn Toten die Rede. Der KURIER versucht, die zentralen Fragen zu beantworten.

Wogegen richten sich die Demonstrationen?

Anfangs richteten sich die Proteste gegen die Wirtschftspolitik des Iran. Allgemeine Kritik an dem seit 1979 herrschenden Klerus kam aber schnell dazu. Vom sachlichen Protest kam es schnell zu Unruhen. „Tod Rohani!“ und „Tod dem Diktator! (Khamenei, Anm.)“ wurde bald skandiert.

Zu den Wirtschaftsthemen kamen außenpolitische wie die Wut über die finanziellen Hilfen für bewaffnete Gruppen in Gaza (Hamas), Libanon (Hisbollah) und Jemen (Houthi-Rebellen). Sie fordern von der Regierung, sich auf innenpolitische Probleme zu konzentrieren.

Die Vielzahl der Forderungen deutet auf spontane Proteste unterschiedlichster Gruppen hin. Das macht es für den Präsidenten kompliziert. Bei den Protesten gegen das Wahlergebnis 2009 stellte die Regierung die Anführer der Opposition unter Hausarrest. Das geht diesmal nicht.

Was wird an der Wirtschaftspolitik kritisiert?

Nahrungsmittel und Treibstoffe werden teurer (8%), die Arbeitslosigkeit ist hoch (12,4%, unter Jugendlichen 28,8%)). Das lang ersehnte Ende der Sanktionen nach dem Atomabkommen 2015 hat der Bevölkerung kaum Vorteile gebracht. Aufgrund der angestiegenden Öl-Exporte stieg das Bruttoinlandsprodukt um 12,5 Prozent.

Wie hat die Regierung auf die Proteste reagiert?

Vom Klassiker („Das ist eine Verschwörung der Feinde Irans“) bis zum Verständnis („Wir haben eure Probleme gehört“) reicht die Spannweite der Reaktionen aus Teheran. Soziale Netzwerke wie Telegram wurden zumindest zeitweise blockiert. Das bestätigte das Innenministerium und berief sich auf Sicherheitsgründe. Das Internet wurde verlangsamt – am Montag funktionierte es zunächst wieder normal.

Präsident Hassan Rohani meldete sich am Sonntag mit gemäßigter Stimme zu Wort. Er betonte das Recht auf Meinungsfreiheit, warnte vor Ausschreitungen und gab seinen Konkurrenten, den Hardlinern, die Schuld an

Source:: Kurier.at – Politik

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