Arbeitslosigkeit sinkt weiter

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. Der Wirtschaftsaufschwung lässt weiterhin die Arbeitslosenzahlen in Österreich sinken. Ende September waren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,3 Prozent weniger Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet also 374.935 Personen (-17.004). Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition sank um 0,6 Prozentpunkte auf immer noch hohe 7,5 Prozent. Ende September gab es 302.843 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 6,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Rechtliche Hürden: Bauland wird knapp – obwohl es freie Flächen gibt

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/rechtliche-huerden-bauland-wird-knapp-obwohl-es-freie-flaechen-gibt-7644270.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="https://image.stern.de/7644272/3×2-480-320/c5bfc2c2c54e83f3333e5308deada7aa/GM/022009010117100299288798large43jpg-05e664832dd15028.jpg“>

In Deutschlands Städten wird Bauland trotz vorhandener freier Flächen knapp. Fachleute und Wohnungsbaubranche empfehlen daher vor der Münchner Immobilienmesse Expo Real (4. bis 6. Oktober), mehr Agrarland und sonstige Flächen in Bauland umzuwandeln.

„Genug Land ist prinzipiell vorhanden», sagte Michael Voigtländer, Immobilienexperte am Institut der Deutschen Wirtschaft, der Deutschen Presse-Agentur. „Aber die rechtlichen Vorgaben, die Eigentumsverhältnisse und auch der Widerstand der Bürger machen es oft schwer, das dringend benötigte Bauland zu gewinnen.»

Der Verband der bayerischen Wohnungswirtschaft spricht von einem „Riesenproblem». In München etwa ist die Lage nach einer kürzlich vorgestellten Studie des regionalen Planungsverbands akut. „In München werden wir bei den gegebenen Bauflächen und den gegebenen Bebauungsplänen bald an die Grenzen stoßen», sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner. „Das wird nicht ausreichen, um Wohnraum für die bis 2035 erwarteten 300 000 neuen Einwohner zu schaffen.»

München ist kein Einzelfall: Knapp ist Bauland ebenso in anderen Großstädten wie Frankfurt, Berlin oder Stuttgart, aber auch in manchen kleineren Kommunen wie Passau oder Regensburg. Viele Kommunen haben in den vergangenen 20 Jahren zwar vorzugsweise nicht mehr genutzte Industrie- und Bahnanlagen, Bundeswehrgelände oder sonstige Brachen in Bauland umgewandelt. Diese Reserven neigen sich aber nun dem Ende zu. „Es gibt nicht mehr viele Industriebrachen und alte Kasernen, die man relativ leicht bebauen kann», sagt Kroner.

Dabei ist nicht einmal das dicht besiedelte München vollständig bebaut: Etwa 20 Prozent des Stadtgebiets sind freie Flächen, großenteils Ackerland und Wälder. Und im Umland der Landeshauptstadt gibt es unbebauten Grund in Fülle.

Der Mangel an bebaubaren Grundstücken hat eine paradoxe Folge. Auf den wenigen verfügbaren Flächen in den Städten wird weniger gebaut als eigentlich möglich wäre. Der Grundstückskauf ist vielerorts so teuer geworden, dass sich der Bau von Mietshäusern nicht mehr rechnet. „Hohe Grundstückspreise lassen einen frei finanzierten Wohnungsneubau zu bezahlbaren Mieten vielfach nicht mehr

Source:: Stern – Wirtschaft

Fuck Work

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave. So die Auffassung von Friedrich Nietzsche. Der Vergleich mit einer tatsächlichen Leibeigenschaft ist problematisch, doch Nietzsche hat Recht. Denn auch wenn Menschen einer Arbeit nachgehen, die sie interessiert, die sie gerne machen, die ihnen vielleicht sogar Spaß macht und in der sie aufgehen, lauert dahinter die fast noch größere Gefahr der Selbstausbeutung. Diese geschieht unter dem Deckmantel der Freiheit…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Kreditkarten: Zeit der Unterschrift ist vorbei

By Anita Staudacher

Sicheres Bezahlen am Terminal künftig nur noch mit PIN-Code möglich, Fingerabdruck soll folgen.

Karte zücken, Papierbeleg unterschreiben – und fertig. Diese seit Jahrzehnten bewährte, simple Identifizierung bei Kreditkarten-Zahlungen hat ausgedient und wird durch den persönlichen vierstelligen Zahlencode (PIN) ersetzt. Aus Sicherheitsgründen, argumentieren Banken und Kartenfirmen. Schließlich seien Unterschriften leicht zu fälschen und die PIN-Eingabe bereits in vielen Länder obligat.

Schärfere Haftungsbestimmungen

Weil in den nächsten Jahren schärfere Haftungsbestimmungen für Banken drohen, wenn sie Zahlungen mit einfacher Unterschrift zulassen, werden die Karten jetzt auch in Österreich umgestellt. Erste Bank und Sparkasse statten ab sofort alle neuen sKreditkarten mit „Code first“ aus. Bei jeder Zahlung an einem Bezahlterminal muss dann wie bei der Bankomatkarte der PIN-Code eingetippt werden. Der vorgegebene Zahlencode kann auf Wunsch bei den Geldausgabeautomaten in den Filialen geändert werden. Card Complete tauscht schon seit April abgelaufene Karten gegen solche mit PIN-Autorisierung aus.

Für Karteninhaber brächten die erhöhten Sicherheitsstandards nicht unbedingt Vorteile, meint Datenschützer Georg Markus Kainz vom Verein Quintessenz. Auch ein vierstelliger Code könne leicht geknackt werden. Durch den Wegfall der Unterschrift auf einem Papierbeleg sei es sogar schwieriger zu beweisen, wer mit Karte und Code bezahlt hat. „Das ist eine weitere Risikoverlagerung hin zu den Kunden.“ Die großen Betrugsfälle würden außerdem gar nicht beim Bezahlen im Kaffeehaus passieren.

Finger statt PIN

Beim PIN wird es nicht bleiben. Die nächste, biometrische Sicherheitsstufe ist schon am Markt: Der Fingerabdruck. Bei vielen Smartphones hat der Finger die Passwort-Eingabe schon abgelöst, jetzt soll er auch Zahlungen autorisieren. Mastercard bietet den Fingerprint seit kurzem auf Premium-Karten an, die von modernen Zahlungsterminals akzeptiert werden. „In Österreich werden wir biometrische Verfahren ab 2019 forcieren“, sagt Mastercard-Österreich-Chef Gerald Gruber.

Um die Zahlung zu bestätigen, muss der Benutzer lediglich seinen Finger auflegen. PIN-Eingabe oder Unterschrift sind nicht nötig, aber zusätzlich möglich. Der Fingerabdruck wird vorher verschlüsselt auf dem Kartenchip

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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