Rekordjagd treibt Bitcoin Richtung 10.000 Dollar

By yw

Der Bitcoin ist der bekannteste Vertreter von Digitalwährungen, oder auch Kryptowährungen genannt.

Die Rekordjagd bei der Digitalwährung Bitcoin hat sich am Montag stark beschleunigt. In der Früh stieg der Kurs in Richtung der Marke von 10.000 US-Dollar. Zeitweise stieg der Bitcoin je nach Handelsplattform über 9.700 Dollar (umgerechnet 8.167 Euro). Im Vergleich zum Freitag ist das ein Kursgewinne von fast 18 Prozent. Zu Beginn des Jahres wurde der Bitcoin noch unter der Marke von 1.000 Dollar gehandelt.

Längerfristige Preisrallye

Für die aktuelle Tempoverschärfung bei der Rekordjagd sehen Marktbeobachter keinen konkreten Grund. Obwohl es zuletzt immer wieder Warnungen vor einer gefährlichen Preisblase bei der Digitalwährung gegeben hatte, scheint der Bitcoin bei immer mehr Anlegern auf Interesse zu stoßen.

Der jüngste Preissprung ist nach Einschätzung des Experten Thomas Glucksmann von der Handelsplattform Gatecoin Ltd. in Hongkong nur die Fortsetzung einer längerfristigen Preisrallye bei der Kryptowährung. Er sprach von einem „Tsunami spekulativer Handelsaktivitäten“.

Der Bitcoin ist der bekannteste Vertreter von Digitalwährungen, oder auch Kryptowährungen genannt. Anders als herkömmliche Währungen werden sie nicht von Zentralbanken und Regierungen kontrolliert. Befürworter schätzen die Freiheit und Anonymität, Kritiker warnen vor Missbrauch etwa zur Finanzierung krimineller Handlungen. Wegen extrem starken Kursschwankungen sehen Skeptiker Bitcoins nicht als Währung an, sondern sprechen von einem reinen Spekulationsobjekt

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Öffentlicher Verkehr: Ohne Chauffeur zum Heididorf

Mögliches neues Einsatzgebiet in Graubünden: Das selbstfahrende Postauto wird in Maienfeld getestet.

Postauto Schweiz testet selbstfahrende Busse nun auch in Graubünden. Der erste Versuch, der seit Mitte 2016 in Sitten im Kanton Wallis erfolgreich läuft, wurde inzwischen geografisch ausgeweitet.

Der Kanton Graubünden prüft mit Postauto Schweiz, wo der Einsatz von so genannten „Smart Shuttles» als Ergänzung auf der letzten Meile sinnvoll sein könnte. Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche sind Testfahrten geplant auf der Route von Maienfeld in den Ortsteil Rofels zum Heididorf.

Als technische Herausforderung für die Busse ohne Chauffeur dürften die engen, kurvigen, von Rebberg-Mauern gesäumten Strässchen werden, wie Postauto am Montag in einer Mitteilung schrieb. Ob und wann der Shuttle in Betrieb gehe, sei derzeit noch offen, hiess es.

In Maienfeld kann die Bevölkerung am kommenden Freitag erfahren, wie es sich in einem Postauto ohne Fahrer fährt. Aus Sicherheitsgründen ist während des Versuchs eine Begleitperson im Shuttle anwesend. Sie kann das Fahrzeug jederzeit stoppen.

In Sitten läuft der Testbetrieb seit Juni 2016. 32’000 Fahrgäste hätten die zwei Shuttles dort schon transportiert und total 8000 Kilometer zurückgelegt, so Postauto Schweiz.

Die Busse fahren auf einer Strecke von 1,5 Kilometern durch die Altstadt. Schrittweise wird deren Aktionsradius bis zum Bahnhof ausgeweitet. Erfahrungen punkto Sicherheit zeigten, dass 80 Prozent der manuellen Eingriffe wegen falsch parkierter Autos erfolgten.

Postauto besitzt eigenen Angaben zufolge vier selbstfahrende Busse. Neben den beiden im Wallis eingesetzten Shuttles steht ein Fahrzeug in Bern und das vierte in Lyon. Die Fahrzeuge in Bern und Lyon dienen Demonstrationszwecken.

Bekanntgegeben wurden am Montag in Chur ausserdem die Auswirkungen des diesjährigen Fahrplanwechsels am 10. Dezember auf den Kanton Graubünden. Der neue Fahrplan bringt zwischen Chur und Zürich täglich während dreier Stunden (15:37 bis 18:37 Uhr) einen Halbstundentakt. Zudem werden die Regionen besser an die Zentren angeschlossen.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Concorde kriegt einen Nachfolger: Revival der Überschall-Flieger

Lange gab es nach dem bekannten, französischen Flugzeug Concorde keinen Flieger mehr, der in Überschall-Geschwindigkeit flog. Ein Startup baut nun einen Concorde-Nachfolger, der im Jahr 2025 abheben könnte.

Die Digitalisierung bringt überall Fortschritte. In der Luftfahrt vermisste man bislang jedoch neue Technologien. Das einzige, was uns die Digitalisierung ab und an bot, waren neue Unterhaltungs-Systeme mit Touch-Displays. Das heisst aber nicht, dass Ingenieure nicht an etwas Neuem arbeiten.

