Maschinen bei Koma-Diagnose besser als Ärzte

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Wien/Peking. (sz) Künstliche Intelligenz kann schon jetzt zum Teil präzisere Diagnosen erstellen als mancher Arzt. Einen weiteren Schritt haben nun chinesische Forscher gemacht. Sie haben eine künstliche Intelligenz entwickelt, welche die Wahrscheinlichkeit für das Aufwachen von Komapatienten berechnet. Die Maschine erzielt teilweise bessere Ergebnisse als die Ärzte, wie die „South China Morning Post“ berichtete. Sieben Patienten wurden von Ärzten als hoffnungslose Fälle bewertet…

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Eine Milliarde Euro aus „Horizon 2020“

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. Im laufenden EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ (2014-2020) haben österreichische Forscher und Firmen bis dato insgesamt 1,025 Milliarden Euro an Fördergeldern eingeworben. Das gaben Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) und EU-Forschungskommissar Carlos Moedas im Rahmen einer am Donnerstag in Wien stattfindenden Veranstaltung der Forschungsförderungsgesellschaft FFG bekannt. Bis zum Ende von „Horizon 2020“, das ab dem Jahr 2021 vom voraussichtlich mit 100 Milliarden Euro dotierten…

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Great Barrier Reef gefährdet: Dornenkronen-Plage: Roboter tötet gefräßige Seesterne

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/great-barrier-reef-gefaehrdet-dornenkronen-plageroboter-toetet-gefraessige-seesterne-8356320.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="http://image.stern.de/8356322/3×2-480-320/a761755dfb1e09d075a756b873d8182f/Rz/132009010118091399939464large43jpg-478791f3f8a43c69.jpg“>

Mit ihren teils schillernden Farben passen die stacheligen Seesterne gut ins bunte australische Korallenriff – doch ihre Auswirkungen sind verheerend.

Seit Jahren bedrohen Dornenkronen-Seesterne (Acanthaster planci) eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde: In Massen machen die bis zu einem Meter großen, giftigen und korallenfressenden Stachelhäuter dem Great Barrier Reef zu schaffen. Um ihre Ausbreitung aufzuhalten, töteten Taucher die Tiere bisher einzeln mit Giftspritzen – ohne durchschlagenden Erfolg. Nun verheißt eine neue Erfindung Besserung: kleine Killer-Roboter.

Forscher der Queensland University of Technology (QUT) haben die sogenannten RangerBots, die Mini-U-Booten ähneln, in Zusammenarbeit mit Google und der Great Barrier Reef Foundation entwickelt. Der Unterwasserroboter kann per Tablet durch komplexe Korallenriffe navigiert werden, um dort Dornenkronen-Seesterne aufzuspüren. Dann schießt der Apparat eine tödliche Injektion aus Essig oder Gallensalz auf den Seestern – das Riff soll dabei unversehrt bleiben.

Der gelbe Unterwasserjäger könne die dornigen Seesterne mit einer Zuverlässigkeit von 99,4 Prozent erkennen, sagt sein Erfinder, der QUT-Ingenieur Matthew Dunbabin. „Wir haben den RangerBot so trainiert, dass er Dornenkronen erkennt – und zwar nur diese korallenzerstörenden Seesterne -, ähnlich wie Menschen lernen, zwischen verschiedenen Meereslebewesen zu unterscheiden.»

Der 15 Kilo schwere und 75 Zentimeter lange Roboter kann pro Batterieladung bis acht Stunden tauchen und auch nachts im Einsatz sein, selbst in Gewässern mit Haien und Krokodilen. Zudem kann er Roboter laut Dunbabin Korallenriffe auch auf andere Gefahren inspizieren, etwa sonstige Schädlinge, Korallenbleiche oder Versandung.

Auch Anna Marsden, Geschäftsführerin der Great Barrier Reef Foundation setzt große Hoffnungen in die hochtechnologische Meeresdrohne. „Nahrung und Lebensunterhalt von mehr als einer Milliarde Menschen sind von Korallenriffen abhängig – sie laufen Gefahr, alles zu verlieren, wenn diese wichtigen Ökosysteme nicht geschützt werden.» Der Schutz des Great Barrier Reefs sei wegen seiner immensen Größe und Komplexität eine riesige und teure Aufgabe.

Das

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Archäologie: 300 Goldmünzen in einer Amphore. Wurden sie vor plündernden Germanen versteckt?

By Gernot Kramper

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/300-goldmuenzen-in-einer-amphorewurden-sie-vor-pluendernden-germanen-versteckt8355052.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

300 glänzende Gold-Münzen wurden in einer Amphore im Keller des Cressoni-Theaters in Como nördlich von Mailand gefunden. Der Goldschatz wurde dort im fünften Jahrhundert vergraben und überdauerte die Zeit seitdem ohne jede Beschädigung. Das fünfte Jahrhundert war eine Zeit der Unruhen und der Kriege in Italien, ein Gebiet, das lange das Zentrum der Römischen Reiches war.

