In dieser Schule dreht sich jetzt alles um das Obst

By no-reply@meinbezirk.at (Thomas Leitsberger)

Anna Steiner, Stefan Holzinger, Direktor Gerhard Altrichter, Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz und Moritz Hofmarcher.

AMSTETTEN. Neben Birnen und Äpfel werden am Mostviertler Bildungshof Gießhübl derzeit auch alte Obstsorten wie Quitten, Mispel, Kriecherl, Dirndl und Vogelbeeren zu bäuerlichen Spezialitäten veredelt. Die Palette der Produkte aus der Obstverarbeitung reicht von Fruchtsaft und Most bis zu Marmelade, Chutney, Edelbrand, Likör und Essig.

Im Präsentations- und Verkaufsraum „Gießhübler Manufakturei“ werden die selbst erzeugten Produkte verkauft. „Der Obstbau und die Obstverarbeitung sind wesentliche Bestandteile im Unterricht des Mostviertler Bildungshofes und die selbst erzeugten Produkte sind ein Aushängeschild der Schule. Wir kultivieren und verarbeiten beinahe alle Obstsorten, die im Mostviertel vorkommen, wobei uns die Erhaltung der Sortenvielfalt besonders am Herzen liegt“, betont Direktor Gerhard Altrichter.

„Der Obstbau und die Obstverarbeitung sind für viele landwirtschaftliche Betriebe eine wichtige wirtschaftliche Einkommensmöglichkeit, daher gilt es die junge Bauerngeneration mit den modernen Verarbeitungsmethoden vertraut zu machen“, so Landesrätin Barbara Schwarz.

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Zobaeck feiert 10-jähriges Jubiläum

By no-reply@meinbezirk.at (Maximilian Spitzauer)

Zum zehnjährigen Jubiläum zeigen sich die Lehrlinge von ihrer besten Seite.

LANDSTRASSE. Einige machen ihre Lehre, andere sind schon aus dem Alter heraus und holen ihren Lehrabschluss nach oder suchen neue Perspektiven. Vor zehn Jahren suchte Jugend am Werk neue Räume für ihre Ausbildung. Da das Steirereck umgezogen ist und die ehemaligen Räumlichkeiten leer standen, entschloss man sich dazu, den ehemaligen Betrieb anzumieten. Küche und Bar waren zwar schon da, trotzdem hat es einige Adaptierungen gebraucht, um die Ausbildung starten zu können. Mehr als 600 Lehrlinge übten in den letzten zehn Jahren fleißig im ehemaligen Steirereck. Zum Jubiläum herrscht nun Hochbetrieb. Unzählige Gäste von Rang und Namen und ehemalige Lehrlinge sind gekommen, um dem ZOBAeck alles Gute zu wünschen.

Da müssen die angehenden Gastronomen zeigen, was sie können. Weinverkostung, Prosciutto schneiden und Caipirinhas mixen, das steht auf der Tagesordnung. Und die Lehrlinge geben alles.

Donauturm bis Steirereck
Die Absolventen aus den Bereichen Koch, Kellner, Bäcker und Textilreiniger können sich sehen lassen. „Unsere Absolventen sind überall verteilt. Das beginnt beim Donauturm, wo wir immer wieder Praktikanten haben, bis zur gehobenen Küche im jetzigen Steirereck“, erklärt Wolfgang Bamberg, Mediensprecher von Jugend am Werk. Einige Mutige gehen auch in die Saisonarbeit. Vor allem im Westen Österreichs sucht man händeringend nach jungen Mitarbeitern. „Natürlich versuchen wir, unsere Lehrlinge auf die stressige Arbeit vorzubereiten, trotzdem sind sie hier in einer geschützten Umgebung. Darum pflegen wir einige Kooperationen, damit die Lehrlinge den Berufsalltag kennenlernen“, so Bamberg.
Abdulaziz Huyugüzel kennt den Berufsalltag schon. Der 32-Jährige hat alles, was er hinter der Bar kann, durch die Arbeit gelernt. „Ich will unbedingt meinen Lehrabschluss machen. Es gibt ein paar Locations, wo man einfach einen Abschluss braucht, sonst denken sie nicht einmal darüber nach, dich zu nehmen“, erklärt der Barkeeper. Auslernen wird er sicher nie, denn…

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Kameradschaftsbund: Soziales Engagement gegen Mitgliederschwund

By no-reply@meinbezirk.at (Maria Rabl)

Der neue Obmann Franz Buchner.“> FRANKENBURG. Der Kameradschaftsbund Frankenburg-Redleiten setzt nach einem Obmannwechsel verstärkt auf eine soziale Komponente. „Seit einigen Jahren verzeichneten wir einen kontinuierlichen Mitgliederschwund durch Todesfälle. Gleichzeitig war es schwierig, junge Leute zu begeistern“, so der neue Obmann Franz Buchner. Deshalb war es für ihn an der Zeit, neue Wege für den Verein zu finden. Seit einem Jahr besuchen er und seine Kameraden nun regelmäßig Mitglieder und deren Angehörige, die an schweren Erkrankungen leiden. Auch Besuche in der Vorweihnachtszeit und zu Geburtstagen sowie im Altenheim sind Fixtermine. „Das neue Erscheinungsbild wird sehr positiv aufgenommen, inzwischen konnten wir 36 neue Mitglieder begrüßen“, freut sich Buchner.

