Chuwi Surbook im Test: Chinesen kopieren Microsoft – und das richtig gut

By Lorenz Keller

Das Konzept des Chuwi Surbook ist eng ans Microsoft Surface angelehnt. Doch der Chinese ist viel mehr als eine Kopie.

Den Markennamen Chuwi muss man sich merken. Der chinesische Hersteller bringt laufend neue Produkte auf den Markt, die nicht einfach nur billig sind, sondern zum günstigen Preis sehr gute Qualität liefern. Noch muss man sie in China bestellen, doch es dürfte nicht lange dauern, und die Geräte sind auch bei uns regulär erhältlich.

Das Surbook startete mit einer Crowdfunding-Kampagne: Das Ziel war klar, nämlich eine günstige Alternative zum Microsoft Surface auf den Markt zu bringen. Das Surbook ist nun tatsächlich preiswert: 450 Franken kostet es bei einer Bestellung über gearbest.com (Versand inklusive, Zollkosten aber nicht). Dazu kommen noch 82 Franken für Tastatur und Stift.

Etwas erstaunt sind wir im Test, dass das Gerät schon aufgesetzt ist. Aber wir haben es direkt vom Hersteller bekommen – und da wurde vielleicht getestet, ob alles wirklich läuft. Jedenfalls kann man ja problemlos nochmals alles neu aufsetzen. Das geht mit Windows 10 rasch und unkompliziert. Auch Tastatur und Stift sind sofort gekoppelt.

Während man alles auf Deutsch einstellen kann, geht das mit der Beschriftung der Tastatur natürlich nicht. Da ist das US-Layout zu sehen, auch wenn dann alle Zeichen beim Schreiben am gewohnten Ort sind, wenn man auf Schweizer Tastatur umstellt. Damit muss man leben können, sonst wird das Tippen schwierig.

Hochwertiges Alugehäuse fürs China-Tablet

Der erste Eindruck ist dann ausgezeichnet: Das 12,3-Zoll-Tablet steckt in einem Aluminiumgehäuse. Dieses ist nicht nur hochwertig, sondern auch stabil. Erfreulich auch das Display an sich: hell und mit 2736 auf 1824 Pixel hochaufgelöst. Die Daten sind übrigens identisch mit dem Surface Pro 4.

Auch ein Alu-Kippfuss, der um 135 Grad ausklappbar ist, hat Chuwi eingebaut. So kann man einen idealen Winkel

Source:: Blick.ch – Digital

Smartphone-Betriebssystem: Diese Zahlen zeigen Androids größtes Problem

By Christoph Fröhlich

Es ist jedes Jahr dasselbe Schauspiel: Alljährlich im Herbst veröffentlichen Apple und Google ihre neuen Betriebssystem-Versionen für Smartphones. Und während die Fans darüber diskutieren, welcher Hersteller die Features zuerst entwickelt und welcher sie nur kopiert hat, zeigt sich ein Problem immer deutlicher: Googles Update-Politik ist völlig verkorkst.

Mitte Oktober, einen Monat nach Veröffentlichung, hatten 55 Prozent der Geräte Apples neuestes iOS-Betriebssystem installiert. Der Anteil dürfte mittlerweile noch höher sein.

Android 8 Oreo bleibt dagegen auch drei Monate nach Release eine absolute Randerscheinung: Gerade einmal 0,3 Prozent aller aktiv genutzten Geräte mit Zugang zum Play Store haben die aktuellste Android-Version installiert. Das ist ein Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das bedeutet im Umkehrschluss: 99,7 Prozent der Geräte haben eine ältere Version.

Googles Expansionsstrategie wurde zum Bumerang

Der Programmierer Dan Luu hat sich Googles Zahlen genauer angeschaut und einen erschreckenden Trend entdeckt: Immer mehr Geräte nutzen eine alte Android-Version. Dafür könnte es mehrere Ursachen geben: Womöglich verlangsamt sich das Android-Wachstum, die Menschen nutzen ihre Geräte länger als früher oder immer weniger Geräte erhalten Updates, spekuliert Luu.<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/7699976.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>android-verteilung

Google verfolgt mit Android eine komplett andere Strategie als Apple: Während der iPhone-Hersteller sein mobiles Betriebssystem iOS nur auf eigenen Geräten zulässt und alle anderen Firmen aussperrt, stellt Google seine Software jedem zur Verfügung. Mehr noch: Jedes Unternehmen kann die Software verändern, Google gibt lediglich den Rahmen vor. Die Geräte-Hersteller haben große Freiheit bei der Anpassung, was Android bis heute extrem beliebt macht. So gelang dem Betriebssystem ein sensationeller Durchmarsch, der Marktanteil stieg innerhalb weniger Jahre auf mehr als 80 Prozent. Mittlerweile ist es das populärste Betriebssystem aller Zeiten.

