Mariandl kann auch böse sein

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

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Wien. Waltraut Haas sprüht nur so vor Lebensfreude: Den Sommer über stand die österreichische Filmlegende in Weißenkirchen in Horvaths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ auf der Bühne und erntete für ihre erste so richtig „böse“ Rolle stürmischen Applaus. In dem Buch „Jetzt sag ich’s“ (Amalthea) öffnet sie ihre Schatzkiste der Erinnerungen und Anekdoten und im Film „Das kleine Vergnügen“ (ab Freitag im Kino) spielt sie die Mutter von Petra Kleinert, die ob einer in die Brüche gegangenen Beziehung…

Source:: Wiener Zeitung – News Kultur

Star Wars: Wer verbirgt sich auf diesem Bild?

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Disney hat ein erstes Bild und die Regisseure für die neue „Star Wars“-Streaming-Serie „The Mandalorian“ enthüllt. Dave Filoni (44), der schon an „Star Wars: The Clone Wars“ und „Star Wars Rebels“ gearbeitet hat, wird die erste Folge der Serie inszenieren, berichtet „Variety“. „Thor: Tag der Entscheidung“-Regisseur Taika Waititi (43), Bryce Dallas Howard (37, „Jurassic World“) und unter anderem Rick Famuyiwa (45, „Dope“) werden bei weiteren Episoden Regie führen.

Produzent und Drehbuchautor wird Jon Favreau (51, „Iron Man“) sein. Der enthüllte auf Instagram nun auch das erste Bild zur neuen Live-Action-„Star Wars“-Serie. Ob darauf schon die Hauptfigur zu sehen ist?

Von „Game of Thrones“ zu „Star Wars„?

Zuvor hatte Favreau erste Details zur Serie, die auf dem eigenen Streamingdienst von Disney laufen wird, verraten: „Nach den Geschichten von Jango und Boba Fett taucht ein weiterer Krieger im Star-Wars-Universum auf“, heißt es in seinem Statement auf Instagram. Es ist im klassischen „Star Wars“-Design, gelbe Buchstaben auf schwarzem Grund, gehalten. „The Mandalorian wird nach dem Fall des Imperiums und vor der Entstehung der Ersten Ordnung spielen“, so Favreau weiter. Ein einsamer Revolverheld am Rande der Galaxis, weit entfernt von der Autorität der Neuen Republik, werde die Hauptrolle spielen.

Und wer schlüpft in die Hauptrolle? Gerüchten zufolge angeblich Pedro Pascal (43), bekannt durch „Game of Thrones“ und „Narcos“. Die Website „Making Star Wars“ hat mit einem Bericht für diese Spekulationen gesorgt.

Source:: Stern – Kultur

Ursula Krechel, Archivarin des Verdrängten

By peter.pisa@kurier.at (Peter Pisa)

Der dritte große Roman der deutschen Buchpreis-Siegerin erzählt von zehn Flaschen Wein für „Entschädigungswürdige“.

ie gilt als eine Archivarin des


Verdrängten
, den Blick ins Trostlose gerichtet
Das war so im Roman „Shanghai fern von wo“ über Juden, denen die Flucht in asiatische Schlupflöcher geglückt war … „Nach Schanghai“ (sagt einer).
„Was? So weit?“
„Weit von wo?“
Und in „Landgericht“, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2012, kehren Kirchenglocken zurück, die nicht für den Krieg eingeschmolzen wurden.
Die Leute jubeln.
Ein vertriebener jüdischer Richter kehrt ebenfalls zurück. Er möchte wieder arbeiten. Freut sich jemand?

Gerupft

Jetzt lässt uns


Ursula Krechel
in die „Geisterbahn“ einsteigen. Ein Wort, das für die Schausteller steht.
Andererseits passend fürs „Dritte Reich“ und danach.
Die Opfer, die das KZ überlebten und in ihre Heimatstadt Trier zurückkehrten – die Geburtsstadt Krechels –, bekamen (sofern „entschädigungswürdig“): 100 Mark … plus zehn Flaschen Wein, die sie umtauschen durften gegen Schuhe oder ein Bett.
„Geisterbahn“ ist die Geschichte der Sinti-Familie Dorn mit zehn Kindern. die in Trier lebte und arbeitete.
Dass sie auf Jahrmärkten für Unterhaltung sorgten: sehr erwünscht. Dass sie musizierten, „Zigeunermusik“: wunderbar.
Aber die Menschen dahinter grenzt(e) man aus. Mit einem Mal durften sie, die Deutschen, keine „Deutschblütigen“ heiraten; und zwangssterilisiert wurden die Frauen; und beschlagnahmt wurde ihr Besitz inkl. Kinderbadewanne …
Krechels Romane bevölkern „gefundene Figuren“ – in Akten gefundene. Sie baut Denkmäler wie Erich Hackl („Am Seil“), macht aber viel mehr noch dazu. Diesmal hat sie zu weit ausgeholt, bis zum Dirigenten Furtwängler müsste diese Geisterbahn nicht fahren.
Sie legt mehr Gewicht auf die Sprache. Doch gelingen die besten Bilder, wenn sie sich aufs Dokumentieren beschränkt:
Etwa wenn politische Gefangene Gänse rupfen müssen, lebende Gänse, jede ausgerissene Feder eine offene Wunde, die großen Wunden werden danach mit Zwirn

Source:: Kurier.at – Kultur

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