Regionen abgehängt: Altmaier warnt vor digitaler Spaltung in Deutschland

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat vor einer digitalen Spaltung in Deutschland gewarnt.

Der CDU-Politiker sagte bei einer Konferenz zum digitalen Wandel in Städten und Regionen in Berlin, viele Gegenden fühlten sich abgehängt, auch beim digitalen Wandel. Es sei eine gemeinsame gesamtstaatliche Verantwortung, sich dem zu stellen. Es komme darauf an, den Wegzug aus ländlichen Regionen zu verhindern.

Bei Zukunftstechnologien wie der Künstlichen Intelligenz stelle sich für Deutschland und Europa die Frage, ob man weltweit vorne dabei sein wolle. Dann müsse man nun die Weichen stellen. Bei der Künstlichen Intelligenz sind die USA und Asien bisher weit vorne.

Die Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen, Katherina Reiche, sagte, der Anschluss an leistungsfähige digitale Infrastrukturen wie den neuen Mobilfunkstandard 5G sei moderne Daseinsvorsorge: „So wie niemand in ländlichen Regionen von der Versorgung mit Strom oder Wasser gekappt wird, darf es keine digitale Spaltung zwischen Stadt und Land geben.»

Im Frühjahr sollen Frequenzen für den deutlich schnelleren neuen Standard 5G versteigert werden. Die Vergaberegeln sehen vor, dass 98 Prozent der Haushalte in Deutschland bis Ende 2022 Zugang zu schnellem mobilen Internet bekommen sollen. Kritiker warnen aber, dass dies für eine vollständige Flächendeckung vor allem im ländlichen Raum nicht ausreiche.

Telekom-Vorstandsmitglied Claudia Nemat sagte, der Konzern investiere mehr als fünf Milliarden Euro pro Jahr in digitale Infrastruktur. Sie verwies aber auf Probleme bei Baukapazitäten: „Uns gehen die Bauarbeiter aus.» Die Telekom beanspruche 75 Prozent der Kabeltiefbau-Kapazität in Deutschland.

Source:: Stern – Digital

TV-Markt: Manager von Billig-TV-Hersteller verrät: Darum schnüffeln unsere Fernseher uns aus

By Malte Mansholt

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/homeentertainment/tvmanager-verraetwarum-unsere-fernseher-uns-ausschnueffeln8530514.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Serien bei Netflix, lustige Clips bei Youtube und zwischendurch noch Musik bei Spotify: Moderne Fernseher können längst mehr, als schnöde das TV-Programm zu übertragen. Gegenüber ihren doofen Vorgänger haben Smart-TVs aber einen gewaltigen Nachteil: Viele schnüffeln uns regelrecht aus. In einem Interview hat nun einer Top-Manager des US-Herstellers Vizio, Bill Baxter, erzählt, warum das anders auch kaum möglich wäre. Zumindest nicht zu den aktuellen Preisen.

„Es geht uns nicht ums Datensammeln. Es geht darum, die Fernseher nach dem Verkauf profitabel zu machen. Das ist eine mörderische Industrie, man macht vielleicht 6 Prozent Gewinn“, erklärte Baxter im Gespräch mit „The Verge“. „Die größere Strategie dahinter ist einfach, dass man gar kein Geld mehr mit dem Verkauf des Fernsehers selbst verdient. Ich muss nur meine Kosten decken“. Das Geld würde dann erst in den 6,9 Jahren verdient, die ein Vizio-Fernseher im Schnitt beim Kunden stände.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Spion im Wohnzimmer: Fernseher-Hersteller beim Spitzeln erwischt: Wie neugierig ist Ihr Smart-TV?" href="https://www.stern.de/digital/homeentertainment/fernseher-beim-spitzeln-erwischtwie-neugierig-ist-ihr-smart-tv7318400.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Spitzel-Fernseher Vizio 2001

Geldverdienen nach dem Kauf

Und hier kommen die Daten ins Spiel. Baxter ist über die Schnüffelei erstaunlich offen. Schaltet der Nutzer bei der Einrichtung Vizios Inhalte-Erkennung ein, weiß der Hersteller genau, was auf dem TV abläuft. „Wir sehen, was der Fernseher sieht“, gibt Baxter unverblümt zu. „Mit gewissen Ausnahmen allerdings. Es gibt da rechtliche Einschränkungen, zudem anonymisieren wir die Daten. Wir wollen ja nicht die Privatsphäre verletzen.“

Trotzdem sieht er auch einen Vorteil für die Kunden: „Wenn die Inhalte-Erkennung eingeschaltet ist, ist das auch für die Kunden ein echter Vorteil. Das wird gerne vergessen. Wenn man dem zustimmt, können wir in vielerlei Hinsicht auch eine bessere Nutzungserfahrung anbieten.“ Wie das konkret aussehen soll, verrät er aber nicht.

