Auch Flugkosten: BGH erleichtert hohe Anzahlung für Pauschalreisen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat Reiseveranstaltern erleichtert, hohe Anzahlungen für Pauschalreisen zu verlangen.

Die Unternehmen dürfen eine Forderung von mehr als den üblichen 20 Prozent des Preises damit rechtfertigen, dass sie Provisionen an Reisebüros zahlen müssen, entschieden die Karlsruher Richter. Die Vorinstanz hatte dies anders gesehen.

Der Senat entschied damit bereits zum zweiten Mal in einem Rechtsstreit zwischen dem Bundesverband der Verbraucherzentralen und dem Veranstalter Tui, der für bestimmte Pauschalreisen eine Anzahlung von 40 Prozent verlangt. Nach dem ersten BGH-Urteil muss der Veranstalter darlegen, dass er selbst bereits bei Vertragsschluss entsprechend hoch in Vorleistung treten muss.

Auch Flugkosten dürfen dafür pauschal berücksichtigt werden, unabhängig davon ob diese Kosten für jede einzelne Reise des Angebots vorfinanziert werden. Dasselbe gilt für Leistungen gegenüber Hotelbetreibern, es sei denn diese unterscheiden sich erheblich in ihrer Höhe etwa mit Blick auf verschiedene Reiseziele. Dies muss nun erneut das Oberlandesgericht Celle klären. (Az.: X ZR 71/16)

Source:: Stern – Wirtschaft

RBI legt kräftigen Gewinnsprung im Halbjahr hin

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Wien. (kle) Die Raiffeisen Bank International (RBI) stellt für das abgelaufene erste Halbjahr ein deutlich höheres Ergebnis in Aussicht. Wie das börsennotierte Finanzinstitut am Dienstag mitteilte, wird im Konzern unterm Strich ein Gewinn in Höhe von rund 585 Millionen Euro erwartet. Im gleichen Vorjahreszeitraum belief sich der Pro-forma-Wert für die mittlerweile mit ihrer Mutter RZB fusionierte Wiener Großbank auf 236 Millionen Euro. Begründet wird der kräftige Gewinnsprung vor allem mit der…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Pierer droht bei SHW abzublitzen

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien/Aalen. (kle) Ob dem österreichischen Industriellen Stefan Pierer, Chef des Motorrad- und Sportwagenherstellers KTM, die geplante Übernahme des deutschen Autozulieferers SHW gelingt, bleibt abzuwarten. Gut stehen die Vorzeichen dafür allerdings nicht. Denn sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat der an der Frankfurter Börse notierenden SHW empfehlen den Aktionären, das freiwillige Übernahmeoffert der Pierer Industrie AG (Piag) nicht anzunehmen. Aus finanzieller Sicht sei das Angebot…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Automobilindustrie: Neuer Mini wird in Oxford zusammengebaut

BMW will seinen vollelektrischen neuen Mini trotz des bevorstehenden Brexits im britischen Werk in Oxford zusammenbauen.

München/Oxford – Der Autobauer BMW will seinen vollelektrischen neuen Mini ab 2019 trotz des bevorstehenden Brexits im britischen Werk in Oxford zusammenbauen. Die Antriebsstränge soll das Auto aber aus den deutschen Werken in Dingolfing und Landshut erhalten.

Die Entscheidung für den Zusammenbau im Mini-Stammwerk in Oxford sei deswegen gefallen, da Oxford den Grossteil aller Mini 3-Türer baue – und mit drei Türen soll auch der neue Mini ausgestattet sein. Dies teilte der Konzern am Dienstag mit.

BMW hatte angesichts der Unsicherheiten um den Austritt Grossbritanniens aus der EU lange offen gelassen, ob das Werk in Oxford den neuen Mini erhält – schliesslich fertigt auch der Auftragsfertiger Nedcar in den Niederlanden für BMW die Kleinwagenserie.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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