Krise bei General Electric: GE-Chef Flannery muss nach nur einem Jahr gehen

General-Electric kommt nicht zur Ruhe. Der ABB-Rivale wechselt nach nur 14 Monaten seinen Konzernchef John Flannery aus.

GE-Konzernchef John Flannery konnte die Gewinnprognosen nicht mehr halten. Vor allem im Kraftwerksgeschäft hatte sich die Lage zuletzt verschärft. Als Weltmarktführer leiden die Amerikaner besonders unter der schwindenden Nachfrage nach Turbinen für traditionelle Kraftwerke, die auch dem Erzrivalen Siemens zu schaffen macht.

Dazu kamen noch technische Probleme mit einer neuen Generation von Gasturbinen. Als Konsequenz schreibt GE die Kraftwerksparte, die mit einem Wert von 23 Milliarden Dollar in der Bilanz steht, fast vollständig ab.

Flannerys überraschender Abgang trieb die GE-Aktie am Montag vorbörslich um 15 Prozent nach oben. Seit seinem Amtsantritt hat sie fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Noch vor zwei Jahren hatte GE zu den zehn wertvollsten Unternehmen der Welt gehört, im Juni stieg der Konzern aus dem Dow-Jones-Index ab, dem es seit 1907 angehört hatte.

Aktionäre verloren die Geduld

Flannery, der aus der Medizinsparte von GE kommt, hatte vor 14 Monaten den langjährigen Konzernchef Jeff Immelt abgelöst. Flannery versprach, GE zu verschlanken, vor allem mit dem Verkauf und der Abspaltung von Firmenteilen im Volumen von 20 Milliarden Dollar. Doch das brauche einige Zeit, hatte er gesagt – Zeit, die ihm die Aktionäre offenbar nicht mehr zubilligen wollten.

Ob sein Nachfolger an den Plänen festhält, blieb zunächst offen. „Wir halten daran fest, die Bilanz zu stärken, auch indem wir Schulden abbauen», sagte Larry Culp. Finanzexperte Thomas Horton, ehemals Chef der Fluggesellschaft American Airlines, soll ihm dabei als „Lead Director» zur Seite stehen.

Auch Horton war im Frühjahr zu GE gekommen. „Wir haben viel Arbeit vor uns, um den Wert von GE aufzuschliessen», erklärte Culp. „Wir werden das mit Dringlichkeit angehen.» Im vergangenen Jahr hatte GE sechs Milliarden Dollar Verlust geschrieben, auch 2018 drohen wegen der Abschreibungen rote Zahlen. In den anderen

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Neues US-Handelsabkommen mit Mexiko und Kanada steht

By dirk.hautkapp@kurier.at (Dirk Hautkapp)

Neuer Name, aber nicht der große Durchbruch, den US-Präsident Trump versprochen hat

Nach 13 Monaten Verhandlungen haben die USA nach Mexiko auch in letzter Minute auch
Kanada
in ein Folgeabkommen für den seit fast 25 Jahren bestehenden Freihandelspakt NAFTA gezwungen.

Der neue Vertrag, die „USA-Mexiko-Kanada-Vereinbarung“ (USMCA), wird laut US-Präsident
Donald Trump
„viele Defizite und Fehler“ abschaffen, US-Landwirten und anderen Herstellern „in hohem Maße Märkte öffnen“ und „Handelsbarrieren“ abbauen. Trump, der US-Arbeitnehmer durch NAFTA massiv benachteiligt sieht („schlechtestes Abkommen aller Zeiten“), und Abhilfe versprochen hat, bezeichnete USMCA als „historische Transaktion“.


NAFTA
/USMCA betrifft 500 Millionen Menschen und ein Handelsvolumen von 1,3 Billionen Dollar im Jahr. In den USA hängen neun Millionen Jobs vom Handel mit den direkten Nachbarländern ab.

Erpresserisch

Die Einigung kam kurz vor Ablauf einer von den USA festgesetzten Frist am Sonntagabend. Kanada hatte sich, anders als
Mexiko
, bis zuletzt gegen Forderungen gewehrt, die von der Regierung in Ottawa als „erpresserisch“ bezeichnet wurden. Als das Schriftstück fertig war, sprach Premierminister Justin Trudeau von einem „guten Tag für Kanada“. Mexikos Außenminister Luis Videgaray äußerte sich ähnlich.