Eine Milliarde Geräte veraltet

Doch Luus Analyse zufolge laufen von derzeit zwei Milliarden aktiven Android-Geräten mehr als eine Milliarde mit einem veralteten Betriebssystem, das mindestens

Source:: Stern – Digital

Historischer Smombie: Zeigt dieses 150 Jahre alte Gemälde ein iPhone?

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/historischer-smombiezeigt-ein-150-jahre-altes-bild-ein-iphone7698974.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Eine junge Frau läuft einen steinigen Waldweg entlang, der Weg fasst in ihr Kleid. Ein Stück vor ihr kauert ein junger Mann am Wegesrand, ein Sträußlein in der Hand. Er sieht mit erwartungsvollem Blick zu ihr hinauf, will sie überraschen. Sie hat jedoch nur Augen für den Gegenstand in ihrer Hand, der verdächtig nach einem Smartphone aussieht.

Kein ungewöhnliches Bild. Menschen, die im Gehen stoisch auf ihr Smartphone stammen – auch Smombies genannt – sieht man schließlich jeden Tag und überall. Womöglich checkt die Spaziergängerin gerade bei Tinder die Profile der Konkurrenten des jungen Mannes vor ihr? Unwahrscheinlich. Die beschriebene Szene ist im Gemälde „Die Erwartete“ zu sehen. Der österreichische Maler Ferdinand Georg Waldmüller hat das Bild 1860 gemalt – das erste iPhone lag da noch 147 Jahre in der Zukunft.

Das iPhone entpuppt sich als Gesangsbuch

Stattdessen hält das Mädchen – das sich gerade auf dem Weg zur Kirche befindet – ein Gesangsbuch in den Händen. Darauf würde heute nur niemand mehr kommen. Stattdessen habe der technologische Fortschritt dafür gesorgt, dass der Betrachter heutzutage eben in einem kleinen dunklen Kasten den Alltagsgegenstand Smartphone zu erkennen glaube, gab der Blogger Peter Russel gegenüber dem Portal „Motherboard“ an. Er war auf das Bild gestoßen und hatte es getwittert.

Es ist nicht das erste Mal, dass Assoziationen zwischen moderner Technik und alter Kunst entstehen. Selbst Apple-Chef Tim Cook glaubte – augenzwinkernd – schon einmal daran, ein iPhone in einem Jahrhunderte alten Bild entdeckt zu haben: iPhone 350 Jahre_12.40

Source:: Stern – Digital

Riesen-Update auf Version 57: Schicker, flinker, moderner: Firefox ist zurück – und wie

By Malte Mansholt

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/computer/firefox-57mozilla-ist-zurueck-und-wie-7698410.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Deutschland war eine der letzten Hochburgen: Obwohl Google Chrome weltweit schon seit Jahren der beliebteste Browser ist, surften die Deutschen immer noch am liebsten mit dem Firefox. Seit Mai hat auch hierzulande Chrome die Nase vorn. Jetzt hat Firefox Version 57 freigegeben – und will mit seinem wohl wichtigsten Update das Comeback schaffen.

Klare Kante

Beim ersten Öffnen springt erstmal die neue Optik ins Auge. Die „Photon“ getaufte neue Oberfläche wirkt dank klarer Kanten aufgeräumter, Benutzer der Smartphone-Versionen kennen sie bereits. Die runden Tabs sind eckigen gewichen, der gerade aktive Tab ist farblich hervorgehoben. Zusätzlich wurden Knöpfe neu gestaltet und teilweise auch anders platziert. Mozilla will die Anordnung unter anderem mit Augen-Tracking in der Testphase optimiert haben.firefox Menü

