Luzern-Investor Alpstaeg fordert: «Babbel muss jetzt aufwachen»

Der FCL in der Krise. Wird es langsam eng für Trainer Markus Babbel? Investor Bernhard Alpstaeg nimmt Stellung.

An der Pressekonferenz nach der 0:1-Pleite gegen YB wirkt Markus Babbel angespannt. Verständlich, haben die Luzerner doch zum achten Mal in Serie keinen Sieg einheimsen können. Elf Punkte aus zwölf Spielen – eine dürftige Bilanz.

Dabei ist der FCL im Sommer hoffnungsvoll in die Saison gestartet, verliert in den ersten sieben Spielen nur gegen Meister Basel. In der Innerschweiz war man lange guter Dinge. Und das trotzt Umbruch vor Saisonstart. CEO Marcel Kälin und Sportchef Remo Meyer haben klare Spar-Vorgaben: Sie müssen das vorgegebene Budget von Hauptinvestor Bernhard Alpstaeg knallhart einhalten. Sparkurs beim FCL – Spieler wie Markus Neumayr, Tomislav Puljic oder François Affolter sind zu teuer, werden abgegeben.

Im Gegenzug holen die Luzerner dafür Spieler wie Marvin Schulz von Gladbach, Christian Schwegler von RB Salzburg oder Reto Ziegler von Sion. Total-Umbruch beim FCL.

Eine Strategie, die nicht aufgeht. Nach zwölf Spieltagen steht Luzern an zweitletzter Stelle. Investor Alpstaeg platzt der Kragen. Zur „Luzerner Zeitung» sagt er: „Ich habe das Gefühl, die Spieler, der Trainer und der Sportchef träumen. Mit der jetzigen Einstellung kommt der FCL nicht weiter. Ich habe Vertrauen in den FCL, aber ich bitte die Spieler, Trainer und den Sportchef aufzuwachen.»

„Grossen Respekt vor Fischer»

Klare Worte des 72-Jährigen. Soll Trainer Markus Babbel gar demnächst durch Ex-FCB-Coach Urs Fischer ersetzt werden? „Ich habe grossen Respekt vor Fischer, doch es gibt noch andere Trainer», so Alpstaeg. Er stellt klar: „So wie ich es sehe, ist kein anderer Trainer in Luzern vorgesehen, Babbel muss jetzt einfach aufwachen.»

Woche der Wahrheit beim FCL? Am Donnerstag steht das Cup-Achtelfinal-Spiel in Echallens an, am Sonntag müssen die Luzerner nach Lugano zum Kellerduell. Für Babbel heissts wohl: Verlieren verboten. (mam)

Source:: Blick.ch – Sport

Schalke-Trainer motzt gegen Nati-Star: Was läuft da schief mit Embolo?

Breel Embolo (20) scheint endlich wieder fit zu sein. Bei Schalke aber spielt der Schweizer Nati-Stürmer keine Rolle. Was ist da los?

Freitagabend, Veltins-Arena auf Schalke. Gänsehautstimmung bei Flutlicht und knapp 60’000 Fans. Zu Gast: Mainz 05.

Nur einer sitzt im Dunkeln: der Schweizer Breel Embolo.

Der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte (rund 30 Millionen) figuriert nicht mal im Aufgebot der Knappen. Für ihn stürmt der selbst bei Schalker Fans als argentinischer „Chancentod» gebrandmarkte Franco Di Santo. Alles fragt sich: warum?

Breel im „Embo-Loch»?

Embolo stecke in einem „kleinen Loch», heisst es zu Wochenbeginn. Sein junger Trainer, Domenico Tedesco (32) erklärt im „Kicker»: „Breel stagniert momentan. Das weiss er auch, wir haben intern bereits darüber gesprochen. Breel ist jung und hat Potenzial. Wir werden ihn dabei unterstützen, aus diesem kleinen Loch wieder herauszukommen.»

Klar, vor fast genau einem Jahr verletzte sich Breel schwer. Erst seit dieser Saison greift er wieder an. 109 Minuten, dabei ein Mal von Beginn weg, durfte er bisher ran. Nun der Tiefpunkt gegen Mainz.

„Nicht auf einer Wellenlänge»

Tedescos Worte werden in der „Bild» schärfer: „Breel hat in den letz­ten Wo­chen nicht gut trai­niert, in allen Wer­ten keine gute Leis­tung ge­bracht. Er läuft zu wenig und kommt zu sel­ten in den roten Be­reich. Das sind alles Sym­pto­me, die dafür spre­chen, dass er nicht die beste Phase hat.» Dicke Post!