Bei näherer Betrachtung sind die Fortschritte für die USA nach Einschätzung von Branchen-Experten teilweise „symbolischer Natur“. Beispiel: Zankapfel Milchwirtschaft. Hier hat Kanada ein verwinkeltes System von Einfuhrzöllen in Höhe von bis zu 275 Prozent etabliert, das die Bauern-Konkurrenz aus grenznahen US-Bundesstaaten wie etwa Wisconsin weitgehend aussperrt. Aber: Der Handel zwischen den USA und Kanada beläuft sich insgesamt auf rund 675 Milliarden Dollar pro Jahr. Davon machen

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Leben mit kleinem Budget: Schlaue Studis sparen

By andrea.vyslozil@kurier.at (Andrea Vyslozil)

Als Student musst du mit wenig Geld auskommen? Zum Glück gibt es für dich vieles günstiger. Sieben Möglichkeiten zu sparen.

Am Ende des Geldes ist noch viel Monat übrig? Zum Glück gibt es für Studis tolle Möglichkeiten, um Geld zu sparen. Wir haben die Tipps für dich:

Iss günstiger Zwischen Vorlesungen und Seminaren liegt mittags die Mensa nahe. An den meisten Unis subventioniert die Hochschülerschaft: Mit dem Mensen-Pickerl der ÖH Uni


Wien
gibt es etwa 80 Cent Ermäßigung. Auch im Supermarkt können smarte Studis sparen. Bei denn’s etwa gibt es den Einkauf mit Studentenausweis jeden Mittwoch um sechs Prozent günstiger.

Spare bei Büchern Lehrbücher sind ganz schön teuer. Wenn du sie nicht in der Bibliothek ausleihen möchtest, kauf sie am besten gebraucht. Etwa bei der ÖH-Bücherbörse oder im Web unter www.zweitbuch.org.

Günstigere Computer Ohne PC läuft im Studium heute nichts. Deshalb locken Elektronikanbieter zum Semesterstart mit Angeboten. Über u:book (www.ubook.at) bekommst du Laptops, Tablets und Convertibles an fast allen heimischen Unis zweimal im Jahr extra günstig – aktuell noch bis 21. Oktober. Auch unter www.edustore.at gibt es günstige Hardware dank Studentenrabatt.Selfies?


Canon
bietet auf ausgewählte Kameras und Zubehör bis 31. Dezember eine Cashback-Aktion exklusiv für Studis. So kannst du deine Lernerfolge auf Instagram perfekt in Szene setzen.

Software!


Apple
und Microsoft-Produkte von u:book haben das Betriebssystem schon vorinstalliert. Schüler und Studierende erhalten die Adobe Creative Cloud (unter anderem Photoshop) um 65 Prozent billiger: www.adobe.com. Eine Übersicht der Microsoft-Angebote findest du auf www.microsoft.com/de-at/education/students.

Unterhalte dich Amazon Prime und


Spotify
Premium bekommst du als Student zwölf beziehungsweise drei Monate gratis. Auch Printmedien bieten ermäßigte Abos – den KURIER gibt’s für 9,90 Euro

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Sonnentherme Lutzmannsburg soll ausgebaut werden

Burgenländische Therme wird um 28 Mio. Euro modernisiert, zusätzliche Hotelzimmer geplant. Neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

Die mittelburgenländische
Sonnentherme
Lutzmannsburg soll in den kommenden Jahren um rund 28 Mio. Euro ausgebaut und modernisiert werden. Die Pläne sehen eine verstärkte Digitalisierung sowie zusätzliche Hotelzimmer vor. Der Start für die erste Phase sei für Anfang 2019 geplant, teilte Thermen-Geschäftsführer Werner Cerutti am Montag mit. In weiterer Folge sollen 28 neue Arbeitsplätze entstehen.