Wie „Quartzy» berichtet, könnte es nämlich schon bald neue Überschall-Flieger geben. Man erinnere sich: Das französische Prestige-Flugzeug Concorde flog bis ins Jahr 2003 mit Geschwindigkeiten von rund 2200 km/h.

Der Flug zwischen London und New York dauerte nur gerade mal 3,5 Stunden. Reisezeiten, von denen man heute nur träumen kann. Grund dafür waren hohe Kosten und der verherende Concorde-Absturz im Jahr 2000, bei dem über 100 Passagiere starben.

Erste Flüge ab 2025

Das Luftfahrt-Startup Boom Supersonic will nun dem Überschall-Flugzeug ein Revival geben. Ihr XB-1 soll eigenen Angaben zufolge rund 2300 km/h schnell fliegen können. Der Branchen-Webseite Market Mogul» zufolge haben Airlines bereits 76 Modelle vorbestellt haben.

Wie „Quartzy» weiter schreibt, könnte dieser Concorde-Nachfolger den technologischen Fortschritt beschleunigen, ohne die Ticket-Preise besonders zu erhöhen. So sollen sich die Preise im heutigen Business-Class-Segment orientieren. Erste Prototypen könnten bereits nächstes Jahr abheben, der vollständige Markteintritt wird im Jahr 2025 erwartet. (pma)

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

In Zürich ist der Kaffee am teuersten: Bis 5.50 Franken für den Café crème

In der Stadt Zürich kostet ein Café Crème aktuell bis zu 5,50 Franken. Im Kanton Bern ist die Tasse Kaffee in einigen Cafés noch für 3,50 Franken zu haben. (Archivbild)

ZÜRICH –
Die Hammerpreise in Zürich lassen einem wieder mal die Kinnlade runtergehen: Laut einer aktuellen Umfrage kostet dort der Café crème landesweit am meisten.

An diesen Preisen verbrennt sich so mancher Kunde den Mund: Der Kanton Zürich – und ganz besonders die Stadt – hat die höchsten Kaffeepreise im ganzen Land.

Wer in der Stadt einen Café crème bestellt, zahlt im Schnitt 4.42 Franken, kantonal beträgt der Schnitt 4.33 Franken. Landesweit kostet ein Kafi crème dagegen durchschnittlich 4.23 Franken.

Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Verband Cafetier Suisse bei 750 Betrieben in der Deutschschweiz durchgeführt hat.

Der Höchstwert aus der Umfrage: 5.50 für ein Tässli Kafi – natürlich in der Limmatstadt. In welchem Lokal dieser Preis bezahlt werden muss, gibt der Verband aber nicht bekannt.

Zürich ist nicht überall teuer

Aber: Auch in der Stadt Zürich gibt es den Café crème für wenig Geld: Das billigste Lokal serviert ihn für 3 Franken. Das ist gleich günstig wie die niedrigsten Werte in der Region Ostschweiz und im Kanton Solothurn. Einen niedrigeren Preis hat kein Gastwirt in der Umfrage angegeben.

Der Vergleich mit letztem Jahr zeigt: Schweizweit ist der Preis kaum gestiegen, nämlich von 4.23 auf 4.24 Franken. (kst)

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Urteil erwartet: Wird Anton Schlecker heute ins Gefängnis geschickt?

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Muss Anton Schlecker ins Gefängnis? Die Antwort auf diese Frage hängt auch davon ab, wie das Gericht die Pleite seine Drogeriemarktkette bewertet. Dem 73-Jährigen werden schwerer Bankrott und das Beiseiteschaffen von Millionenbeträgen vorgeworfen. Im Prozess gegen den insolventen Ex-Drogeriekönig vor dem Landgericht Stuttgart soll am Montag gegen Mittag das Urteil verkündet werden.

Die Staatsanwaltschaft hat drei Jahre Haft für Anton Schlecker gefordert. Dessen ebenfalls angeklagte Kinder Lars und Meike sollen nach dem Willen der Anklagevertreter zwei Jahre und zehn Monate beziehungsweise zwei Jahre und acht Monate ins Gefängnis. Schlecker selbst hat betont, immer an den Fortbestand seiner Firma geglaubt zu haben. Die Verteidiger der Familie halten die Forderung nach einer Haftstrafe für überzogen. Sie zweifeln die Gutachten an, mit denen die Anklage ihre Vorwürfe belegt sieht.

Der Vorwurf: Anton Schlecker und seine Kinder sollen Geld auf die Seite geschafft haben

Die Staatsanwaltschaft listet gut 16 Millionen Euro an Schäden auf, für die Schlecker aus ihrer Sicht verantwortlich gemacht werden kann. Etwa zwei Drittel sind Verluste wegen mutmaßlich überhöhter Stundensätze, die das Mutterunternehmen Schlecker an die Logistik-Tochterfirma LDG zahlte, die den beiden Kindern gehörte. Den Rest soll der 73-Jährige aktiv verschoben und damit dem Zugriff der Gläubiger entzogen haben.

Lars und Meike Schlecker wirft die Anklage vor, noch kurz vor der Insolvenz im Januar 2012 sieben Millionen Euro als Gewinn der LDG an sich selbst ausgeschüttet zu haben – obwohl die Firma keinen Gewinn gemacht hatte.
20-Staatsanwaltschaft fordert drei Jahre Haft für Anton Schlecker-5652605134001

Source:: Stern – Wirtschaft

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