Extra-Knopf für erhöhte Bedürfnisse: Taxi-App «Go!» zeigt Herz für Behinderte

By Marijana Zeko

ZÜRICH –
Seit dieser Woche testet die Taxi-App „Go!» in Zürich einen Service für Menschen mit Behinderung. Weitere Standorte sind in Planung.

Wer die Taxi-App „Go!» in Zürich nutzt, dem ist diese Woche vielleicht eine Änderung aufgefallen: Neben den üblichen Taxi-Optionen existiert nun auch die Option „Care». Damit können Personen mit Behinderung neu direkt über die App ein Taxi bestellen, indem sie auf den entsprechenden Button klicken. Man wird dann direkt mit der Telefonzentrale verbunden.

Das Angebot wurde diese Woche in Zürich lanciert, wie „Go!»-Marketingchef Roberto Salerno (43) BLICK exklusiv mitteilt. „Go!» ist somit die einzige Taxi-App in der Schweiz mit einem solchen Angebot.

Mobilitätslücke schliessen

Aktuell stehen drei speziell ausgestattete Wagen für die Region Zürich zur Verfügung. Diese werden vom „Go!»-Taxipartner 7×7 bereitgestellt. „Die Flotte wird aber ausgebaut», sagt Salerno. Zudem plane man nach einer ersten Testphase in Zürich, den Service auch in anderen Schweizer Städten einzuführen.

Die Option sei lanciert worden, weil man eine spezielle Nachfrage festgestellt habe. „Für Menschen mit Behinderung sind Fahrdienste von grosser Bedeutung. Sie ermöglichen ihnen eine möglichst selbstbestimmte Gestaltung ihrer Aktivitäten und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben», so Salerno. Mit der Option wolle man eine Mobilitätslücke schliessen.

Die Fahrer für den neuen Dienst seien auch speziell geschult worden: „Sie müssen Verantwortung zeigen, in Notfällen handeln und mit Menschen mit Behinderung professionell umgehen können.»

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Spanien: Proteste gegen Massentourismus auf Mallorca

Die Bewohner Mallorcas wehren sich gegen den Massentourismus. (Archiv)

Palma – Tausende Menschen haben auf Mallorca gegen die Auswüchse des Massentourismus auf der spanischen Urlaubsinsel protestiert. Die Teilnehmerzahl wurde von Medien wie der Zeitung „Diario de Mallorca» auf über 3000 geschätzt.

Die Teilnehmer zogen am Samstagabend von der Plaça d’Espanya im Zentrum Palmas quer durch die Insel-Hauptstadt bis zum Regionalparlament der Balearen.

„Ohne Beschränkungen gibt es keine Zukunft!», skandierten sie dabei immer wieder. Zu der Protestaktion unter dem Motto „So weit ist es gekommen! Stoppt den Massentourismus!» hatten mehr als 50 Verbände und Institutionen aufgerufen, darunter die Naturschutzverbände GOB und Terraferida.

Überraschte Touristen wurden von Demonstranten über die negativen Auswirkungen einer „überfüllten Insel» unter anderem auf die Umwelt informiert, wie die Zeitung „Última Hora» berichtete.

GOB-Sprecherin Margalida Ramis hatte im Vorfeld der Kundgebung erklärt, man fordere, dass „neue Alternativen zum Tourismusmodell» gefunden werden. „Wir müssen die Wirtschaft der Inseln diversifizieren und dürfen nicht allein vom Tourismus abhängen.»

Die linksgerichtete Regionalregierung habe schon einige Massnahmen gegen Massentourismus ergriffen, müsse aber vor allem bei der Einschränkung der privaten Ferienvermietung „noch mutiger» sein.

Auf Mallorca gab es den ganzen Sommer über immer wieder Proteste gegen Massentourismus. Viele Mallorquiner ärgern sich wegen der überfüllten Strassen, Strände und Städte, aber auch über den sogenannten Sauftourismus vieler Deutscher und Briten.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Auswirkungen auf Ökosystem: Erwärmung der Ostsee könnte Heringsfischer hart treffen

Das Bundesumweltministerium ist wegen der Erwärmung der Ostsee im Zuge des Klimawandels besorgt über den Fischbestand in dem Binnenmeer.

