Libanons Ministerpräsident Hariri tritt ab

By Deutsche Presseagentur Beirut (dpa) – Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri ist zurückgetreten. In einer TV-Ansprache warf Hariri der Schiitenmiliz Hisbollah sowie deren Schutzmacht Iran vor, Unruhen in der Region zu schüren. Der 47-Jährige war seit Ende vergangenen Jahres Regierungschef einer breiten Koalition in dem Land am Mittelmeer. Hariri gilt als einer der einflussreichsten Sunniten im Libanon und als …

Source:: Landeszeitung.de – Nachrichten

Was Puigdemont nach Erlass des Haftbefehls erwartet

By Deutsche Presseagentur

Für Carles Puigdemont rückt die Sunde der Wahrheit näher. Die belgische Justiz wird in den nächsten Wochen entscheiden müssen, ob sie den von Spanien gesuchten Separatistenführer ausliefert. Das Verfahren ist nur auf den ersten Blick einfach. Brüssel (dpa) – Sitzt der entmachtete katalanische Regionalpräsidenten Carles Puigdemont schon bald in Spanien im Gefängnis? Wenn es nach …

Source:: Landeszeitung.de – Nachrichten

Gabriel trifft Cavusoglu

By Deutsche Presseagentur Antalya (dpa) – Außenminister Sigmar Gabriel hat überraschend seinen türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu zu einem informellen Gespräch im südtürkischen Ferienort Antalya getroffen. Dabei sei es auch um „die schwierigen Themen und Erwartungen auf beiden Seiten» gegangen, hieß es in Twitter-Mitteilungen. Auf den mitgesendeten Fotos sind die beiden Minister leger gekleidet beim Spaziergang durch einen Park …

Source:: Landeszeitung.de – Nachrichten

Roman-Verfilmung: Bestseller von Robert Harris wird eine Serie

<img width="150" src="https://image.stern.de/7686590/3×2-480-320/efe0b0789b36d542b48684f52d69fd7a/sp/04dpastarlineimageslargeurnnewsmldpacom2009010117110499729086large43jpg-ce8ba8950318b179.jpg“>

Der Roman „Munich» des britischen Bestseller-Autors Robert Harris soll als Fernsehserie verfilmt werden. Die Rechte dafür sicherte sich Fremantle Media – geplant ist den Angaben zufolge eine internationale Co-Produktion, die in Großbritannien und Deutschland gedreht werden soll.

Der Politthriller „Munich» erzählt von Verrat und Loyalität und behandelt reale Charaktere wie Adolf Hitler, Neville Chamberlain und Benito Mussolini. An dem TV-Projekt ist auch die deutsche Produktionsfirma Ufa Fiction beteiligt. „Robert Harris‘ Literatur wird in Deutschland verehrt – seit Jahren versteht es kein Autor besser, deutsche Geschichte als Weltgeschichte auf unerhörtem Thrillerniveau zu erzählen», erklärte Nico Hofmann von UFA. „Munich» werde „neue Standards im Erzählfernsehen setzen».

Genauere Daten zu den Dreharbeiten oder der Fernsehpremiere wurden noch nicht bekannt.

Source:: Stern – Kultur

Causa Pilz: Warum erst jetzt?

By Stefan Kaltenbrunner

Peter Pilz zieht die Konsequenzen und tritt nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurück. Das wirft viele Fragen auf, vor allem: Warum erst jetzt?

Vor drei Wochen feierte er mit seiner Liste noch ausgelassen den Einzug ins Parlament, bei der Angelobung der neuen Abgeordneten wird sein Platz leer bleiben. Peter Pilz tritt nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurück.

Ausschlaggebend war ein Vorfall aus dem Jahr 2013, den der Falter heute publik machte. Damals soll er beim Forum Alpbach eine Frau vor Zeugen bedrängt haben. Die Anschuldigungen, dass er auch eine enge Mitarbeiterin im Grünen Klub belästigt haben soll, weist er hingegen entschieden zurück.

Das wirft freilich viele Fragen auf. Vor allem jene, warum die Vorwürfe erst nach der Wahl publik gemacht worden sind und wer jetzt daran Interesse hat? Mit an sicher grenzender Wahrscheinlichkeit wäre Pilz ob dieser Vorwürfe nicht in den Nationalrat eingezogen.

Nächste Frage: Sollten die Anschuldigungen der grünen Mitarbeiterin zutreffen, warum haben die Grünen nicht schon damals die Konsequenzen gezogen und Pilz, für den in diesem Fall die Unschuldsvermutung gilt, aus der Partei ausgeschlossen? Die Antwort aus grünen Kreisen lautet, dass die Mitarbeiterin selbst die Causa nicht publik machen wollte, dass das selbstverständlich respektiert wurde und man sie so schützen wollte. Das ist natürlich nachvollziehbar, da sonst womöglich Details an die Öffentlichkeit gekommen wären, die das vermeintliche Opfer nochmals zum Opfer gemacht hätten.

Aber das heißt freilich auch im Umkehrschluss, dass im Sinne des Opferschutzes ein möglicher Täter weiterhin in den eigenen Reihen geduldet wurde. Wahrscheinlich hätte es andere Mittel und Wege gegeben, Pilz loszuwerden, ohne dass man die betroffene Mitarbeiterin hier hätte outen müssen. Die damalige Parteispitze wird sich die Frage gefallen lassen müssen, warum hier geschwiegen und nicht reagiert wurde. Zumal Pilz genau das für seine Argumentation verwendet und sagt, dass das alles gar nicht stimmen konnte, da ihn

Source:: Kurier.at – Politik

1 4.609 4.610 4.611 4.612 4.613 4.668