Opel schreibt wieder schwarze Zahlen

Der deutsche Autobauer erzielte seinen ersten Halbjahresgewinn seit 2016. Französische Konzernmutter PSA spricht von „Anfang“.

Der krisengeschüttelte Autobauer
Opel
schreibt wieder schwarze Zahlen. Wie die französische Konzernmutter PSA am Dienstag mitteilte, trugen Opel und die Schwestermarke Vauxhall im ersten Halbjahr mit rund 500 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen zum Konzerngewinn bei. PSA betonte aber, dies könne nur der Anfang sein. Opel müsse das Niveau der Unternehmensgruppe erreichen.

„Die Opel/Vauxhall-Teams beginnen, gute Ergebnisse zu liefern, um ein neues Opel/Vauxhall zu schaffen“, erklärte PSA-Chef
Carlos Tavares
. „Sie arbeiten mit Hochdruck daran, weitere Potenziale freizusetzen.“ Die beiden Marken bilden zusammen die Opel Automobile GmbH.

Laut den Halbjahreszahlen machte Opel einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von gut 500 Mio. Euro bei einem Umsatz von knapp 10 Mrd. Euro. Das entspricht einer Marge von 5,0 Prozent. Zum Vergleich: Bei den anderen PSA-Marken Peugeot, Citroën und DS betrug die Marge 8,5 Prozent.

Zuletzt hatte Opel laut einem Sprecher im Jahr 2016 eine positive Halbjahresbilanz – wenn auch deutlich niedriger. „Aber dann kam das Brexit-Votum und hat alles zunichte gemacht“. Den letzten Jahresgewinn verbuchte Opel deshalb vor knapp zwei Jahrzehnten im Jahr 1999.

Der operative Gewinn im ersten Halbjahr nun sei ein Beweis für das Potenzial von Opel, wie PSA-Finanzvorstand Jean-Baptiste de Chatillon betonte. „Es ist erst der Anfang“, fügte er hinzu. „Die Tochtergesellschaft muss sich jetzt weiter verbessern, um das Niveau der Gruppe zu erreichen“. Opel gehört seit August vergangenen Jahres zu
PSA
.

Die Aufholjagd des Autobauers ist enorm: Von August bis Dezember 2017 hatte Opel noch eine Marge von minus 2,5

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Neuer Einheits-Bancomat ist billiger: Banken sparen, Kunden gehen leer aus

Schweizer Angestellten blieb letztes Jahr real weniger Geld in der Tasche. (Symbolbild)

Geldautomaten in der Schweiz laufen heute mit 26 verschiedenen Softwares. Eine Vereinheitlichung ist nun im Gang. Doch davon profitieren praktisch nur UBS, Credit Suisse, Raiffeisen und Co.

Aus 26 mach eins! Keine Sorge, Freunde des Föderalismus können aufatmen, es geht nicht den Kantonen an den Kragen. Stattdessen werden die ebenfalls 26 Softwarelösungen bei Bancomaten, die es heute gibt, vereinheitlicht.

Wie der „Tages-Anzeiger» berichtet, sollen bis Ende 2019 über 6000 Automaten umgerüstet werden und zukünftig mit einer einzigen Software funktionieren. Diese wird vom Finanzdienstleister Six geliefert.

Bei der Credit Suisse ist aktuell etwa die Hälfte der Bancomaten bereits umgestellt, sagt eine Bankensprecherin gegenüber der Zeitung. Ende Jahr soll der Wechsel fast abgeschlossen sein. Ebenfalls schon begonnen hat die Umstellung bei der UBS. Die Raiffeisen steckt in der Testphase. Noch nicht Teil des Projekts ist die Postfinance, die rund 1000 Bancomaten betreibt.

Banken sparen, Kunden nicht

Wie Zahlen der Schweizerischen Nationalbank zeigen, heben Schweizer immer weniger Geld an den Automaten ab. Zwischen 2015 und 2017 hat die Zahl der Bezüge um 10 Prozent abgenommen. Der Trend soll sich dieses Jahr fortsetzen. Gleichzeitig hat die Zahl der Bancomaten zugenommen. Am meisten lohnen sich für Banken die Automaten, wenn Fremdkunden Geld beziehen. Dann wird meist eine Gebühr fällig.

Je nach Standort kosten die Bancomaten heute aber mehr, als sie einbringen. Mit der neuen einheitlichen Software wollen die Banken deshalb sparen. Laut Six sollen die Einsparungen substanziell sein.

Allerdings haben Kunden nichts davon. Weder die Raiffeisen noch die Grossbanken wollen an ihren Gebühren schrauben. Dabei könnten die Banken hier viel gutmachen bei ihren Kunden. Denn Kosten für Bargeldbezüge sind laut der Stiftung für Konsumentenschutz immer wieder ein Thema. André Bähler, Leiter Politik und Wirtschaft, stösst sich daran, dass Einsparungen nicht weitergegeben werden. Generell hätten Banken die Gebühren in den letzten Jahren erhöht.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Industrie kalmiert vor Herbstlohnrunde

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. (apa/kle) Zuletzt haben Arbeitnehmervertreter wegen der Arbeitszeitflexibilisierung und befürchteter sozialer Einschnitte wiederholt einen „heißen Herbst“ für die Lohnverhandlungen angekündigt. Der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Peter Koren, geht dennoch davon aus, „dass die Verhandlungen im Herbst in einem passablen Rahmen stattfinden“. Nachsatz: „Unser Bestreben ist es, die Politik und konkrete Lohnverhandlungen möglichst auseinanderzuhalten…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Firmen fragen vor allem langfristige Kredite stark nach

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Wien. (apa/kle) Vonseiten der heimischen Unternehmen gibt es vor allem nach langfristigen Krediten eine starke Nachfrage. Das zeigen die Resultate der jüngsten vierteljährlichen Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum. Österreichs Firmen könnten neue Kredite nach wie vor zu attraktiven Konditionen aufnehmen, erklärte die Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung vom Dienstag. Schon seit Ende 2016 steige in Österreich – dank der guten Konjunktur – die Nachfrage nach Unternehmenskrediten…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Gabor muss weiter volle Betriebspension zahlen

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Klagenfurt. (apa/kle) Eine Kürzung von Betriebspensionen früherer Mitarbeiter des deutschen Schuhherstellers Gabor ist nicht zulässig, hat der Oberste Gerichtshof (OGH) entschieden. Wie die Arbeiterkammer Kärnten zu dieser Causa am Dienstag in einer Aussendung erklärte, hat das Unternehmen im Jahr 2016 die Pensionen, die 3000 Euro im Jahr übersteigen, um 20 Prozent gekürzt. Mittlerweile zahle Gabor wieder die vollen Beträge. Die Firma Gabor Shoes mit Hauptsitz im bayrischen Rosenheim hatte etwa…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

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