Besonders gefährdet sei demnach der Hering, berichten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland unter Berufung auf eine Antwort das Ministerium auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion. „Aufgrund der zentralen Stellung des Herings im Ökosystem der Ostsee sind drastische Veränderungen im gesamten Nahrungsnetz, einschließlich der Auswirkungen auf andere Fischbestände, Meeressäugetiere und Seevögel, zu erwarten», schreibt das Ministerium.

Seit 1990 habe sich die Oberflächentemperatur der Ostsee um 1,5 Grad Celsius erhöht. Es sei zu befürchten, dass der Klimawandel die Umwelt derart schnell verändert, dass sich etablierte Arten nicht schnell genug anpassen können. Dies habe nicht nur ökologische Folgen, sondern werde auch die Fischerei in der Ostsee beeinträchtigen. „Es ist wahrscheinlich, dass Fischereibetriebe an der Ostsee stärker von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein werden als solche im Nordseegebiet. Die Fischbestände der Ostsee sind anfälliger gegenüber einer Erhöhung der Wassertemperatur.»

Zudem biete die Ostsee weniger Möglichkeiten, Fangverluste bestimmter Fischbestände durch andere Fischarten zu kompensieren, urteilte das Ministerium dem Bericht zufolge. Gewarnt wird auch vor der Ausbreitung „gebietsfremder Arten» wie der Schwarzmundgrundel. Zudem sei bei steigenden Wassertemperaturen mit einem vermehrten Auftreten potenziell toxischer Blaualgenblüten zu rechnen.

In Brüssel werden die zuständigen Agrar- und Fischereiminister voraussichtlich am 9. und 10. Oktober über die Fangmengen für das kommende Jahr beraten. Den deutschen Fischern droht nach einem Vorschlag der EU-Kommission eine Kürzung der Fangmenge für Hering in der westlichen Ostsee um 54 Prozent im Vergleich zu 2017.

Außerdem will die Kommission ein Aalfang-Verbot in der Ostsee, weil aus ihrer Sicht die Bestände zu niedrig sind. Die für deutsche Fischer wichtigen Dorsch-Fangmengen in der westlichen Ostsee nahe der deutschen Küste sollen unverändert bleiben. Sie waren zuvor allerdings deutlich reduziert worden. Die Vorschläge basieren auf wissenschaftlichen Gutachten des

Source:: Stern – Wirtschaft

Ein Hauch Optimismus: Italien hebt Wirtschaftsprognosen an

Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. „Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als zunächst vorhergesehen», sagte Regierungschef Paolo Gentiloni am Samstag in Rom.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen. „Vielleicht hält der ein oder andere diese Prognose für zu optimistisch, ich betrachte sie als vollkommen gerechtfertigt», sagte Finanzminister Pier Carlo Padoan.

Beim Abbau der Neuverschuldung kommt Italien aber nicht so schnell voran wie gedacht. Wie Padoan sagte, soll das Defizit von 2,1 Prozent in diesem Jahr auf 1,6 Prozent des BIP im kommenden Jahr sinken. Ursprünglich war die Regierung von 1,2 Prozent an neuen Schulden ausgegangen.

Die angepasste Finanzplanung sieht vor, dass die Staatsverschuldung in diesem Jahr vermutlich bei 131,6 Prozent und im kommenden Jahr bei 129,9 Prozent des BIP liegen wird. Dass die Staatsverschuldung – die in Italien höher ist als in vielen anderen Ländern der Welt – geringer werde, werde auch das Vertrauen der Märkte stärken, sagte Padoan. Wegen des hohen Schuldenstands liegt Italien immer wieder im Clinch mit der EU-Kommission. Eigentlich lassen die Maastricht-Kriterien für einen stabilen Euro lediglich eine Verschuldung von 60 Prozent des BIP zu.

Positive Nachrichten kann die Regierung dringend gebrauchen: Spätestens im Frühjahr 2018 wird gewählt und derzeit liegt die eurokritische Fünf-Sterne-Bewegung in Umfragen vor den Sozialdemokraten. „Wir wissen, dass wir die Arbeit fortsetzen müssen, sowohl was die Kontrolle der öffentlichen Ausgaben als auch die Reformen angeht», sagte Gentiloni.

Source:: Stern – Wirtschaft

Ein Hauch Optimismus: Italien hebt Wirtschaftsprognosen an

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Rom. Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. „Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als zunächst vorhergesehen“, sagte Regierungschef Paolo Gentiloni am Samstag in Rom. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen. „Vielleicht hält der ein oder andere diese Prognose für zu optimistisch, ich betrachte sie als vollkommen…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

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