Doch in dieser Zeit brach das Römische Reich im Westen endgültig zusammen. Der letzte Kaiser Romulus Augustus war ein machtloses Kind – sein Spitzname lautete „Momyllus“, der kleine Schandfleck. Nach dem Tod seines Vaters – des Heermeisters Orestes – herrschten die Barbaren über Italien, den Knaben schoben sie beiseite. Eine wilde Zeit der Plünderungen und des Niederganges begann.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Archäologie: 300 Münzen in einer Amphore – der Goldschatz von Como" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/300-muenzen-in-einer-amphore-der-goldschatz-von-como-8355110.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Goldschatz

In dieser unsicheren Zeit wurde das mit Gold gefüllte Behältnis vergraben. Die Stadt am Comer-See wurde 196 vor unserer Zeitrechnung von den Römern erobert. In der Kaiserzeit erlebte die Stadt eine Blütezeit, bis zum Ende des Imperiums wurde Como von einem Präfekten regiert.

Das Cressoni-Theater wurde 1807 eröffnet, bevor es in ein Kino verwandelt wurde, das 1997 geschlossen wurde. Der Ort liegt unweit des Novum Comum-Forumsbereichs, wo bereits andere wichtige römische Artefakte entdeckt wurden. „Wir wissen noch nicht genau, welche historische und kulturelle Bedeutung der Fund hat“, sagte Kulturminister Alberto Bonisoli. „Aber diese Gegend erweist sich als ein echter Schatz für unsere Archäologie. Eine Entdeckung, die mich mit Stolz erfüllt.“

Wer auch immer die Amphore an dieser Stelle versteckte, „vergrub sie so, dass man sie im Falle einer Gefahr hätte mitnehmen können“, sagte Maria Grazia Facchinetti, eine Expertin für seltene Münzen, auf einer Pressekonferenz. Tatsächlich wurden sie nicht ausgegraben. Über die Ursachen kann man nur spekulieren. In den damaligen Zeiten ist es durchaus möglich, dass den

Source:: Stern – Wissen

Archäologie: Schatz von 300 Goldmünzen gefunden. Wurden sie vor plündernden Germanen versteckt?

By Gernot Kramper

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/schatz-von-300-goldmuenzen-gefundenwurden-sie-vor-den-germanen-versteckt8355052.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

300 glänzende Gold-Münzen wurden in einer Amphore im Keller des Cressoni-Theaters in Como nördlich von Mailand gefunden. Der Goldschatz wurde dort im fünften Jahrhundert vergraben und überdauerte die Zeit seitdem ohne jede Beschädigung. Das fünfte Jahrhundert war eine Zeit der Unruhen und der Kriege in Italien, ein Gebiet, das lange das Zentrum der Römischen Reiches war.

Doch in dieser Zeit brach das Römische Reich im Westen endgültig zusammen. Der letzte Kaiser Romulus Augustus war ein machtloses Kind – sein Spitzname lautete „Momyllus“, der kleine Schandfleck. Nach dem Tod seines Vaters – des Heermeisters Orestes – herrschten die Barbaren über Italien, den Knaben schoben sie beiseite. Eine wilde Zeit der Plünderungen und des Niederganges begann.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Archäologie: 300 Münzen in einer Amphore – der Goldschatz von Como" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/300-muenzen-in-einer-amphore-der-goldschatz-von-como-8355110.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Goldschatz

In dieser unsicheren Zeit wurde das mit Gold gefüllte Behältnis vergraben. Die Stadt am Comer-See wurde 196 vor unserer Zeitrechnung von den Römern erobert. In der Kaiserzeit erlebte die Stadt eine Blütezeit, bis zum Ende des Imperiums wurde Como von einem Präfekten regiert.

Das Cressoni-Theater wurde 1807 eröffnet, bevor es in ein Kino verwandelt wurde, das 1997 geschlossen wurde. Der Ort liegt unweit des Novum Comum-Forumsbereichs, wo bereits andere wichtige römische Artefakte entdeckt wurden. „Wir wissen noch nicht genau, welche historische und kulturelle Bedeutung der Fund hat“, sagte Kulturminister Alberto Bonisoli. „Aber diese Gegend erweist sich als ein echter Schatz für unsere Archäologie. Eine Entdeckung, die mich mit Stolz erfüllt.“

Wer auch immer die Amphore an dieser Stelle versteckte, „vergrub sie so, dass man sie im Falle einer Gefahr hätte mitnehmen können“, sagte Maria Grazia Facchinetti, eine Expertin für seltene Münzen, auf einer Pressekonferenz. Tatsächlich wurden sie nicht ausgegraben. Über die Ursachen kann man nur spekulieren. In den damaligen Zeiten ist es durchaus möglich, dass den

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