Neben den Daten bleiben den Herstellern aber noch andere Einkünfte. „Man macht ein bisschen Geld hier, ein bisschen Geld da. Man verkauft ein paar Filme, ein

Source:: Stern – Digital

Veraltetes Betriebssystem: Windows 7 wird zur tickenden Zeitbombe

By Christoph Fröhlich

Windows 7 hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, im Oktober feiert das PC-Betriebssystem seinen zehnten Geburtstag. Doch obwohl es mittlerweile drei Nachfolger gibt – Version 8, 8.1 und 10 -, läuft Windows 7 immer noch auf fast jedem dritten Rechner. Im Dezember 2018 lag der weltweite Marktanteil bei 35,63 Prozent (zum Vergleich: 52,36 Prozent bei Windows 10). In Deutschland sieht es nicht viel besser aus, hier läuft Windows 7 auf 29 Prozent der PCs.

Windows 7 wird zur Zeitbombe

Das Problem: In einem Jahr – Stichtag 14. Januar 2020 – wird Microsoft den Support für Windows 7 endgültig einstellen. Dann wird es keine neuen Updates geben, Sicherheitslücken werden nicht mehr gestopft. Mit jeder neu entdeckten Schwachstelle wird das Betriebssystem damit anfälliger für Cyberkriminelle. Wer das Betriebssystem über das von Microsoft diktierte Verfallsdatum weiter nutzt, riskiert, Opfer von Hackern und Virenprogrammierern zu werden.

Bereits im Januar 2015 stellte Microsoft den regulären Support ein, derzeit läuft der sogenannte erweiterte Support. Das bedeutet, dass Windows 7 keine neuen Funktionen mehr spendiert bekommt und Microsoft auch keinen Wert mehr darauf legt, dass das Betriebssystem mit anderen Produkten kompatibel bleibt. Grundlegende Sicherheits-Updates werden aber noch regelmäßig zum Download bereitgestellt.

Das ändert sich in einem Jahr, wenn der erweiterte Support endet. Die Ausnahme sind dann zahlende Nutzer mit speziellen Konditionen, das betrifft aber eher Unternehmen denn Privatpersonen.

Windows-7-Nutzer sollten umsteigen

Ähnliche Erfahrungen sammelte Microsoft im April 2014, als der Konzern endgültig die Unterstützung für das damals populäre Windows XP beendete. XP war damals allerdings hoffnungslos veraltet und lief vor allem auf älterer Hardware. Bei Windows 7 ist die Situation anders: Die Nutzer sind damit in der Regel zufrieden, einige Rechner wären sogar in der Lage, die aktuelle Version Windows

Source:: Stern – Digital

Langjähriger Streit: Qualcomm verliert Mannheimer Patent-Prozess gegen Apple

Der Chipkonzern Qualcomm muss in seinem Patentstreit mit Apple einen Rückschlag in Deutschland einstecken. Das Landgericht Mannheim entschied, dass iPhones ein Qualcomm-Patent zu Schaltkreis-Technik nicht verletzen und wies die Klage ab.

Qualcomm kündigte umgehend Berufung gegen die Entscheidung an. Der Chipkonzern hatte im Dezember mit einem anderen Patent ein Verkaufsverbot für mehrere ältere iPhone-Modelle in Deutschland erzielt. Apple nahm daraufhin das iPhone 7 und das iPhone 8 aus seinen Stores und seinem Online-Angebot und legte Widerspruch gegen das Urteil ein.

Der Streit begann vor rund zwei Jahren, als Apple seinem Zulieferer Qualcomm in einer Klage überhöhte und unfaire Lizenzforderungen für Patente vorwarf. Der Chipkonzern konterte mit dem Vorwurf von Patentverletzungen. Neben Deutschland gibt es Verfahren auch in China, ein Prozess in Kalifornien ist für Mitte April angesetzt.