Ausbau in vier Phasen

Die Umsetzung soll in vier Phasen erfolgen, wobei der Baubeginn für die letzte Phase für 2023 geplant ist. Durch die Verwirklichung in Etappen sollen mögliche Schließzeiten umschifft werden, erklärte Wirtschaftslandesrat
Alexander Petschnig
(FPÖ). Es gehe auch um den Aspekt der Risikominimierung, ergänzte Michael Gerbavsits, Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaft Burgenland (WiBuG). Schließlich befinde sich das Wettbewerber-Umfeld ebenfalls im Wandel. Daher solle geprüft werden, ob die bei den Etappen gesetzten Ziele erreicht werden.

Der Aufsichtsrat bekenne sich aber im Prinzip zum Gesamtprojekt. „Es ist, denke ich, ein wichtiges Projekt, das die Sonnentherme für das nächste Jahrzehnt wieder gut positionieren kann“, sagte Gerbavsits. Die Finanzierung erfolge zu 20 Prozent aus Eigenmitteln und zu 80 Prozent aus Fremdmitteln. Eine Förderung für das Projekt sei nicht möglich, da die
Therme
als Großbetrieb gelte.

Rutsche mit VR-Brille

In den ersten beiden Schritten sollen die Therme sowie das Hotel verstärkt digitalisiert werden, auch die Restaurants sollen laut
Cerutti
ausgebaut bzw. erneuert werden. Das Hotel werde zudem um neun Zimmereinheiten wachsen. Bei der Therme seien eine Rutsche mit VR-Brille sowie eine Breitbandrutsche geplant. In den letzten beiden Phasen sei die Errichtung von weiteren 35 Hotelzimmern und die Gestaltung des Ruhebereichs der Therme vorgesehen.

Laut dem Geschäftsführer zählte die <span

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Verlustrisiken für die Banken: Schweizer Professor warnt vor Immo-Crash

Aymo Brunetti bei einer Medienkonferenz im Dezember 2014. Der Wirtschaftsprofessor aus Bern sieht wegen der anstehenden Wahlen in europäischen Ländern wie Deutschland und Frankreich ein Risiko, dass sich der Franken aufwerten könnte. (Archivbild)

ZÜRICH –
Sinkende Preise auf dem Immobilienmarkt dürften manche freuen. Für die Banken aber gehen davon Risiken aus. Ausser warnen kann die Nationalbank nicht viel tun, sagt Bundesratsberater Aymo Brunetti.

Wie steht es um den Schweizer Immobilienmarkt? Diese Frage beschäftigt jede und jeden von uns. Denn alle sind wir entweder Mieter oder Vermieter, Käufer oder Verkäufer. Viel Gehör finden denn auch Experten wie Aymo Brunetti, der frühere Chefökonom des Staatssekretariats für Wirtschaft.

Brunetti warnt vor der Gefahr eines Crashs bei Preisen für Mehrfamilienhäuser und dessen Folgen. „Da lauern substanzielle Verlustrisiken im Bankensektor», sagt er im Interview mit der „Aargauer Zeitung». Diese könnten die Finanzstabilität gefährden. Was tun? „Das Beste wäre, man könnte die Zinssituation normalisieren», so der Bundesratsberater und Wirtschaftsprofessor. Denn dann käme es nicht zu diesen Auswüchsen.

SNB sind die Hände gebunden

Doch die beste Lösung ist derzeit keine Option. Bevor die Schweizerische Nationalbank (SNB) nämlich die Zinsen erhöht, muss die Europäische Zentralbank vorangehen. Und damit rechnen Experten vor nächstem Herbst nicht. Erst dann ist ein Ende der Negativzinsen möglich.

„Negativzinsen sind natürlich unsympathisch. Aber ich verstehe, dass die Nationalbank in der jetzigen Situation eine Zinsdifferenz zur EZB aufrechterhalten will», sagt Brunetti. Andernfalls würde der Franken attraktiver.

Weil eine Zinserhöhung aktuell unmöglich sei, bleibe der Nationalbank nur, immer wieder auf die Gefahren im Immobilienmarkt hinzuweisen, so der Experte. Oder allenfalls einen höheren antizyklischen Kapitalpuffer zu fordern. (jfr)

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

1 178 179 180 181