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Dorfleben-Report: Nahversorgung zentral für Dorfleben

By no-reply@meinbezirk.at (Linda Osusky)

Alfred Riedl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Alexandra Draxler-Zima, Vorstandsvorsitzende ADEG, Peter Filzmaier, Koordinator des Projekts ECOnet zur Zukunft ländlicher Räume (v.l.n.r.).

ÖSTERREICH. Die Allgemeinheit trauert den Greisslern nach. Vor allem in Dörfern spielen Geschäfte der Nahversorgung nicht nur als Lebensmittelhändler eine Rolle, sondern sind auch ein wichtiger sozialer Faktor für die Gemeinde, wie der am Montag präsentierte Adeg-Dorfleben-Report zeigt.

Begegnungszonen fördern
In den vergangenen 15 Jahren sei der Anteil der 15- bis 44-Jährigen in Österreichs Dörfern überproportional zurückgegangen“, sagt der Politologe und Experte für den ländlichen Raum Peter Filzmaier. „Um die jungen Leute am Land zu halten, müssen Dorfkerne und Begegnungszonen aller Art erhalten und gefördert werden“, so Filzmaier. Dem stimmt auch Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl zu. Für Riedl ist die Nahversorgung dabei ein ganz zentraler Punkt. Es sei eine politische Aufgabe, Rahmenbedingungen zu schaffen, um deren wirtschaftliches Überleben möglich zu machen, so Riedl weiter.

Ruhe versus Infrastruktur
Knapp 40 Prozent der Österreicher leben in den 1.846 Gemeinden mit unter 5.000 Einwohnern. Der Anteil der 15- bis 44-Jährigen ging in Dörfern seit 2002 überproportional zurück. Im Adeg-Dorfreport, für den über 1.000 Menschen befragt wurden, gaben 56 Prozent die Natur, 38 Prozent die Ruhe und 33 Prozent die Landluft als Vorteile des Dorflebens an. Als Nachteil empfinden 61 Prozent die Infrastruktur, 44 Prozent den Mangel an Arbeitsplätzen und 30 Prozent die Nahversorgung. Als wichtigste Begegnungszone gaben 63 Prozent ihr zu Hause an, gefolgt von Vereinen mit 33 Prozent und Treffpunkten draußen wie etwa ein Park oder im Wald mit 29 Prozent. An vierter Stelle mit 27 Prozent stellen für die Dorfbewohner das Einkaufen sowie das Kaffeehaus einen Treffpunkt dar. Erst danach folgt mit 25 Prozent das Wirtshaus.

Definition „Nahversorger“
In der Studie wurde auch ermittelt, was die Dorfbewohner unter Nahversorgung genau verstehen. So gaben 27 Prozent an, dass ein Nahversorger die Grundversorgung mit Artikeln des täglichen…

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Motocross Top-Finale in Oberdorf

By no-reply@meinbezirk.at (Peter Seper)

OBERDORF (ps). Beim Motocross-Finale holte sich Petr Smitka (CZE) den Staatsmeistertitel in der MX Open Klasse vor Roland Edelbacher und dem x-fachen Staatsmeister Michael Staufer.
Edelbacher war auch in der MX 2 OM eine Klasse für sich und gewann souverän den Titel. Jugendstaatsmeister Florian Dieminger musste im Finale den Tagessieg an Jakob Kristof aus Ungarn abtreten, der sich auf der ausgezeichnet präparierten Rennstrecke besser zurecht fand.

Lackner Neunter
Hausherr Michael Lackner erreichte in der Jugend im Finallauf vor über 1.000 begeisterten Fans als 9. einen Top-Ten Platz und zeigte sich hoch zufrieden. Zufrieden zeigten sich auch die Motocrosser aus Österreich und dem Ausland mit der super Rennstrecke, dem tollen Ambiente sowie dem begeisterten Publikum rund um den MCV Obmann Karl Tuider, Christoph und Werner Lackner, die in Oberdorf erfolgreiche Motocross-Geschichte schrieben.

Christoph Lackner verletzt ausgeschieden
Christoph Lackner gilt als Evergreen im „Motocross-Zirkus“, ist Burgenlands Motorsport Hero und holt heuer in seiner 28. Saison die gesamte rot-weiß-rote Elite des Motocross-Sports nach Oberdorf. Die Fans bekamen somit die besten Fahrer Österreichs und starke Motocross-Piloten aus dem benachbarten Ausland vorgesetzt“, sagt OK-Chef Christoph Lackner, der mit dem Team des Motocross Vereins Oberdorf diese Staatsmeisterschaften veranstaltet. „Wir freuen uns sehr, dass heuer alle Meisterschaftsklassen und auch der Auner Cup in Oberdorf ausgetragen wurden.
Nach all dem organisatorischen Engagement und den vielen Vorbereitungsarbeiten im Vorfeld der ersten Staatsmeisterschaft in Oberdorf, wollte Christoph auch in der MX Open Klasse vor heimischem Publikum auch ein sportliches Zeichen setzen. Der einsetzende Regen zeigte sich leider als der große Spielverderber, Christoph rutschte in einer Kurve aus, stürzte und verletzte sich leicht an der Schulter. Werner Lackner fungierte als Rennleiter.

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