Das Solar-Dach als Stromtankstelle

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Wien. Kommt es in naher Zukunft tatsächlich zum vermehrten Einsatz strombetriebener Autos in Österreich, stellt sich die Frage, woher die zusätzlich benötigte Energie herkommen soll. Würden rund 50 Prozent der Großparkplätze in Österreich mit Photovoltaik-Anlagen überdacht, könnten mit dem dort erzeugten Strom ungefähr 1,4 Millionen Elektroautos durchschnittlich 15.000 Kilometer im Jahr zurücklegen. Das ist das Ergebnis einer von Forschern der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien…

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Von der Spur zum Täter

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Wien. Eine einzige Hautschuppe reicht, um ein DNA-Profil erstellen und damit einen Täter überführen zu können. Seit vor 20 Jahren die „Österreichische Nationale DNA-Datenbank“ des Bundesministeriums für Inneres als dritte nationale DNA-Datenbank weltweit gegründet wurde, hat sich sowohl in der Bedeutung der Erbgutanalysen als auch in der Methodik vieles verändert. Die moderne Polizeiarbeit wäre heute ohne diese umfassende Sammlung wohl nicht mehr vorstellbar. „Grundsätzlich sind es drei Schritte…

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Sterbender Stern bläst Rauchringe heraus

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Wien. Einem Stern, dessen Leben sich in rund 800 Lichtjahren Entfernung von der Erde seinem Ende nähert, sehen Wissenschafter schon seit geraumer Zeit mit modernster Technik quasi beim Sterben zu. Im Fachblatt „Astonomy & Astrophysics“ beschreibt das Team mit Wiener Beteiligung nun, wie sich „U Antliae“ dabei verhält. Der Himmelskörper im Sternbild „Luftpumpe“ wirft stoßweise Rauchringe aus. Wenn Sterne ihrem Ende entgegengehen, ändern sich abhängig von ihrer Größe die Vorgänge im Inneren…

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Besonders Mädchen in Gefahr: «Zwangsjacke der Geschlechterrollen» kann krank machen

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/panorama/wissen/besonders-maedchen-in-gefahrzwangsjacke-der-geschlechterrollenkann-krank-machen-7628886.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="https://image.stern.de/7628888/3×2-480-320/e25de2b9092107774402324422662993/iL/202009010117092099131514large43jpg-08885f76b2c7ccaa.jpg“>

Kinder an der Schwelle zur Pubertät haben in den allermeisten Fällen schon ein sehr ausgeprägtes Rollenbild der Geschlechter – unabhängig davon, ob sie in armen oder reichen, liberalen oder konservativen Gesellschaften aufwachsen.

Das geht aus einer großen Untersuchung im „Journal of Adolescent Health» hervor. „Wir haben herausgefunden, dass Kinder schon in einem sehr jungen Alter sehr schnell den Mythos verinnerlichen, dass Mädchen verletzlich und Jungs stark und unabhängig sind», sagte Robert Blum, der Chef der Untersuchung. „Dieser Mythos wird von allen Seiten unaufhörlich bekräftigt, von Geschwistern, Mitschülern, Lehrern, Eltern, Erziehern, Verwandten, Geistlichen und Sporttrainern.»

Versuchen die Kinder sich aus diesen Rollen zu befreien, drohen vor allem Jungen negative Konsequenzen. Sie würden gemobbt, eingeschüchtert und sogar körperlich angegriffen.

Die Forscher warnen davor, dass die „Zwangsjacke der Geschlechterrollen» Gesundheitsrisiken für beide Geschlechter berge – besonders aber für die Mädchen. Die Forscher hatten unter anderem in 15 Ländern rund um den Globus insgesamt 450 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren und ihre Eltern befragt, darunter Belgien, China, Ecuador, Ägypten, Indien und USA.

In Deutschland fanden keine Befragungen statt. „Allerdings steht es in der Tendenz um Deutschland nicht anders als in anderen westlichen Ländern», meint Tim Rohrmann, Professor für Bildung und Entwicklung im Kindesalter an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden.

Er betont aber, dass Mädchen in Deutschland in der Schule nicht benachteiligt werden. Sie überholen die Jungen sogar mit besseren Noten, höheren Abschlüssen und bei der Zahl der Studierenden. Allerdings wirke sich das noch nicht auf Gehälter oder beruflichen Erfolg aus. Die Berufswahl bleibe oft geschlechtstypisch, Familie und Beruf seien noch immer für Frauen schwer vereinbar.

Die Studie zeige eindeutig, dass die Vorstellung von traditionellen Geschlechterrollen sich über alle Kulturen hinweg mehr ähnelt als unterscheidet, schreibt Rohrmann. „Aktuell gibt es in Deutschland die Tendenz, Geschlechterverhältnisse bei

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Menschenaffen: Albino-Orang-Utan bekommt eigene künstliche Insel

Jakarta (dpa) – Der vielleicht einzige wildlebende Albino-Orang-Utan der Welt soll in Indonesien eine eigene künstliche Insel bekommen.

Damit soll „Alba» vor Wilderern und der Zerstörung ihres Lebensraums geschützt werden, wie die Tierschutzorganisation Borneo Orangutan Survival (BOS) mitteilte. Das weiß bis hellblond gefärbte, fünf Jahre alte Weibchen war bis April von Bewohnern der Insel Borneo gehalten worden und anschließend in ein Tierheim gekommen.

Die Tierschützer wollen einen Wassergraben um ein mindestens fünf Hektar großes Areal ziehen, um die künstliche Insel zu schaffen, wie sie am Mittwoch mitteilten. Ein spezielles Team werde das Gebiet rund um die Uhr überwachen und schützen, sagte ein BOS-Sprecher. „Unser Plan ist, noch vor Jahresende mit dem Bau der Insel zu beginnen, sobald wir genügend Geld gesammelt haben.»

„Alba» werde mit drei weiteren Orang-Utans auf der Insel leben. Für ein „freies und erfülltes Leben» werde sie dort „frei in ihrem natürlichen Lebensraum leben, aber zugleich geschützt vor Bedrohungen durch den Menschen», hieß es. Auch ihr Albinismus gefährdet „Albas» Überleben: Sie kann schlechter sehen und hören als ihre Artgenossen und ist anfällig für Hautkrebs.

Schätzungen zufolge leben in Indonesien – wozu auch ein Teil der Insel Borneo gehört – nur noch zwischen 45.000 und 65.000 Orang-Utans. Wegen rapide voranschreitender Abholzung könnte ihre tatsächliche Zahl aber auch darunter liegen.

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