Mittelschule mit Leistungsstufen

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. (ett) Es ist der umfassendste Eingriff in den Schulunterricht, der ab dem nächsten Schuljahr 2019/20 alle Volksschüler in Österreich und hunderttausende Schüler in den bisherigen Neuen Mittelschulen (NMS) betreffen wird. Der von der ÖVP gestellte Bildungsminister Heinz Faßmann schickt jetzt das im Mai angekündigte Pädagogikpaket in Begutachtung. Damit werden Noten in den Volksschulen wieder Pflicht, das Wiederholen von Klassen wird ab der dritten Klasse Volksschule wieder eingeführt…

Source:: Wiener Zeitung – News Politik

Gute Zeiten, um an unruhige zu erinnern

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. Institutionen strahlen, jedenfalls in glücklichen Zeiten, Ruhe aus. Selbst wenn die unruhigen Zeiten ihrer Entstehung vergessen sind. So gesehen ist es zweckdienlich, auch unrunde Jahrestage dazu zu nutzen, um an diese Umstände zu erinnern. Am Montag wurde deshalb auf Einladung von Brigitte Bierlein, der Präsidenten des Verfassungsgerichtshofs, von der Republik – von der Regierung waren Vizekanzler Strache und Justizminister Moser zugegen – und etlichen Ehrengästen des Beschlusses des…

Source:: Wiener Zeitung – News Politik

Deutsche Einheit: 28 Jahre nach der Vereinigung ist Deutschland gespalten wie nie

28 Jahre nach der deutschen Einheit ist vielerorts eine Sprachlosigkeit zu spüren. Eine Künstlerin hat sich zur Aufgabe gemacht, dies zu ändern. Seit vier Jahren reist sie durch Ostdeutschland und lädt Menschen zum Gespräch ein. Sie hat so viel über das Land erfahren.

Ihr alter postgelber VW-Bus fällt auf. Mit dem 30 Jahre alten Gefährt reist Kathrin Ollroge durch Ostdeutschland. Wenn sie ankommt, in Tribsees, Klötze oder Radebeul, holt sie die Requisiten aus dem Bus: Eine Holzkonstruktion, die einen offenen, zugleich aber geschützten Raum ergibt. Darin Sessel, ein Tisch, Kunstrasen, Kaffee und Kuchen. Es soll ein „Raum für Gedanken“ sein, den Ollroge auf den Marktplätzen und in den Wohngebieter in Ostdeutschland aufbaut. Die Potsdamer Künstlerin und Fotografin ist eine Handlungsreisende gegen die Sprachlosigkeit. Sie will mit den Menschen reden. Und zuhören.

Erzählungen vom Kriegsende und von Baumhäusern im Wald

Wer bei ihr Platz nimmt, bekommt Zeit zum Erzählen. Kathrin Ollroge schreibt mit, fragt nach, aber sie wertet und diskutiert nicht. So öffnen sich oft auch die Skeptischen. Acht, zehn oder mehr Gespräche führt sie pro Tag und kennt inzwischen die Sorgen von Heute und noch besser die unbewältigten Fragen des Gestern. Die ganz Alten berichten, was sie als Kinder bei Kriegsende sehen mussten. Die etwas Jüngeren sprechen von dem Gesundheitsgefahren im DDR-Chemiedreieck, oft von den Brüchen in ihren Lebensläufen nach der Wende oder den unwillkommenen Einwanderern Wolf und Biber. Die ganz Jungen sprechen manchmal davon, dass sie wegziehen wollen, irgendwohin, wo richtig was los ist. Öfter aber erzählen sie von der Jugendfeuerwehr und den Baumhäusern im Wald.

Seit vier Jahren ist Ollroge unterwegs, alle fünf Ost-Bundesländer hat die 48-Jährige mit ihrem Bus bereist, viele Hundert Gespräche geführt. Nächstes Jahr will sie auch die alten Länder bereisen, bisher fehlte die Zeit, schließlich ist sie mehr oder weniger solo unterwegs. Für ihr Projekt und ihr

Source:: MZ – Politik

CNN-Interview: Trump-Beraterin Conway: Wurde Opfer sexueller Nötigung

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Die Beraterin von US-Präsident Donald Trump, Kellyanne Conway, ist nach eigenen Angaben Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden. Zugleich verteidigte sie die Nominierung von Brett Kavanaugh für den Posten als obersten Richter.

Source:: Stern – Politik

Stärker von Armut bedroht: Ost-West-Kluft wird kleiner, doch Unterschiede bleiben

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Bevölkerungsentwicklung, Wohlstand, Einstellung zu Ausländern: Auch 28 Jahre nach der Wiedervereinigung klaffen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Mit den Jahren sind sie aber kleiner geworden, wie mehrere am Montag veröffentlichte Statistikauswertungen ergeben haben. Ein Ergebnis: Der Osten hat wirtschaftlich aufgeholt, könnte aber bald wieder zurückfallen. Ein Überblick nach Themen:

ARMUT:

Wer im Osten lebt, ist statistisch stärker von Armut bedroht als Menschen im Westen. Das geht aus Daten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder hervor, auf die die Linksfraktion im Bundestag aufmerksam gemacht hat.

So waren im vergangenen Jahr in den Ost-Ländern einschließlich Berlins 17,8 Prozent der Menschen armutsgefährdet – in Westdeutschland waren es 15,3 Prozent. Binnen eines Jahres sank der Anteil im Osten um 0,6 Prozentpunkte, im Westen stieg er um 0,3 Punkte. Zehn Jahre vorher waren im Osten noch 19,5 Prozent der Menschen von Armut bedroht – im Westen nur 12,9 Prozent.

Die Sozialexpertin der Linksfraktion, Sabine Zimmermann, warf der Bundesregierung bei der Armutsbekämpfung „Totalversagen» vor. „Über ein Vierteljahrhundert nach der Deutschen Einheit ist es nicht nachvollziehbar, dass es immer noch ein deutliches Einkommensgefälle zwischen West und Ost gibt», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Prekäre Beschäftigung müsse zurückgedrängt, der Mindestlohn erhöht werden.

KONSUM:

Was kostet der Alltag? Die durchschnittlichen Konsumausgaben der privaten Haushalte betrugen im Osten im Jahr 2016 mit 2078 Euro rund 80 Prozent des Westniveaus in Höhe von 2587 Euro, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Dennoch ist das Konsumverhalten nahezu identisch: Für die Grundbedürfnisse wie Wohnen, Essen und Bekleidung verwendeten die privaten Haushalte durchschnittlich etwa die Hälfte ihrer gesamten Konsumausgaben, nämlich 53,6 Prozent im Westen und 53,3 Prozent im Osten.

WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Der Osten hat wirtschaftlich aufgeholt, wird nach einer Studie der Prognos AG bald aber wieder zurückfallen. „Bis 2045 nimmt

Source:: Stern – Politik

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