Mehr Kultur

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wirklich lehrreich sind sie nicht, die Bücher vom „Magischen Baumhaus“. Die US-Amerikanerin Mary Pope Osborne hat sie in rauen Mengen verfasst und wenig Zeit mit Recherche verplempert. 53 Bände liegen bis heute vor, die Geschwister Philipp und Anne reisen darin durch die Zeit. Landen sie in der Frühgeschichte, treffen sie auf vegetarische und fleischfressende Dinosaurier. Steigen sie im Mittelalter ab, lernen sie Burgen kennen mit guten wie bösen Rüstungsträgern. Weltweit hat Mary Pope Osborne…

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Endloser Todeskampf

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In den 1990er Jahren herrschte Chaos im Liebesleben. Neben die ohnehin schon hormonbedingten Verwirrungen des Körpers gesellte sich noch die Kunde von der todbringenden Lust: Aids hielt die Menschheit in Schach, weil man nicht wusste, wie man dem Virus beikommen konnte. In dieser Zeit der (sexuellen) Unsicherheit siedelt der aus Marokko stammende französische Regisseur Robin Campillo, dereinst als Aids-Aktivist an vorderster Aufklärungsfront aktiv, sein Drama „120 BPM“ (120 Beats per Minute) an…

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Und plötzlich mit dem Kanzler per Du

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Achtung, Selbstreflexion. Wohldosiert, noch ein bisschen unbeholfen, aber immerhin. Gleich zu Beginn des ersten Gesprächs für unseren Podcast stellte ich den Gast Harald Katzmair so transparent vor, wie ich es bis dahin nie in einem Interview gemacht hatte: Netzwerkforscher, wir hatten für dasselbe Medium geschrieben und ja, wir waren per Du. Vor Publikum, unerhört. Dieses erste „Du“ on Air war bewusst gesetzt und dennoch, die Situation war angespannt, ich höre noch das eigene…

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Ungeschmeidig vong Mythos her

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Es ist schon eine kesse Horrorgeschichte, wie es dereinst zum Tantalidenfluch gekommen ist: Mann setzt Göttern seinen eigenen Sohn als Snack vor. Nicht cool, Tantalos. Deswegen wird in jeder Generation seiner Nachfahren ein Familienmitglied ein anderes slashen. Krass vong ewiger Schuld her. Ungefähr auf diesem flapsigen Niveau wollten Jacob Suske und Ann Cotten wohl einen der meistbearbeiteten antiken Mythen, Elektra, im Wiener Schauspielhaus auf die Bühne bringen – als „elektronische Kammeroper…

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