Ist das die Wahrheit? Für Embolo offenbar nicht! Denn die „Bild» schreibt weiter: „Trotz zahl­rei­cher Ein­zel­ge­sprä­che sind Trai­ner und Spie­ler nicht auf einer Wel­len­län­ge, was die ak­tu­el­le Form des Stür­mers an­geht. Em­bo­lo sieht sich nach sei­ner schwe­ren Knö­chel­ver­let­zung auf dem rich­ti­gen Weg – Te­des­co nicht.»

Wie weiter? Am Dienstagabend steht erst einmal das DFB-Pokalspiel gegen Wehen Wiesbaden an (mit Ex-FCB- und Thun-Spieler Stephan Andrist).

Ob mit oder ohne Breel ist (noch) Tedescos Geheimnis. (wst)

Source:: Blick.ch – Sport

Video: Ist das der beste Elfer aller Zeiten?

By mod

Eine kuriose Szene aus dem thailändischen Cup-Semifinale geht um die Welt.

Wer sich zu früh freut, den bestraft das Leben. An die wohl meistgehasste Weisheit wird man bekanntlich auch im Fußball oft erinnert. So etwa kürzlich im Halbfinale des thailändischen Cups, wo es ins langwierige Elfmeterschießen ging.

Beim Stand von 19:19 zwischen Bangkok Sports Club and Satri Angthong kam es zum Duell Tormann gegen Tormann. Der Schuss des Bangkok-Goalis ging an die Latte, sein Gegenüber drehte zum Jubellauf ab. Es stellte sich heraus, zu früh. Denn der Ball überlegte es sich anders und landete doch im Netz. Bangkok schaffte es ins Finale.

Source:: Kurier.at – Sport

Neuer Coach Gabri giftelte einst: «Am liebsten würde ich die Zeit in Sion löschen»

By Alain Kunz

Einst stampfte er den FC Sion mit Worten in Grund und Boden. Und heute? Wird Gabri als neuer Sion-Trainer vorgestellt. Wie wenn nichts gewesen wäre.

In diesem Business gibt es keine Logik. Speziell nicht in Sion. Wie viele Spieler oder Trainer haben den Klub ins Pfefferland gewünscht und in totalem Unfrieden verlassen? Um dann eines Tages zurückzukehren, wie wenn nichts gewesen wäre. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, soll einst Konrad Adenauer gesagt haben. Sion-Boss Christian Constantin ist ein Meister der sprunghaften Sinneswandel.

Nicht ganz so schnell ging es bei Gabri (38). Dafür umso heftiger. Im Sommer 2011 wechselt er aus Katar zu Sion, hat aber Trainingsrückstand, ist verletzungsanfällig und macht nur fünf Spiele. Es ist die Zeit der grossen Wirren, als CC trotz Fifa-Transfersperre sechs Spieler verpflichtet. Unter ihnen Ex-Barça-Star Gabri. Vor Zivilgerichten scheint sich CC die Spielberechtigung zu erkämpfen. Am Ende zieht der Schweizer Fussballverband dem FC Sion auf Druck der Fifa dennoch 36 Punkte ab.

„Ich wäre nie ins Wallis gekommen»

Ein halbes Jahr später hat sich Gabri mit CC bereits versöhnt. Er wird als Assistent von Sébastien Fournier vorgestellt. Doch als CC Gennaro Gattuso verpflichtet, entscheidet sich Gabri den Job in Sion nicht anzutreten, sondern Trainer Laurent Roussey als Spieler nach Lausanne zu folgen.

Alsbald wird er dort Captain und sagt im Oktober 2012: „Man hat mir in Sion Tatsachen vorgespiegelt, die nie eingetroffen sind. Ich kam, um in der Europa League zu spielen. Wenn ich gewusst hätte, dass die Dinge sich so entwickeln würden, wäre ich nie ins Wallis gekommen.»

Das falsche Bild von der Schweiz

Im Fan-Magazin von Lausanne-Sport setzt er noch einen drauf: „Wenn ich die Zeit in Sion löschen könnte, würde ich es tun.» Und im Fussballmagazin „Zwölf» sagt er, er wundere sich, dass es einen Klub wie Sion im Jahr

Source:: Blick.ch – Sport

1 2 3 4 5 266