Pompös in den Untergang

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„In nur einer Generation, sage ich euch, wird der Iran eines der fünf bestentwickelten und mächtigsten Länder dieser Welt sein“, verkündete Persiens letzter Schah, Mohammad Reza Pahlavi, in einem Interview 1974. Nachsatz: „Mein Land ist auf dem Weg zu einer großen Zivilisation.“ Ein Jahr später legte er noch nach und prophezeite dem Westen wegen „eines Mangels an Disziplin“ den baldigen Untergang. Der letzte Herrscher auf dem Pfauenthron war realitätsfremd, ein Träumer und ein Idealist zugleich;…

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Im Norden Guatemalas: Forscher entdecken Maya-Metropole im Dschungel

Es ist eine aufsehenerregende Entdeckung, die Wissenschaftler mit Hilfe eines Laser-Systems im Dschungel von Guatemala gemacht haben: Sie fanden Überreste riesiger Maya-Stätten, die seit vielen Jahrhunderten unter dem dichten Pflanzenbewuchs versteckt waren. Das internationale Forscherteam untersuchte die Region mit einem sogenannten „Lidar“-Lasersystem, um Bauwerke unter der Pflanzendecke zu orten.

„Lidar“ verwendet Laser ähnlich wie ein Radarsystem. Die Laserstrahlen können durch kleinste Zwischenräume in der Vegetation dringen. So entdeckten die Forscher die Überreste von mehr als 60.000 bislang unbekannten Häusern, Palästen, Straßen und anderen Bauwerken, wie das US-Magazin „National Geographic“ berichtete. Mit „Lidar“ könne man auch kleine Strukturen entdecken, sagte der auf digitale Forschungsmethoden spezialisierte Archäologe Thomas Garrison vom Ithaca College im US-Bundesstaat New York. „In einer Umgebung, wo man nicht einmal ein paar Meter weit sieht, ist es sehr schwierig, alles zusammenzusetzen“, sagte er.

Forschungsdisziplin auf den Kopf gestellt

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Völkermord in Guatemala: Die Rückkehr der Wahrheit: Mutige Maya-Frauen bringen ihre Peiniger vor Gericht" href="https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/maya-indianer-in-guatemala30-jahre-nach-den-massakern-stehen-verantwortliche-vor-gericht-7645320.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Maya Heftstück_22.22Die Entdeckung habe die Forschungsdisziplin auf den Kopf gestellt, sagte Garrison in einer Mitteilung seiner Universität. Die Zivilisation der Maya begann sich vor etwa 3000 Jahren in Zentralamerika zu entwickeln und erreichte ihren Höhepunkt in der Zeit von 250 – 900 n. Chr.

Die „Lidar“-Untersuchung zeige, dass die Stätten weitaus dichter besiedelt, komplexer und vernetzter gewesen waren, als gedacht. Es wurden mehrere Gebiete von insgesamt 2100 Quadratkilometern untersucht, auf dem sich mehrere wichtige Maya-Stätten wie Tikal befinden. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Pacunam-Stiftung, einer gemeinnützigen Organisation in Guatemala, die sich für die Erhaltung des kulturellen Erbes einsetzt.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Sensationeller Fund: Po als Zeitkapsel: Spanier entdecken Schriftrollen in Jesus-Statue" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/mensch/spanienrestauratoren-entdecken-schriftrollen-im-hintern-einer-jesus-statue-7779720.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Traumstrand The Beach geschlossen

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Verbindung zur Erde: Kosmonauten verbessern Funkkontakt zur ISS

Zwei russische Kosmonauten haben am Freitag mehr als acht Stunden lang Außenarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS absolviert.

ISS-Kommandant Alexander Missurkin und der Raumfahrer Anton Schkaplerow bauten dabei ein neues Schaltmodul an einer Hochleistungsantenne ein, um die Kommunikation mit der russischen Flugleitzentrale zu verbessern. Pünktlich um 16.35 Uhr MEZ stiegen sie ins offene Weltall aus.

Die nach sechseinhalb Stunden geplante Rückkehr ins Innere der ISS verzögerte sich, weil es mit der Stellung der Antenne Probleme gegeben hatte. Erst nach deutlich über sieben Stunden konnten die Kosmonauten das Gerät in die gewünschte Position bringen, wie bei einer Live-Übertragung via Nasa TV zu sehen war.

Es war mit acht Stunden und 13 Minuten der längste Weltraumspaziergang, den je ein russisches Kosmonauten-Team unternommen hat. Am 27. Dezember 2013 waren Oleg Kotow und Sergej Ryazanski acht Stunden und sieben Minuten im All unterwegs, wie die Nasa mitteilte.

Der Zählung nach war es der 207. Außeneinsatz an der ISS, die seit dem Jahr 2000 dauerhaft bewohnt ist. Bei den Arbeiten fotografierten Missurkin und Schkaplerow auch im Detail die Außenseite der russischen ISS-Bauteile. Weiter bargen sie Experimente, die außen der Weltraumstrahlung ausgesetzt waren.

Der Außenposten der Menschheit kreist mit sechs Raumfahrern an Bord in etwa 400 Kilometern Höhe um die Erde. Am 11. Februar soll ein russischer Progress-Raumfrachter die Station mit Nachschub versorgen. Missurkin und die US-Astronauten Joe Acaba und Mark Vande Heide werden Ende Februar zur Erde zurückkehren. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst trainiert zurzeit für einen zweiten ISS-Aufenthalt ab Juni, bei dem er für einige Zeit das Kommando führen wird.

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Indiens Silicon Valley gewinnt an Fahrt

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Bangalore. Österreichs Forschung will mit indischen Partnern zusammenarbeiten. Geplant ist eine Kooperation zwischen dem größten außeruniversitären Forschungsinstitut in Österreich, dem Austrian Institute of Technology (AIT), und dem renommierten Indian Institute of Science (IISc) in Bangalore. Die universitäre Forschungseinrichtung mit Schwerpunkt Naturwissenschaften wurde 1909 von der indischen Regierung auf Anregung des Industriellen Jamsetji Nusserwanji Tata gegründet…

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Auf gleicher Wellenlänge

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Hanover/Wien. (gral) Mit guten Freunden haben wir viel gemeinsam, heißt es. Und tatsächlich teilen befreundete Menschen viele Interessen und Werte. Auch das Gefühl, mit jemandem auf gleicher Wellenlänge zu liegen, kommt einem immer wieder in den Sinn, wenn Freundschaften als besonders wahrgenommen werden. Glaubt man Hirnforschern, scheinen diese Vorstellungen tatsächlich nicht ganz so abwegig zu sein. Denn Freundschaft zeigt sich auch in der Hirnaktivität, wie Wissenschafter des Dartmouth…

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