Die Menü-Buttons sind nun minimalistischer, sie bestehen nur noch aus wenigen Strichen. Auch routinierte Nutzer werden sich deswegen kurz neu eingewöhnen müssen. Weiß man aber, dass das merkwürdige Symbol mit mehreren geraden und einem schrägen Strich ein Bücherregal darstellen soll, finden sich auch die Lesezeichen schnell wieder. Insgesamt wurde die Zahl der Symbole verkleinert: Statt des aufklappenden Kachel-Menüs gibt es nun etwa wieder eine Textliste, die von wenigen Symbolen aufgelockert wird. <a target="_blank" rel="nofollow" title="Mehr Schaden als Nutzen: So harsch rechnet ein Ex-Firefox-Entwickler mit der Antiviren-Industrie ab" href="https://www.stern.de/digital/online/antivirussoftwarefirefox-entwickler-rechnet-programmen-ab-7305252.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Firefox Entwickler pöbelt 16.22

Schnell, schneller, Firefox

Die wichtigste Änderung steckt allerdings unter der Haube: Nachdem der Firefox zu Anfang vor allem mit seinem hohen Tempo punkten konnte, wurde er in den letzten Jahren merklich träger. Mit seiner neuen „Quantum“-Engine zur Seitenberechnung soll er endlich wieder ganz vorne mitlaufen, erstmals setzt der Browser auf eine Multiprozess-Architektur. Hängt sich ein Tab auf, sind die anderen davon nicht betroffen. Chrome-Nutzer kennen das schon lange, bei Firefox wird es nun erst vollständig eingeführt. Gut: Mozilla erweitert die Funktionsweise auch auf

Source:: Stern – Digital

Jeder Nutzer hat noch ein Profil: Facebooks geheime Schattenprofile: Das Netzwerk weiß mehr über uns, als wir ahnen

By Christoph Fröhlich

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/online/facebookso-funktionieren-die-geheimen-schattenprofile-7698762.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Es scheinen merkwürdige Zufälle zu sein, die sich auf Facebook ereignen. Man schreibt mit einem Kollegen ein paar Mal beruflich via Business-Mail miteinander, plötzlich wird er einem als Freund vorgeschlagen. Oder man bekommt den Stiefbruder zu sehen, den man bislang nie kennengelernt hat. Ein Samenspender soll einmal sogar das daraus entstandene Kind Jahre später als Freund vorgeschlagen bekommen haben, obwohl er mit den Eltern überhaupt nicht auf Facebook befreundet war.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="WhatsApp-Trick: So können Sie verschickte Nachrichten noch löschen" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/anleitungverschickte-whatsapp-nachrichten-loeschen-7690582.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Verschickte WhatsApp-Nachrichten löschenDas Schockierende daran: Es sind keine Zufälle. Facebook hat keine hellseherischen Fähigkeiten, wie einige Nutzer naiv glauben mögen. Stattdessen sammelt das Netzwerk alle Daten, die es bekommen kann, wertet diese systematisch aus – und legt hinter dem Nutzerprofil ein zweites Profil an. Es ist für den User unsichtbar, es wird daher oft als „Schattenprofil“ bezeichnet, auch wenn Facebook den Begriff nicht mag.

Das Unternehmen selbst hält sich dazu bedeckt und liefert andere, mitunter skurrile Erklärungen, woher die Freundesvorschläge kommen – so habe man sich womöglich etwa im selben Wlan-Netzwerk aufgehalten oder gemeinsame Freunde. Die „Gizmodo“-Redakteurin Kashmir Hill hat genauer nachgeforscht und mehr über die Schattenprofile herausgefunden, die der Grund für die zunächst unerklärlichen Verbindungen sind.

Die im Dunkeln sieht man nicht

Damit Facebook wachsen und Werbekunden immer genauere Zielgruppen ermöglichen kann – die Grundlage des Geschäftsmodells -, benötigt das Netzwerk nicht nur die persönlichen Daten des Nutzers, sondern auch die von dessen Freunden, Bekannten und Kollegen. Unter anderem deshalb fordert die Plattform seine Mitglieder regelmäßig auf, „Freunde zu finden“.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Test-Aktion: Darum will Facebook auf einmal die Nacktfotos seiner Nutzer" href="https://www.stern.de/digital/online/facebook-fordert-nutzer-aufnacktbilder-hochzuladen-mit-gutem-grund-7691108.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Facebook will Ihre Nacktbilder_12.10

Das geht ganz einfach, indem man die Kontakte des Smartphones hochlädt – samt aller darin enthaltenen (Spitz-)Namen, Bilder, Telefonnummern, Berufsbezeichnungen, Unternehmensangaben, Anschriften und E-Mail-Adressen. Ein Knopfdruck genügt. Die hochgeladenen Daten versucht das Netzwerk

Source:: Stern – Digital

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