Nur jeder Dritte findet heimische Spitäler optimal

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien/Linz. 63 Prozent der Österreicher sehen Verbesserungsbedarf in den heimischen Spitälern. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS. In der selben bezeichneten 73 Prozent ihren Gesundheitszustand zumindest als gut. Befragt wurden im März und April 1.003 Personen ab 16 Jahren. Bei der Frage nach der Einschätzung, wie gut die Versorgung der Patienten in den österreichischen Krankenhäusern sei, erklärten 43 Prozent, es gebe manches…

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Selbst große Seen verändern sich massiv

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. Der Klimawandel beeinflusst selbst große Seen innerhalb kurzer Zeit massiv. Das zeigt das Beispiel von Lake Hazen auf Ellesmere Island im äußersten Norden Kanadas. Durch die Klimaerwärmung habe sich in wenigen Jahren das Ökosystem des weltweit größten arktischen Sees verändert, sagte Günter Köck vom Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Akademie der Wissenschaften (ÖAW). In der Region hat sich die Durchschnittstemperatur seit dem Jahr 2000 um über 2,5 Grad Celsius erhöht…

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Alle zwei Jahre: Mars hinter der Sonne: Keine Befehle mehr an Rover

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/panorama/wissen/alle-zwei-jahre-mars-hinter-der-sonnekeine-befehle-mehr-an-rover-7547416.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="https://image.stern.de/7547418/3×2-480-320/ec88067e4734d4a540bc8e00abd7a051/Tl/212009010117072199331697large43jpg-8dd10ced2e009448.jpg“>

Der Kontakt zu Gerät auf dem Mars ist in den kommenden zwei Wochen stark eingeschränkt. Der Rote Planet schiebt sich – von der Erde aus gesehen – fast direkt hinter die Sonne.

Den drei Sonden und zwei Rovern aus den USA würden ab Samstag (22.7.) bis zum 1. August keinerlei Anweisungen mehr gegeben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Auch die Europäische Raumfahrtagentur Esa und ihr russischer Partner Roskosmos müssen sich bei ihren Projekten vorübergehend auf eine Auszeit einstellen.

„Aus Vorsicht werden wir mit unseren Außenposten auf dem Mars während dieser Zeit nicht sprechen, denn wir erwarten eine bedeutende Reduzierung der Kommunikationsverbindung, und wir wollen nicht riskieren, dass eines unserer Raumschiffe eine fehlerhafte Anweisung annimmt», erklärte Nasa-Manager Chad Edwards. Die Daten, die in dieser Zeit vom Mars zur Erde gesendet würden, werden zur Sicherheit danach noch einmal geschickt. Eine Konstellation mit dem Mars fast direkt hinter der Sonne gibt es etwa alle 26 Monate.

Die für die Rover und Sonden verantwortlichen Teams hätten sich seit Wochen darauf vorbereitet, heißt es bei der Nasa. „Die Rover bleiben aktiv und führen Anweisungen aus, die wir im Voraus geschickt haben», sagte Nasa-Manager Hoppy Price. „Die Sonden werden weiter ihre Beobachtungen machen und Daten schicken. Die Rover werden nicht fahren, aber Beobachtungen und Messungen werden weitergehen.»

Auch für das europäisch-russische Prestigeprojekt ExoMars bedeutet die Planetenkonstellation eine kurze Pause. „ExoMars-2016 geht in die Sommerferien», teilte die Akademie der Wissenschaften in Moskau mit.

Seit vergangenem Herbst kreist der Forschungssatellit „Trace Gas Orbiter» (TGO) um den Roten Planeten. Im Frühjahr hatten die Raumfahrtbehörden Esa und Roskosmos ein langwieriges Bremsmanöver in der Mars-Atmosphäre eingeleitet. Damit soll TGO innerhalb eines Jahres von einer elliptischen Bahn um den Mars auf eine kreisförmige Umlaufbahn in 400 Kilometern Höhe gebracht werden.

Dieser Bremsvorgang werde nun wegen der unsicheren

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Erreger breiten sich aus: Cholera-Epidemie im Jemen die schlimmste der Geschichte

Berlin/Sanaa (dpa) – Die Cholera-Epidemie im Bürgerkriegsland Jemen ist nach Angaben der Hilfsorganisation Oxfam schlimmer als jeder andere bekannte Ausbruch der Krankheit.

Mit mehr als 360 000 Verdachtsfällen in nur drei Monaten wüte die Krankheit heftiger als 2011 auf Haiti, wo es etwa 340 000 Fälle gab, teilte Oxfam mit. „Im Jemen haben sich in nur drei Monaten mehr Menschen mit Cholera angesteckt als in irgendeinem anderen Land innerhalb eines Jahres», sagte der Leiter des Nothilfeprogramms, Nigel Timmins.

Verantwortlich für den Ausbruch macht Oxfam die verheerende Situation in dem bitterarmen Land auf der Arabischen Halbinsel. Seit 2014 bekämpfen sich dort schiitische Huthi-Rebellen und die sunnitische Regierung des Landes. Ein saudi-arabisch geführtes Militärbündnis ist mit der Regierung verbündet und bombardiert Huthi-Stellungen aus der Luft.

Nach jahrelangem Krieg sei der Umfang der Cholera Epidemie auch ein Armutszeugnis für die internationale Gemeinschaft, so Timmins. Und Oxfam zufolge könnte es noch schlimmer kommen: Die anstehende Regenzeit könnte die Krise deutlich verschärfen und die Zahl der Infizierten auf mehr als 600 000 ansteigen lassen. Bis jetzt sind knapp 2000 Menschen an der Krankheit gestorben.

Cholera verursacht starken Durchfall und Erbrechen und ist besonders für Kinder, Alte und Kranke lebensbedrohlich. Die Weltgesundheitsorganisation berichtete im vergangenen Oktober von ersten Cholera-Fällen. In den vergangenen Monaten verbreitete sich die Krankheit in fast allen Teilen des Landes rasant. Viele Menschen haben kaum Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen. Die Infrastruktur ist weitgehend zerstört. Medizinisches Personal sei teilweise seit mehr als einem Jahr nicht bezahlt worden.

Für weniger als die Hälfte des von den Vereinten Nationen geschätzten Bedarfs an Nothilfe gibt es Oxfam zufolge bisher Finanzierungszusagen der Geberstaaten. Die Vereinten Nationen hatten zuletzt mitgeteilt, dass von den zugesagten Hilfsgeldern anderer Länder bislang erst rund ein Drittel auch wirklich ausgezahlt wurde – 688 Millionen von 2,1 Milliarden Dollar.

Source:: Stern – Wissen

Kinder benötigen die Intelligenz ihrer Großmütter

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Wien. (est) Bei Frauen endet die Fortpflanzungsfähigkeit lange vor dem Lebensende. Über den Vorteil einer langen Lebensspanne nach der Menopause rätselt die Forschung. Französische Biologinnen geben nun der Großmutter-Theorie neuen Rückenwind. Dieser These zufolge endet die weibliche Fruchtbarkeit im Alter von 40 und 50 Jahren, damit Frauen Kapazitäten frei haben, um ihren Töchtern bei der Aufzucht der Enkel zur Hand zu gehen. Biologen um Carla Aimé vom Institut für Evolutionsforschung der…

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