Parallel läuft in Kalifornien ein Prozess zur Klage der US-Wettbewerbsaufsicht FTC gegen Qualcomm, in der es um das Geschäftsmodell des Chipkonzerns – und damit auch das Verhältnis zu Apple – geht.

Am Montag holte die FTC den Apple-Topmanager Jeff Williams in den Zeugenstand, der für das operative Geschäft des Konzerns zuständig ist. Williams bekräftigte, dass Apple es als unfair empfinde, dass Qualcomm für eine Lizenz auf seine Patente fünf Prozent vom Gerätepreis haben wollte. Denn das bedeute zum Beispiel, dass wenn Apple pro Gerät 60 Dollar mehr für ein Edelstahl- oder Aluminium-Gehäuse ausgebe, damit auch 3 Dollar für Qualcomm fällig würden, auch wenn der Chipkonzern damit nichts zu tun habe.

Aus Williams‘ Zeugenaussage ging auch hervor, dass Apple sich mit Qualcomm beim Start des ersten iPhones 2007 statt der fünf Prozent auf eine niedrigere feste Rate von 7,50 Dollar pro Telefon geeinigt hatte. Das wurde so geregelt, dass die iPhone-Auftragsfertiger die volle Qualcomm-Forderung bezahlten, sich den

Source:: Stern – Digital

Streaming: Netflix bis zu vier Euro teurer: Das steckt hinter den höheren Preisen

By Malte Mansholt

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/homeentertainment/netflix-bis-zu-vier-euro-teurerdas-steckt-hinter-den-hoeheren-preisen-8532334.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Serien auf Spitzenniveau, dazu jede Menge Filme – und alles zu einem festen Preis: Das ist Netflix‚ Angebot an Streaming-Kunden. Vor allem die starken Eigenproduktionen wie „Daredevil“, „House of Cards“ oder „Spuk in Hill House“ machen den Dienst attraktiv, Netflix investiert dafür jedes Jahr viele Milliarden Euro. Nun könnte der Dienst die Kosten an die Kunden weitergeben – in Form teurerer Abos.

Wer aktuell ein neues Abo abschließen will, bekommt von Netflix teils deutlich gestiegene Preise angezeigt. Bis zu 17,99 Euro kostet das Premium-Abo. Das sind vier Euro mehr, als bislang fällig werden. Das Standard-Abo ist ebenfalls teurer. Mit 13,99 Euro liegt es nun auf dem bisherigen Niveau des Premium-Abos, immerhin drei Euro mehr als vorher. Das kleinste Abo, Basic getauft, steigt um zwei Euro auf nun 9,99 Euro.Netflix abos <a target="_blank" rel="nofollow" title="Streaming: Die Schöne, das Biest und jede Menge Superhelden: Das kommt im Januar zu Netflix" href="https://www.stern.de/digital/homeentertainment/netflix-im-januar-2019das-sind-die-neuheiten-beim-streaming-dienst-8490366.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Netflix Neuheiten Januar 2019_8.05

Noch sind die neuen Preise nicht fix

Bevor die Kunden nun Fackeln und Mistgabeln hervorholen, ein Wort zur Beruhigung: Bisher handelt es sich nur um einen Testballon. Das bestätigte Netflix gegenüber „iFun“. Um auszutesten, wie Kunden auf unterschiedlich hohe Preise reagieren, bekommen Neuabonnenten über einen gewissen Zeitraum unterschiedliche Preise angezeigt. Dabei sehen nicht alle dieselben Preise. Beim Ausprobieren bekamen wir etwa auch 15,99 Euro und 16,99 Euro als Preise für das Premium-Abo angeboten. Einen Nachteil haben die Neukunden aber nicht: Schließen sie das Abo ab, gelten auch für sie die günstigeren, bisher gültigen Preise.

Zu früh sollten sich die Kunden aber nicht freuen: Die neuen Preise könnten durchaus noch auf alle zukommen. Als Netflix im Sommer 2017 neue Preise testete, dauerte es nur einige Monate, bis die dann auch tatsächlich umgesetzt wurden. Damals stieg der Preis des Basic-Abo um einen, die von Standard-

Source:: Stern – Digital

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